Veranstaltungen

  • Bekleidung im Wandel der Zeit

    Bekleidung-im-Wandel-der-Zeit_Erstausgabe 2014_web

    Fotobuch von Dieter Jander (2014)

    Mitglieder des Kulturverein Landenhausen haben sich der Aufgabe gewidmet, die Szenen und Kleidung der Menschen aus Landenhausen im Zeitraum der letzten 150 Jahre wiederzugeben. Dank der Erfindung der Fotografie Mitte des 19. Jahrhunderts konnten zahlreiche Landenhäuser Familien sowohl professionelle als auch private Aufnahmen für dieses Fotobuch zur Verfügung stellen.

  • Landenhausen Teil der Kulturstraße „Via Regia“

    Landenhausen Teil der Kulturstraße „Via Regia“

    Samstag, 09.02.2014
    18:00 Uhr
    Alte Schmiede

    Urkunde feierlich überreicht

    Die Via Regia ist mehr als eine Jahrhunderte alte Militär- und Handelsstraße. „Sie ist Sinnbild des europäischen Ost-West-Austausches“. Das sagte am Freitagabend in der Alten Schmiede Dr. Jürgen Schneider in Landenhausen. Dort überreichte der Projektleiter des Netzwerkes Via Regia aus Erfurt an den Kulturverein die Mitgliedsurkunde. Damit ist Landenhausen nun offiziell ein Knotenpunkt auf der Kulturstraße des Europarates.

    „Die Via Regia ist Straße der Begegnung, ein Weg, an dem Türen offen stehen, eine Straße der Freude, der Feste, aber auch eine Straße, auf der man Menschen in ihrem Leid begleitet“, sagte Heinz-Gert Funke, der Vorsitzende des Kulturvereins. Weil diese Idee sich mit den Zielen unseres Vereins decke, habe man sich um Aufnahme ins Netzwerk beworben. Die Landenhausener seien bereit, sich mit ihrer Kultur einzubringen und in den Dialog mit anderen Gruppen entlang der 4.000 Kilometer langen Königsstraße einzutreten.

    Über Kultur wurde an diesem Abend nicht nur gesprochen – sie war auch zu erleben:
    Der Lauterbacher Martin G. Günkel unterhielt mit gefühlvoller Gitarrenmusik.

    Bericht & Foto © Martin Günkel

    Pressebericht: Fuldaer Zeitung

    Landenhausen ist Teil der Kulturstraße Via Regia

    Landenhausen – Die Via Regia verbindet auf 4000 Kilometern Länge Santiago de Compostela in Spanien mit Kiew in der Ukraine. Der Ort Landenhausen ist seit Freitag offiziell Knotenpunkt auf dieser Straße. Dafür hat sich der Kulturverein eingesetzt.

    Die Via Regia ist mehr als eine Jahrhunderte alte Militär- und Handelsstraße. „Sie ist Sinnbild des europäischen Ost-West-Austausches.“ Das sagte am Freitagabend Dr. Jürgen Schneider in der Alten Schmiede in Landenhausen. Dort überreichte der Projektleiter des Netzwerkes Via Regia aus Erfurt an den Kulturverein die Mitgliedsurkunde. Damit ist Landenhausen nun offiziell ein Knotenpunkt auf der Kulturstraße des Europarates.

    „Die Via Regia ist Straße der Begegnung, ein Weg, an dem Türen offen stehen, eine Straße der Freude, der Feste, aber auch eine Straße, auf der man Menschen in ihrem Leid begleitet“, sagte Heinz-Gert Funke, der Vorsitzende des Kulturvereins. Weil diese Idee sich mit den Zielen des Landenhausener Vereins decke, habe man sich um Aufnahme ins Netzwerk beworben. Die Landenhausener seien bereit, sich mit ihrer Kultur einzubringen und in den Dialog mit anderen Gruppen entlang der 4000 Kilometer langen Königsstraße einzutreten.

    Projektleiter Fischer war eigens aus Erfurt angereist, um den Kulturverein im Club willkommen zu heißen. Außerdem sollte er über die Kulturstraße berichten: „Ich soll Ihnen in 25 Minuten 2000 Jahre europäische Geschichte verteilt auf 4000 Kilometern näherbringen – das kann mir nicht gelingen“, erklärte er. Dennoch schaffte er es, auf anschauliche und amüsante Weise zu skizzieren, wie aus der einstigen Handelsstraße ein Sinnbild des vereinten Europas wurde: „Im Kalten Krieg wurde diese Verbindung zwischen Ost und West zerschnitten. Bei der Wiedervereinigung hat man sich dann wieder an die Via Regia erinnert.“ Das Zusammenwachsen Europas habe der Via Regia neue Bedeutung und Dimension gegeben, weshalb der Europarat sie 2005 als „Kulturstraße Europas“ deklarierte. Seitdem ist es Ziel, die gemeinsame kulturelle Identität der europäischen Bürger entlang des Weges sichtbarer und im täglichen Leben lebendiger zu machen: „Es ist nun Aufgabe des Kulturvereins Landenhausen, diese Idee mitzutragen“, sagte Schneider. Wie genau das in Zukunft geschehen soll, haben sich die Ehrenamtlichen um Vorsitzenden Funke noch nicht im Detail überlegt: „Ein Programm haben wir noch nicht erarbeitet, aber das wird noch“, sagte Funke.

    Wo in der Region Osthessen das Leben schon spürbar von der Via Regia geprägt wird, stellte Alexander Sust von der hessischen Planungsgruppe vor: In Rasdorf gebe es einen Via-Regia-Treffpunkt, wo Kleinkünstler auftreten können. In Steinau an der Straße erinnere das Museum an der Straße daran, warum der Ort den Namenszusatz trägt. Zwischen der Kunststation Kleinsassen und einer Einrichtung in Königshain bei Görlitz soll ein Kunststipendium ausgeschrieben werden. An der Landesmusikakademie Schlitz arbeite man an einem Austausch mit Frankreich.

    Über Kultur wurde an diesem Abend nicht nur gesprochen – sie war auch zu erleben:
    Der Lauterbacher Martin G. Günkel unterhielt mit gefühlvoller Gitarrenmusik.

    Bericht © Martin Günkel


    … weitere Info’s → Alte Schmiede · Via Regia

  • 8. KunstSpaziergang 2013

    8. KunstSpaziergang 2013

    Programmflyer → 8. KunstSpaziergang 2013
    Digitale Karte → 8. KunstSpaziergang 2013

    Pressebericht: Fuldaer Zeitung

    Achter Landenhausener KunstSpaziergang

    Viele Besucher ließen sich von dem regnerischen Wetter nicht abhalten, im Wartenberger Ortsteil Landenhausen am achten KunstSpaziergang des dortigen Kulturvereins teilzunehmen, der unter der Leitung des Vorsitzenden Heinz-Gert Funke 20 Künstler an neun Ausstellungsorten aufzubieten hatte. „Im letzten Jahr regnete es hier Bindfäden, so dass einem der leichte Regen heute die Veranstaltung nicht vermiesen kann“, ließ Adelheid Eurich aus dem benachbarten Bad Salzschlirf mit Blick aus dem Galerie Café wissen. Nach den Worten des Vereinsvorsitzenden Funke, der über viele Jahre in Landenhausen als Pfarrer wirkte, bietet der KunstSpaziergang einmal die Möglichkeit zum Entdecken von Kunstwerken aus dem Bereich Malerei in den verschiedensten Stilen und Techniken, Skulpturen aus Holz oder auch Kunst aus Müll und Metall. „Auf der anderen Seite“, so Funke, „treffen sich bei dem Spaziergang Menschen zum Gespräch über das Gesehene, wobei die Besucher aus der Region und darüber hinaus kommen“.


    Denken, Handeln und Gestalten

    Nach Funkes Worten, der vor acht Jahren als Ideengeber und Motivator bei der Vereinsgründung mitwirkte, ist die Wissenschaft der Verstand der Welt, die Kunst jedoch ist ihre Seele. Mit Blick auf die unterschiedlichen Ausstellungsstücke erklärte er weiter: „Die Vorstellung eröffnet Räume in Denken, Handeln und Gestalten, was die Besucher dazu anleitet, immer wieder zu dieser jährlichen Veranstaltung zu kommen.“


    Bildern aus Metallteilen und Schrott

    Viele Besucher ließen es sich nicht nehmen, sich die Werke von den Ausstellern persönlich erklären zu lassen. So erregte Egon Weiß mit seinen Bildern aus Metallteilen und Schrott sowie Motiven aus der Motorrad-Szene ein besonderes Aufsehen, zumal er zunächst gar nicht an der Veranstaltung teilnehmen wollte. Die einheimischen Sylke und Erwin Peichl zeigten sich verwundert darüber, dass man im Vogelsberg eine solch perfekte Kunst wie die von Weiß finden kann. Der Lauterbacher Schreiner Michael Lippert begeisterte mit Holzskulpturen, die er aus alten Fachwerkbalken schuf, darunter ein herrlich anzusehender, übergroßer Wurm oder Skulpturen, die die Wohnung als Beleuchtungskörper und natürliche Elemente beleben können. Hier gefielen der Schülerin Anna Kirst und ihrer Mama Ute besonders „die Kombination von Alt und Jung, die viel Nähe zur Natur in eine Wohnung bringen kann“. Im Rahmen der Vernissage erinnerte Heinz-Gert Funke daran, dass der neunte KunstSpaziergang im kommenden Jahr unter der Schirmherrschaft von „Via Regia – Kulturstraße des Europarates“ stehen könnte. Sollten die Landenhausener sich dieser Organisation anschließen, so könnte der Ort „europaweit in den Fokus des Kunstinteresses rücken“, so Heinz-Gert Funke abschließend. Die Vernissage wurde mit Live-Musik von der Band „SIXX“ musikalisch gestaltet.

    Bericht © Redaktion Fuldaer Zeitung


    Impressionen

    Kunstarbeiten · 9 Ausstellungsorte · 20 Künstler · Live Act

    Einladung zur Mithilfe …
    Der Kulturverein Landenhausen sucht nach Berichten, Fotos, Flyer, und weiteres Bildmaterial. Wer uns etwas zum 8. KunstSpaziergang 2013 beitragen oder zur Verfügung stellen kann,
    bitte eine E-Mail an uns. Danke !!!

    Foto & Garfik © Jan Krieger

    Programmflyer → 8. KunstSpaziergang 2013
    Digitale Karte → 8. KunstSpaziergang 2013

    … weitere Info’s → KunstSpaziergang

  • 7. KunstSpaziergang 2012

    Programmflyer → 7. KunstSpaziergang 2012
    Digitale Karte → 7. KunstSpaziergang 2012

    Pressebericht:

    Einladung zur Mithilfe …
    Der Kulturverein Landenhausen sucht nach Berichten, Fotos, Flyer, und weiteres Bildmaterial. Wer uns etwas zum 7. KunstSpaziergang 2012 beitragen oder zur Verfügung stellen kann,
    bitte eine E-Mail an uns. Danke !!!


    Impressionen

    Kunstarbeiten · Ausstellungsorte · Künstler

    Einladung zur Mithilfe …
    Der Kulturverein Landenhausen sucht nach Berichten, Fotos, Flyer, und weiteres Bildmaterial. Wer uns etwas zum 7. KunstSpaziergang 2012 beitragen oder zur Verfügung stellen kann,
    bitte eine E-Mail an uns. Danke !!!

    Grafik © Jan Krieger

    … weitere Info’s → KunstSpaziergang

  • 6. KunstSpaziergang 2011


    Impressionen

    Kunstarbeiten · Ausstellungsorte · Künstler

    Einladung zur Mithilfe …
    Der Kulturverein Landenhausen sucht nach Berichten, Fotos, Flyer, und weiteres Bildmaterial. Wer uns etwas zum 6. KunstSpaziergang 2011 beitragen oder zur Verfügung stellen kann,
    bitte eine E-Mail an uns. Danke !!!

    Grafik © Jan Krieger

    … weitere Info’s → KunstSpaziergang

  • 5. KunstSpaziergang 2010


    Impressionen

    Kunstarbeiten · Ausstellungsorte · Künstler

    Einladung zur Mithilfe …
    Der Kulturverein Landenhausen sucht nach Berichten, Fotos, Flyer, und weiteres Bildmaterial. Wer uns etwas zum 5. KunstSpaziergang 2010 beitragen oder zur Verfügung stellen kann,
    bitte eine E-Mail an uns. Danke !!!

    Grafik © Jan Krieger

    … weitere Info’s → KunstSpaziergang

  • 4. KunstSpaziergang 2009


    Impressionen

    Kunstarbeiten · Ausstellungsorte · Künstler

    Einladung zur Mithilfe …
    Der Kulturverein Landenhausen sucht nach Berichten, Fotos, Flyer, und weiteres Bildmaterial. Wer uns etwas zum 4. KunstSpaziergang 2009 beitragen oder zur Verfügung stellen kann,
    bitte eine E-Mail an uns. Danke !!!

    Grafik © Jan Krieger

    … weitere Info’s → KunstSpaziergang

  • 3. KunstSpaziergang 2008


    Impressionen

    Kunstarbeiten · Ausstellungsorte · Künstler

    Einladung zur Mithilfe …
    Der Kulturverein Landenhausen sucht nach Berichten, Fotos, Flyer, und weiteres Bildmaterial. Wer uns etwas zum 3. KunstSpaziergang 2008 beitragen oder zur Verfügung stellen kann,
    bitte eine E-Mail an uns. Danke !!!

    Grafik © Jan Krieger

    … weitere Info’s → KunstSpaziergang

  • 2. KunstSpaziergang 2007


    Impressionen

    Kunstarbeiten · Ausstellungsorte · Künstler

    Grafik © KvL

    Einladung zur Mithilfe …
    Der Kulturverein Landenhausen sucht nach Berichten, Fotos, Flyer, und weiteres Bildmaterial. Wer uns etwas zum 2. KunstSpaziergang 2007 beitragen oder zur Verfügung stellen kann,
    bitte eine E-Mail an uns. Danke !!!

    Grafik © Jan Krieger

    … weitere Info’s → KunstSpaziergang

  • 1. KunstSpaziergang 2006

    1. KunstSpaziergang 2006

    Samstag, 27.11.2006
    Sonntag, 28.11.2006
    Landenhausen

    Pressebericht: OsthessenNews

    Kunst der Gegenwart und altes Brauchtum
    Neuer Kulturverein gegründet

    Landenhausen – Eine blaue Kuh ist auf den Vogelsberger Weiden nicht anzutreffen – in die Ausstellung des neuen Kunstvereins aber gehörte das Bild von Andreas Schmelzer unbedingt dazu. Der Wartenberger Ortsteil Landenhausen (Vogelsbergkreis) hat jetzt einen Kulturverein. Am Wochenende stellte er sich mit einer Kunstausstellung in der alten Schule des Ortes der Öffentlichkeit vor.

    Die Maler Dieter Jander, Klaus Fischer, David Weiß und Andreas Schmelzer zeigten ihre Bilder; Carsten Schuldes präsentierte seine Arbeiten aus Stein und Holz. Die Resonanz auf diese Ausstellung bedeutete eine erste Bestätigung für den vor rund einem Monat gegründeten neuen Verein in dem Vogelsberg-Ort vor den Toren der Kreisstadt Lauterbach. Zahlreiche Besucher, unter ihnen Wartenbergs Bürgermeister Manfred Dickel, kamen in die alte Schule. Die Zielsetzungen des Kulturvereins sind vielfältig.

    Heimischen Künstlern soll ein Podium gegeben, örtliches Brauchtum erhalten und gepflegt werden. Dazu gehören der heimische Dialekt ebenso wie die Erhaltung und Belebung von Kulturstätten des Ortes. Der Verein hat mit der Gemeindeverwaltung Kontakt aufgenommen, um das alte Backhaus des Ortes, das nicht mehr in Betrieb ist, als Ausstellungsraum nutzen zu können. „Wir wollen zeigen, was es an Kunst und Kultur hinter Landenhausens Haustüren gibt“, erklärte Heinz-Gert Funke gegenüber Osthessen-News. „So vieles ist Kunst – zum Beispiel auch die Gestaltung eines Gartens.” Auch Konzerte und Filmvorführungen fasst der Verein für sein Programm ins Auge. „Alles ist möglich”, so Heinz-Gert Funke, der jahrelang evangelischer Pfarrer in Landenhausen war. Der Verein will demnächst Kontakt zu anderen Kulturvereinen aufnehmen. Zwölf Personen waren an der Gründung des Vereins beteiligt, bei Besprechungen im Vorfeld waren insgesamt rund 40 Besucher zugegen.

    Deshalb hofft der Verein auf baldigen Mitgliederzuwachs. Der Jahresbeitrag, der ab dem kommenden Jahr erhoben wird, beträgt 12 Euro. Schüler und Studenten zahlen 6 Euro. Zweiter Vorsitzender des Kulturvereins ist Andreas Schmelzer, Rechner wurde Dieter Lachmann. Angelika Rößler ist Schriftführerin. Sabine Günzel fungiert als Beisitzerin. Der Vorstand wurde in der Gründungsversammlung gewählt.

    Foto & Bericht © Martin G. Günkel

    Bericht: KvL

    Neue Kunstausstellung in Landenhausen

    Mit mit einer Kunstausstellung namens „KunstSpaziergang“ in der alten Schule des Ortes stellte sich unser neu gegründete Kulturverein der Öffentlichkeit vor.

    Die Maler Dieter Jander, Klaus Fischer, David Weiß und Andreas Schmelzer zeigten ihre Bilder, Carsten Schuldes präsentierte seine Arbeiten aus Stein und Holz. Die Resonanz auf diese Ausstellung bedeutete eine erste Bestätigung für den vor rund einem Monat gegründeten neuen Kulturverein Landenhausen in der Vogelsberg-Gemeinde vor den Toren der Kreisstadt Lauterbach. Zahlreiche Besucher, unter ihnen Wartenbergs Bürgermeister Manfred Dickel, kamen in die alte Schule.

    Bericht © KvL


    Impressionen

    Kunstarbeiten · 1 Ausstellungsort · 5 Künstler

    Einladung zur Mithilfe …
    Der Kulturverein Landenhausen sucht nach Berichten, Fotos, Flyer, und weiteres Bildmaterial. Wer uns etwas zum 1. KunstSpaziergang 2006 beitragen oder zur Verfügung stellen kann,
    bitte eine E-Mail an uns. Danke !!!

    Grafik © Jan Krieger

    … weitere Info’s → KunstSpaziergang

  • Alte Schmiede

    Zeichnung © Jan Krieger

    ( Mittelstraße 19 ) Landenhausen

    Ehemalige Hufschmiede (Kulturdenkmal)* erbaut 1928.

    Die Alte Schmiede, bestehend aus einem schlichten zweigeschossigen Rechteckbau aus Backstein. Inschriftlich ist das Baujahr 1928 angegeben. An der östlichen Giebelseite ist das Dach als Wetterschutz weit vorgezogen; die verbretterte Konstruktion stützt sich auf Sandsteinkonsolen mit Hufeisenreliefs. Als relativ anspruchsvolle architektonische Ausbildung eines für das Wirtschaftsleben des Dorfs wichtigen Handwerksbetriebs ist die Hufschmiede erhaltenswert.

    mehr erfahren …
    Die Geschichte

    Die Alte Schmiede wurde 1928 als Hufschmiede erbaut. Damals spielte das Schmiedehandwerk auf dem Land eine unverzichtbare Rolle. Pferde waren das wichtigste Transport- und Arbeitstier, Wagen mussten repariert und landwirtschaftliche Geräte instand gehalten werden.

    Der Schmied war damals einer der wichtigsten Handwerker des Dorfes. Zu seinen Aufgaben gehörten unter anderem …

    • Beschlagen von Pferden
    • Herstellung und Reparatur von Werkzeugen
    • Anfertigung von Beschlägen und Eisenteilen
    • Reparatur von Wagen und landwirtschaftlichen Geräten
    • kleinere Metallarbeiten für Haus und Hof

    Die Schmiede war dadurch nicht nur Arbeitsplatz, sondern auch Treffpunkt. Während auf die Reparatur oder das Beschlagen der Pferde gewartet wurde, tauschten sich die Dorfbewohner über Neuigkeiten aus.

    Heute steht das Gebäude unter Denkmalschutz und erinnert an diese Zeit.


    Architektur

    Typisch für eine Dorfschmiede besitzt das Gebäude …

    • massive Ziegel- und Natursteinmauern
    • einen großen Arbeitsraum
    • Platz für Esse, Amboss und Werkzeuge
    • hohe Decken wegen der starken Hitzeentwicklung
    • breite Tore für Pferde und Fuhrwerke

    Auch wenn die ursprüngliche Werkstattausstattung heute nur noch teilweise vorhanden ist, vermittelt das Gebäude noch immer den Charakter einer historischen Handwerksschmiede.


    Von der Schmiede zum Kulturort

    Mit der Gründung des Kulturvereins im Jahr 2006 erhielt die Alte Schmiede eine neue Aufgabe.

    Anstatt Hufeisen zu schmieden, werden dort heute Ideen geschmiedet.

    Die historische Atmosphäre macht den besonderen Reiz der Veranstaltungen aus. Besucher sitzen nicht in einem modernen Veranstaltungsraum, sondern in einem Gebäude mit fast hundertjähriger Geschichte. Genau dieser Gegensatz zwischen alter Bausubstanz und zeitgenössischer Kunst ist eines der Markenzeichen des Kulturvereins.


    Veranstaltungen

    Im Laufe der Jahre fanden dort zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt, beispielsweise …

    • Autorenlesungen
    • kleine Konzerte
    • Liederabende
    • Vorträge
    • Ausstellungen
    • Begegnungsabende

    Bekannte Beispiele sind …

    • die Lesung des Autors Falko Löffler aus seinem Politthriller Tiefe Saat im Jahr 2018
    • der Liederabend der Sängerin Constanze Keller
    • verschiedene Veranstaltungen im Rahmen des KunstSpaziergangs
    • kulturelle Treffen des Vereins

    Bedeutung für die Via Regia

    Ein besonderer Moment in der Geschichte der Alten Schmiede war der 9. Februar 2014.

    An diesem Tag wurde dort offiziell bekanntgegeben, dass Landenhausen Mitglied des europäischen Netzwerks der historischen Handelsstraße Via Regia geworden ist.

    Im Rahmen einer Feierstunde überreichte der Projektleiter des Netzwerks dem Kulturverein die Mitgliedsurkunde. Seitdem ist Landenhausen offiziell ein Knotenpunkt der Kulturstraße des Europarates. Für den Kulturverein symbolisiert die Via Regia Offenheit, Begegnung und kulturellen Austausch – Werte, die auch in der Alten Schmiede gelebt werden.


    Die besondere Atmosphäre

    Viele Besucher beschreiben die Alte Schmiede als außergewöhnlichen Veranstaltungsort.

    Dafür gibt es mehrere Gründe …

    • historische Mauern mit fast 100 Jahren Geschichte
    • überschaubare Größe und persönliche Nähe zu Künstlern
    • rustikales Ambiente
    • Verbindung von Dorfgeschichte und moderner Kultur
    • authentischer Charakter ohne Eventhallen-Atmosphäre

    Gerade Lesungen wirken hier besonders intensiv, weil zwischen Publikum und Künstler kaum Distanz besteht.


    Rolle beim KunstSpaziergang

    Beim jährlich stattfindenden KunstSpaziergang Landenhausen gehört die Alte Schmiede regelmäßig zu den wichtigsten Ausstellungsorten.

    Künstler präsentieren dort …

    • Malerei
    • Fotografien
    • Skulpturen
    • Installationen
    • Literatur
    • Musik

    Dadurch entsteht ein spannender Kontrast zwischen historischem Handwerk und zeitgenössischer Kunst und Kultur.


    Symbol für den Wandel

    Die Alte Schmiede erzählt eigentlich zwei Geschichten …

    • früher ein Ort körperlicher Arbeit, Feuer, Eisen und Handwerk
    • heute ein Ort der Kunst, Kultur und Begegnung

    Dieser Wandel steht sinnbildlich für viele ländliche Regionen, in denen historische Gebäude nicht aufgegeben, sondern mit neuem Leben erfüllt werden.


    Ein schönes Motto

    Über die Alte Schmiede könnte man sagen …

    „Wo früher Eisen geformt wurde, werden heute Gedanken geschmiedet.“

    Dieser Satz beschreibt sehr treffend, welche Bedeutung das Gebäude heute für Landenhausen besitzt: Es verbindet die Geschichte des Dorfes mit seinem kulturellen Leben und zeigt, wie ein historisches Bauwerk zu einem lebendigen Treffpunkt für Kunst, Musik, Literatur und Begegnung werden kann.

    Quellen © Gemeindearchiv, Wartenberg iNFO, Geoportal-Hessen, Wikipedia


    *Als Kulturdenkmal nach § 2 Absatz 1 Hessisches Denkmalschutzgesetz aus geschichtlichen und städtebaulichen Gründen in das Denkmalverzeichnis des Landes Hessen eingetragen.

  • Alte Schule · jetzt Kita & Gemeinschaftsraum

    Zeichnung © Jan Krieger

    ( Mittelstraße 10 ) Landenhausen

    Die Alte Schule in Landenhausen ist weit mehr als ein ehemaliges Schulgebäude. Sie steht sinnbildlich für den Wandel vieler ländlicher Orte: Aus einem Haus des Lernens wurde ein Ort der Begegnung, der Kunst und der Erinnerung. Gerade in Landenhausen spielt sie eine wichtige Rolle in der kulturellen Entwicklung des Dorfes. Über viele Jahrzehnte war die Alte Schule der Mittelpunkt des Bildungslebens in Landenhausen. Hier wurden Generationen von Kindern unterrichtet.

    mehr erfahren …

    Wie in vielen hessischen Dörfern war die Schule nicht nur Lernort, sondern auch Treffpunkt für das gesellschaftliche Leben. Lehrer genossen oftmals eine besondere Stellung im Dorf und wirkten häufig auch als Organisten, Schriftführer oder Chronisten.


    Die historische Bedeutung

    In einer Zeit ohne Internet, Fernsehen oder zahlreiche Vereine war die Schule einer der wichtigsten öffentlichen Orte überhaupt. Hier wurden …

    • Lesen, Schreiben und Rechnen vermittelt
    • Dorfversammlungen abgehalten
    • Feste vorbereitet
    • und das Gemeinschaftsgefühl gestärkt

    Damit gehört die Alte Schule zur kulturellen Identität Landenhausens.


    Die Alte Schule als Beginn einer Kulturgeschichte

    Eine besondere Bedeutung erhielt das Gebäude im Jahr 2006.

    Damals wurde der neu gegründete Kulturverein Landenhausen erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt – und zwar mit einer Kunstausstellung in der Alten Schule. Diese Veranstaltung trug den Namen KunstSpaziergang und markierte den Beginn einer Entwicklung, die Landenhausen weit über die Region hinaus bekannt machte.

    Die erste Ausstellung zeigte Werke von …

    • Dieter Jander
    • Klaus Fischer
    • David Weiß
    • Andreas Schmelzer
    • Carsten Schuldes

    Die Resonanz war überraschend groß. Zahlreiche Besucher kamen nach Landenhausen, darunter Vertreter der Gemeinde und viele Kunstinteressierte. Diese erfolgreiche Premiere bestätigte den Kulturverein in seinem Konzept und legte den Grundstein für den heute jährlich stattfindenden KunstSpaziergang.


    Von der Schule zum Kulturort

    Die Alte Schule symbolisiert den Wandel eines historischen Gebäudes:

    FrüherHeute
    UnterrichtKunst
    SchulraumAusstellungsraum
    KlassenzimmerBegegnungsstätte
    Bildung der KinderBildung und Inspiration für alle Generationen

    Damit erhielt das Gebäude eine völlig neue Aufgabe, ohne seine Geschichte zu verlieren.


    Die Verbindung zur Kunst

    Der Kulturverein verfolgt seit seiner Gründung das Ziel …

    • örtliches Brauchtum zu erhalten
    • zeitgenössische Kunst zu fördern
    • Geschichte sichtbar zu machen
    • Menschen zusammenzubringen

    Die Alte Schule passte von Beginn an hervorragend zu diesen Zielen. Alte Mauern und moderne Kunst bilden einen reizvollen Kontrast.

    Viele Besucher empfinden gerade diese Mischung als besonders spannend …

    • historische Architektur
    • moderne Malerei
    • Skulpturen
    • Fotografie
    • Installationen

    So entsteht ein Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart.


    Ein Symbol für den Kulturverein

    Rückblickend kann man sagen …

    Ohne die Alte Schule hätte der Kulturverein möglicherweise einen anderen Anfang genommen.

    Denn sie war der erste sichtbare Veranstaltungsort des Vereins und wurde zum Ausgangspunkt einer inzwischen langen Reihe kultureller Projekte …

    • KunstSpaziergang
    • Lesungen
    • Ausstellungen
    • Buchprojekte
    • Sonnenweg der Poesie
    • Poetenwanderungen
    • Dokumentationen zur Dorfgeschichte

    Bedeutung für die Dorfgeschichte

    Historische Gebäude erzählen Geschichten.

    Die Alte Schule erinnert an …

    • die Entwicklung des Schulwesens
    • das Leben früherer Generationen
    • den Wandel des Dorfes
    • den Wert von Bildung

    Gleichzeitig zeigt sie, wie historische Gebäude sinnvoll weitergenutzt werden können. Statt leer zu stehen oder zu verfallen, erhielt sie durch kulturelle Nutzung eine neue Zukunft.


    Die Alte Schule und die Identität Landenhausens

    Landenhausen besitzt mehrere geschichtsträchtige Orte …

    • die Alte Schule
    • die Alte Schmiede
    • die Evangelische Kirche Landenhausen
    • den Sonnenweg der Poesie
    • zahlreiche historische Fachwerkhäuser

    Gemeinsam bilden sie ein kulturelles Netzwerk, das Geschichte, Kunst und Gemeinschaft miteinander verbindet. Während die Alte Schmiede heute vor allem für Lesungen und kleinere Kulturveranstaltungen bekannt ist, war die Alte Schule der Ausgangspunkt der öffentlichen Kunstarbeit des Kulturvereins.


    Ein kulturelles Erbe mit Zukunft

    Die Alte Schule ist heute weniger wegen ihrer ursprünglichen Funktion bekannt als wegen ihrer Rolle als Symbol für den kulturellen Aufbruch Landenhausens. Sie zeigt beispielhaft, wie historische Gebäude neue Aufgaben übernehmen können, ohne ihre Vergangenheit zu verlieren.

    Gerade der erste KunstSpaziergang im Jahr 2006 machte deutlich, welches Potenzial in solchen Orten steckt: Aus einem ehemaligen Schulhaus wurde ein Raum für Kreativität, Begegnung und kulturellen Austausch. Dieses Ereignis gilt bis heute als wichtiger Meilenstein in der Geschichte des Kulturvereins Landenhausen und der kulturellen Entwicklung des Dorfes.

    Quellen © Gemeindearchiv, Wartenberg iNFO, Geoportal-Hessen, Wikipedia

  • DorfBräuHaus (Wartenberger Brauerei)

    Zeichnung © Jan Krieger

    ( Mittelstraße 7 ) Landenhausen

    In der Dorfmitte Landenhausen finden Sie das kultige DorfBräuHaus, was eine lange traditionsreiche Geschichte hinter sich hat und nun seine Erfüllung gefunden hat ! Vom alten Backhaus* zum Feuerwehrhaus bis hin zur Bäckerei, heute Brauhaus und Schankstube mit Biergarten. Handwerklich mit regionalen Rohstoffen und liebevoll nach alter Rezeptur werden die Bierspezialitäten vom Braumeister Lars eigenständig vor Ort gebraut – authentischer geht es nicht! Genießen Sie dort frische, naturbelassene Schoppen mit herzhaften, selbstgemachten Snacks in der urigen, gemütlichen Schankstube mit ca. 50 Sitzplätzen. Auch bei kalten Tagen ist es sehr begehrt, da der Holzofen ein kuscheliges Ambiente schafft.

    mehr erfahren …

    Eine ganz besondere, denkmalgeschützte Atmosphäre erleben Sie auch im Biergarten mit ca. 100 Plätzen direkt um den Mühlgraben gelegen, der im Sommer schon mal für die ein oder andere Abkühlung sorgen kann. Wanderer, Radfahrer, Biker, Skater, Jung und Alt – alles trifft sich hier, da das DorfBräuHaus der ideale Dreh- und Angelpunkt für die gut ausgeschilderten Rad- und Wanderwege ist. Und wenn es nicht mehr mit dem eigenen Fahrzeug nach Hause geht, dann bietet die Bushaltestelle direkt vor dem DorfBräuHaus die optimale Mitfahrgelegenheit.


    Die Geschichte

    Historie, Baugeschichte und Bedeutung eines außergewöhnlichen Dorfgebäudes Das Gebäude in der Mittelstraße 7 im Wartenberger Ortsteil Landenhausen gehört zu den markantesten historischen Bauwerken des Dorfes. Kaum ein anderes Gebäude hat im Laufe seiner Geschichte so viele unterschiedliche Aufgaben für die Dorfgemeinschaft übernommen. Es vereint mehrere Kapitel der Ortsgeschichte in einem einzigen Haus und ist heute als DorfBräuHaus der Wartenberger Brauhaus GmbH weit über die Region hinaus bekannt. Seine Entwicklung spiegelt zugleich die Veränderungen des dörflichen Lebens vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart wider.


    Ein Gebäude mit vielen Funktionen

    Das heutige DorfBräuHaus entstand ursprünglich nicht als Gaststätte oder Brauerei, sondern erfüllte mehrere kommunale Aufgaben.

    Im Laufe seiner Geschichte diente das Gebäude unter anderem als …

    • Gemeindebackhaus
    • Feuerwehrhaus mit Schlauchturm
    • Bäckerei
    • jetzt Brauerei mit Schankstube und Biergarten

    Diese ungewöhnliche Entwicklung macht das Gebäude zu einem seltenen Beispiel dafür, wie historische Dorfgebäude immer wieder an neue Anforderungen angepasst werden können, ohne ihren ursprünglichen Charakter zu verlieren.


    Das Gemeindebackhaus

    Im 19. Jahrhundert besaßen viele Dörfer ein zentrales Backhaus.

    Auch in Landenhausen wurde das Gebäude in der Mittelstraße 7 als Gemeindebackhaus genutzt. Da die meisten Wohnhäuser damals keine geeigneten Backöfen besaßen, wurden Brot und Kuchen regelmäßig gemeinschaftlich im Backhaus gebacken.

    Das Backhaus war deshalb nicht nur eine wirtschaftliche Einrichtung, sondern zugleich ein sozialer Treffpunkt. Während des Backens wurden Neuigkeiten ausgetauscht, Nachbarschaften gepflegt und das Dorfleben organisiert.


    Das Feuerwehrhaus

    Direkt an das Backhaus schloss sich das historische Feuerwehrhaus an.

    Hier befanden sich …

    • die Handspritze
    • Löschgeräte
    • Leitern
    • Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehr

    Besonders charakteristisch war der kleine Schlauchturm, an dem nach Einsätzen die Hanfschläuche zum Trocknen aufgehängt wurden. Backhaus und Feuerwehrhaus bildeten gemeinsam ein kommunales Zentrum mitten im Ort. Heute erinnert noch immer die Architektur des Gebäudes an diese frühere Nutzung.


    Die Bäckerei

    Später wurde der ehemalige Backhausteil in eine Bäckerei umgebaut. Über mehr als vier Jahrzehnte betrieb die Familie Rodemer hier ihre Dorfbäckerei. Bis etwa 2006 wurden täglich Brot, Brötchen und Kuchen hergestellt. Für viele Einwohner gehörte der Gang zur Bäckerei selbstverständlich zum Alltag.

    Mit der Schließung der Bäckerei endete ein weiteres Kapitel der Dorfgeschichte.


    Denkmalgeschütztes Ensemble

    Das Gebäude steht innerhalb der historischen Gesamtanlage von Landenhausen. Die Denkmalpflege beschreibt den Bau ausdrücklich als …

    „anspruchsvoll gestaltetes Spritzen- und Backhaus“

    Es bildet den westlichen Abschluss des historischen Ortskerns und besitzt deshalb eine besondere städtebauliche Bedeutung. Zusammen mit den Fachwerkhöfen entlang des Mühlgrabens prägt es bis heute das historische Ortsbild Landenhausens.


    Die Idee eines DorfBräuHauses

    Bereits Anfang der 1990er Jahre begannen die Freunde Lars Hauck und Gunther Thias, in ihrer Freizeit Bier zu brauen. Die Entwicklung verlief Schritt für Schritt …

    • 1991: erster Sud im Kochtopf
    • anschließend Brauen im Wurstkessel
    • später eigener 450-Liter-Edelstahlkessel
    • viele Jahre Experimentieren und Rezeptentwicklung

    Schon früh entstand der Traum einer eigenen Brauerei. Da beide familiäre Verbindungen nach Landenhausen hatten, entstand die Idee, den historischen Gebäudekomplex in der Dorfmitte dafür zu nutzen.


    Verpachtung des historischen Gebäudes

    Nachdem die Bäckerei aufgegeben worden war, bot sich erstmals die Möglichkeit, das Gebäude neu zu nutzen. Nach längeren Verhandlungen beschloss die Gemeinde Wartenberg im Jahr 2009, das ehemalige Backhaus und Feuerwehrhaus an die neu gegründete Wartenberger Brauhaus GmbH zu verpachten. Die Sanierung wäre ohne öffentliche Förderprogramme kaum möglich gewesen.

    Unter anderem kamen Fördermittel aus …

    • dem Landtourismusprogramm
    • sowie dem europäischen LEADER-Programm

    zum Einsatz.

    Damit konnte das denkmalgeschützte Gebäude umfassend restauriert werden.


    Eröffnung des DorfBräuHauses

    Im Jahr 2011 wurde das DorfBräuHaus offiziell eröffnet.

    Dabei wurde großer Wert darauf gelegt …

    • historische Bausubstanz zu erhalten
    • moderne Brautechnik einzubauen
    • den ursprünglichen Charakter des Hauses zu bewahren

    Heute verbinden sich historische Fachwerkarchitektur und traditionelle Braukunst auf besondere Weise.


    Die Brauerei heute

    Heute ist das DorfBräuHaus die erste Vogelsberger Hausbrauerei. Vor Ort werden naturbelassene Bierspezialitäten gebraut, darunter …

    • Helles
    • Landbier
    • Rotkehlchen
    • und saisonale Spezialitäten

    Besonderes Augenmerk liegt auf regionalen Rohstoffen.

    Teilweise stammt sogar die Braugerste direkt von Feldern zwischen Landenhausen und Angersbach und wird regional vermälzt. Dadurch verfolgt das DorfBräuHaus konsequent den Gedanken kurzer Wege und regionaler Wertschöpfung.


    Treffpunkt für Einheimische und Gäste

    Heute erfüllt das Gebäude wieder eine ähnliche Aufgabe wie früher. Es ist Mittelpunkt des Dorflebens.

    Hier treffen sich …

    • Einheimische
    • Wanderer
    • Radfahrer
    • Motorradfahrer
    • Vereine
    • Touristen

    Der Biergarten am Mühlgraben zählt zu den schönsten Aufenthaltsorten im historischen Ortskern.

    Zusätzlich werden angeboten …

    • Brauereiführungen
    • Braukurse
    • Veranstaltungen
    • Bierverkauf
    • private Feiern
    • kulturelle Veranstaltungen

    Historische Entwicklung in Kurzform
    ZeitraumNutzung
    19. JahrhundertGemeindebackhaus
    späterFeuerwehrhaus (Spritzenhaus)
    ca. 1960–2006Bäckerei Rodemer
    2009Verpachtung an die Wartenberger Brauhaus GmbH
    2009–2011umfassende Sanierung
    seit 2011DorfBräuHaus mit Brauerei, Schankstube und Biergarten

    Bedeutung für Landenhausen

    Das Gebäude in der Mittelstraße 7 ist weit mehr als eine Brauerei. Es ist ein lebendiges Zeugnis der Dorfgeschichte und dokumentiert eindrucksvoll, wie sich historische Bausubstanz durch behutsame Umnutzung erhalten lässt. Vom gemeinschaftlichen Backhaus über das Feuerwehrhaus und die traditionsreiche Dorfbäckerei bis hin zur modernen Hausbrauerei blieb das Haus stets ein Ort des Zusammenkommens. Gerade diese Kontinuität macht das DorfBräuHaus zu einem kulturellen Wahrzeichen Landenhausens und zu einem gelungenen Beispiel dafür, wie Denkmalschutz, Handwerk, regionale Identität und Gastlichkeit miteinander verbunden werden können.

    Quellen © Gemeindearchiv, Wartenberg iNFO, Geoportal-Hessen, DorfBräuHaus


    *Als Kulturdenkmal nach § 2 Absatz 1 Hessisches Denkmalschutzgesetz aus geschichtlichen und städtebaulichen Gründen in das Denkmalverzeichnis des Landes Hessen eingetragen.

  • Evangelische Kirche

    Zeichnung © Jan Krieger

    ( Kirchweg 20 ) Landenhausen

    Die evangelische Kirche (Kulturdenkmal)* erbaut 1748. Sie steht bis heute unter dem Patronat der Freiherren Riedesel. Sie waren Protestanten unter deren Herrschaft 1527 die Reformation in unserem Gebiet eingeführt wurde. Das Patronat dokumentiert auch das Riedeselsche Wappen über dem Haupteingang mit dem schönen barocken Portal. Unsere Kirche wurde 1748 auf den Fundamenten einer älteren, bereits 1648 erbauten Fachwerkkirche, durch Baumeister Schweikert aufgebaut. Die Kirche und der Kirchgarten sind weit von einer Steinmauer umringt, die mit dem Renaissance-Torbogen am Haupteingang eine malerische Baugruppe bildet.

    mehr erfahren …

    Die evangelische Kirche in Landenhausen ist weit mehr als ein Gotteshaus. Sie bildet seit Jahrhunderten das geistliche, architektonische und kulturelle Zentrum des Dorfes. Besonders bemerkenswert ist, dass sie heute nicht nur als Ort für Gottesdienste dient, sondern auch zu den wichtigsten Veranstaltungsorten des Kulturverein Landenhausen e.V. gehört. Dadurch ist eine außergewöhnliche Verbindung zwischen Kirche, Kunst und Dorfleben entstanden, die im Vogelsberg eher selten anzutreffen ist.


    Die Geschichte der Kirche

    Die heutige Kirche wurde 1748 durch den Baumeister Schweikert errichtet. Sie entstand auf den Fundamenten einer älteren Fachwerkkirche aus dem Jahr 1648, die nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges gebaut worden war. Die Baugeschichte zeigt eindrucksvoll, wie sich Landenhausen nach den schweren Kriegszeiten wieder entwickelte.

    Noch älter als das Gebäude ist die christliche Tradition des Ortes. Bereits 1527 wurde unter der Herrschaft der Freiherren Riedesel die Reformation eingeführt. Seitdem ist Landenhausen evangelisch geprägt. Bis heute besteht das Patronatsrecht der Familie Riedesel, woran das Wappen über dem barocken Haupteingang erinnert.


    Architektur

    Die Kirche wirkt von außen schlicht und typisch oberhessisch, besitzt aber einige außergewöhnliche Merkmale. Besonders auffällig sind …

    • der vollständig von einer Bruchsteinmauer eingefasste Kirchhof
    • der Renaissance-Torbogen am Haupteingang
    • das barocke Portal mit dem Riedeselschen Wappen
    • der über dem Chor errichtete Dachreiter mit seiner geschwungenen Haube
    • die offene Laterne auf dem Turm

    Der Turm beherbergt drei Stahlglocken aus dem Jahr 1920, die auf die Töne c – e – g abgestimmt sind und einen harmonischen Dreiklang bilden.


    Der Innenraum

    Im Inneren überrascht die Kirche durch ihre Helligkeit. Große Fenster lassen viel Tageslicht einfallen, wodurch der Raum freundlich und offen wirkt. Zu den bedeutendsten Ausstattungsstücken gehören …

    • der Sandstein-Taufstein von 1661, der bereits aus der Vorgängerkirche stammt
    • der von der Decke herabhängende Taufengel mit Taufschale
    • die prachtvolle barocke Kanzel mit den vier Evangelisten
    • die Taube unter dem Schalldeckel als Symbol des Heiligen Geistes
    • die Figur des Guten Hirten über der Kanzel
    • die historische Emporenbemalung mit biblischen Szenen
    • das große Deckengemälde des auferstandenen Christus

    Diese Symbolik macht die Kirche kunsthistorisch besonders interessant. Gerade die Kombination aus barocker Ausstattung und protestantischer Schlichtheit ist typisch für viele Kirchen der Region.


    Die Orgel

    Die heutige Orgel wurde 1972 nahezu vollständig erneuert. Dabei blieb der kunstvolle barocke Prospekt mit seinen vergoldeten Verzierungen erhalten.

    Dadurch verbindet das Instrument moderne Technik mit historischem Erscheinungsbild – ein Grund, weshalb die Kirche für Konzerte hervorragend geeignet ist.


    Die Kirche als Kulturort

    Hier beginnt die besondere Geschichte der Verbindung zum Kulturverein.

    Als der Kulturverein Landenhausen 2006 gegründet wurde, suchte man von Anfang an Orte, die Kultur mitten ins Dorf bringen. Die evangelische Kirche entwickelte sich dabei schnell zu einem der wichtigsten Veranstaltungsorte.

    Heute finden dort regelmäßig statt …

    • Konzerte
    • Kammermusik
    • Orgelkonzerte
    • Trompetenkonzerte
    • Streichquartette
    • Gitarrenkonzerte
    • Veranstaltungen des Kunstvereins

    Die hervorragende Akustik und die besondere Atmosphäre machen die Kirche zu einem Konzertsaal, der weit über Landenhausen hinaus bekannt geworden ist.


    Die WinterKonzerte

    Ein kultureller Höhepunkt waren die WinterKonzerte, die der Kulturverein gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde organisierte.

    Dabei traten in Landenhausen bereits international bekannte Künstler auf, beispielsweise …

    • Prof. Reinhold Friedrich (Trompete)
    • Eriko Takezawa (Orgel)
    • Alexandre Bytchkov (Akkordeon)
    • Christian Reichert (Gitarre)
    • Michael Hahn (Violine)
    • Ulrich Horn (Violoncello)
    • zahlreiche weitere Solisten und Ensembles

    Dass Musiker dieser internationalen Klasse in einem kleinen Vogelsberger Dorf auftreten, ist außergewöhnlich und zeigt das hohe kulturelle Ansehen der Konzertreihe.


    KunstSpaziergang

    Auch beim KunstSpaziergang spielt die Kirche eine wichtige Rolle.

    Während des Wochenendes wird sie regelmäßig zu einem Ausstellungs- oder Konzertort. Besucher erleben dort …

    • Malerei
    • Musik
    • Lesungen
    • Installationen
    • spirituelle Kunst

    Dadurch entsteht eine Verbindung zwischen sakralem Raum und zeitgenössischer Kultur, die den Charakter des gesamten KunstSpaziergangs prägt.


    Warum die Zusammenarbeit so gut funktioniert

    Zwischen Kirchengemeinde und Kulturverein besteht seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit.

    Beide verfolgen ähnliche Ziele …

    • Gemeinschaft fördern
    • Begegnungen schaffen
    • Kultur für alle zugänglich machen
    • Tradition bewahren
    • neue Impulse ins Dorf bringen

    Die Kirche wird dadurch nicht ausschließlich als Gotteshaus verstanden, sondern zugleich als öffentlicher Kulturraum, ohne ihren religiösen Charakter zu verlieren. Diese Balance gelingt in Landenhausen bemerkenswert gut.


    Die Bedeutung für Landenhausen

    Die Kirche erfüllt heute mehrere Aufgaben gleichzeitig …

    • religiöses Zentrum der evangelischen Gemeinde
    • bedeutendes Baudenkmal des Vogelsbergs
    • Konzertkirche
    • Ausstellungsort
    • Treffpunkt des kulturellen Lebens
    • Wahrzeichen des Dorfes

    Gemeinsam mit der Alten Schmiede, dem DorfBräuHaus, der Alten Schule und weiteren historischen Orten bildet sie das kulturelle Herz Landenhausens und prägt wesentlich das Profil des Dorfes als Ort, an dem Geschichte, Kunst und Gemeinschaft eng miteinander verbunden sind.

    Ein interessanter Gedanke dabei ist, dass der Kulturverein die Kirche nicht lediglich als Veranstaltungsraum nutzt. Vielmehr wird ihre Geschichte bewusst in die kulturelle Arbeit eingebunden. Konzerte mit barocker Musik entfalten in diesem historischen Kirchenraum eine besondere Authentizität, Ausstellungen treten in einen Dialog mit der Architektur, und Veranstaltungen wie der KunstSpaziergang machen die Kirche zu einem Ort der Begegnung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Genau diese Verbindung von Denkmalpflege, kultureller Nutzung und bürgerschaftlichem Engagement macht die evangelische Kirche in Landenhausen zu einem außergewöhnlichen Beispiel für lebendige Dorfkultur im Vogelsberg.

    Bitte überzeugen sie sich selbst. Sie sind herzlich eingeladen !
    Die Kirche ist tagsüber für Sie geöffnet.

    Quellen © Kirchengemeinde, Wartenberg iNFO, Geoportal-Hessen, Wikipedia


    *Als Kulturdenkmal nach § 2 Absatz 1 Hessisches Denkmalschutzgesetz aus geschichtlichen und städtebaulichen Gründen in das Denkmalverzeichnis des Landes Hessen eingetragen.

  • Alte Eiche

    Alte Eiche

    Zeichnung, Fotos & Text © Jan Krieger

    Die Alte Eiche in Landenhausen ist weit mehr als nur ein alter Baum. Sie ist ein markantes Naturdenkmal, ein Stück Dorfgeschichte und zugleich ein Ort, an dem sich Natur, Kultur und Gemeinschaft auf besondere Weise begegnen. Gerade durch unser Engagement hat die Eiche in den vergangenen Jahren zusätzlich eine kulturelle Bedeutung erhalten.

    mehr erfahren …
    Das Naturdenkmal

    Nach den aktuellen Vermessungen besitzt die Alte Eiche folgende beeindruckende Daten …

    • Baumart Stieleiche
    • Alter etwa 250 Jahre
    • Höhe rund 20 Meter
    • Kronendurchmesser etwa 25 Meter
    • Stammumfang (Brusthöhe) 5,90 Meter
    • Standort etwa 360 Meter über NN
    • Vermessungsjahr 2024

    Allein diese Maße zeigen, dass die Eiche bereits stand, als im 18. Jahrhundert noch Kutschen statt Autos durch die Region fuhren. Während Generationen kamen und gingen, blieb sie als stiller Zeuge der Ortsgeschichte bestehen.


    Ein Baum als Zeitzeuge

    Eine Eiche ist traditionell ein Symbol für …

    • Beständigkeit
    • Kraft
    • Freiheit
    • Gemeinschaft
    • Heimat
    • Erinnerung

    Gerade alte Dorfeichen dienten früher häufig als Treffpunkt. Unter ihnen wurde gefeiert, beraten, erzählt und manchmal sogar Recht gesprochen. Auch wenn für die Landenhäuser Eiche keine historischen Gerichtsversammlungen belegt sind, verkörpert sie genau diese jahrhundertealte Bedeutung eines gemeinsamen Mittelpunktes.

    Sie verbindet Vergangenheit und Gegenwart auf ganz natürliche Weise.


    Die kulturelle Bedeutung

    Der Kulturverein verfolgt das Ziel …

    • örtliches Brauchtum zu erhalten
    • Kultur sichtbar zu machen
    • zeitgenössischer Kunst Raum zu geben
    • Geschichte und Natur miteinander zu verbinden

    Die Alte Eiche passt hervorragend zu dieser Philosophie. Sie ist kein Museumsexponat hinter Glas, sondern lebendige Geschichte. Während Gebäude sich verändern oder verschwinden können, wächst ein Baum weiter. Dadurch entsteht eine besondere Verbindung zwischen Landschaft, Menschen und Erinnerung.


    Die Eiche als Symbol

    Viele Projekte des Kulturvereins verbinden Natur und Kunst …

    • der KunstSpaziergang
    • die Poetenwanderung
    • der Sonnenweg der Poesie
    • Florinale · GartenKunst
    • Lesungen
    • Konzerte
    • historische Dokumentationen des Dorfes

    Die Alte Eiche fügt sich ideal in dieses Gesamtkonzept ein.

    Sie steht sinnbildlich für …

    Kultur wächst langsam …
    Wie eine Eiche braucht sie Zeit, Wurzeln, Pflege und Menschen, die sie erhalten.
    Jan Krieger (* 1962 )

    Ein „Kulturbaum“

    Man könnte die Alte Eiche sogar als den inoffiziellen Kulturbaum Landenhausens bezeichnen.

    Warum ? Weil sie genau das verbindet, wofür der Verein steht …

    • Natur
    • Heimat
    • Geschichte
    • Begegnung
    • Kunst
    • Nachhaltigkeit

    Während Kunstwerke oft nur für eine Ausstellung sichtbar sind, begleitet die Eiche alle Generationen.


    Ein Ort zum Innehalten

    Im hektischen Alltag besitzt die Eiche noch eine andere Qualität.

    Sie lädt dazu ein …

    • sich darunter auszuruhen
    • den Jahreszeiten zuzusehen
    • Vögel zu beobachten
    • Gedichte zu lesen
    • Musik zu hören
    • miteinander ins Gespräch zu kommen

    Gerade deshalb eignet sie sich hervorragend als Station kultureller Spaziergänge.


    Verbindung zur Poetenwanderung

    Besonders schön ist die Verbindung zur jährlichen Poetenwanderung. Eine Eiche ist seit Jahrhunderten Sinnbild für Weisheit und Erinnerung. Ein Gedicht unter einer 250 Jahre alten Eiche wirkt oft stärker als derselbe Text in einem Buch. Die Natur wird zur Bühne der Literatur.


    Verbindung zu Kunst-& Kulturveranstaltungen

    Auch während zukünftiger Veranstaltungen wird die Alte Eiche als besonderer Ort dienen, beispielsweise für …

    • als eine temporäre Skulptur
    • Klangkunst
    • Lichtinstallationen
    • Lesungen
    • Musik
    • Naturfotografie
    • Land-Art
    • Kinderaktionen

    Der Baum selbst wird dabei nicht verändert, sondern bildet den natürlichen Rahmen.


    Ein lebendiges Denkmal

    Im Gegensatz zu einem Denkmal aus Stein verändert sich eine Eiche ständig.
    Im Frühling: frisches Grün
    Im Sommer: dichter Schatten
    Im Herbst: goldene Blätter, Eicheln
    Im Winter: markante Äste, eindrucksvolle Silhouette
    Dadurch entsteht jedes Jahr ein neues Bild.


    Ideen für die Zukunft

    Der Kulturverein wird die Alte Eiche noch stärker als kulturellen Ort etablieren, beispielsweise durch …

    • „Gedichte unter der Eiche“ – Lesungen im Freien
    • „Musik unter der Krone“ – kleine Akustikkonzerte
    • „Die Eiche erzählt“ – Informationstafel mit Geschichte, Naturkunde und Kultur
    • „Baum der Geschichten“ – Bürger erzählen Erinnerungen an Landenhausen
    • „Licht und Schatten“ – künstlerische Beleuchtung als Veranstaltung
    • Natur- und Kunstführungen, die Geschichte, Ökologie und regionale Kultur miteinander verbinden

    Ein passendes Motto

    „Die Alte Eiche ist das grüne Gedächtnis Landenhausens. Seit rund 250 Jahren erlebt sie das Dorf, seine Menschen und ihre Geschichten. Sie verbindet Natur mit Kultur, Vergangenheit mit Zukunft und erinnert daran, dass wahre Wurzeln nicht nur tief in der Erde liegen, sondern auch im gemeinsamen Leben eines Dorfes.“
    Jan Krieger (* 1962 )

    Damit wäre die Alte Eiche nicht nur ein beeindruckendes Naturdenkmal, sondern zugleich ein starkes Symbol für die kulturelle Identität Landenhausens und die Arbeit des Kulturvereins.

  • KunstCafé

    ( Mittelstraße 10 ) Landenhausen

    Das KunstCafé in Landenhausen – Treffpunkt für Kunst, Kultur und Dorfgemeinschaft. Das KunstCafé ist weit mehr als ein gewöhnliches Café. Es ist ein kultureller Begegnungsort im Herzen von Landenhausen und gehört zu den wichtigsten Veranstaltungsorten. Es befindet sich in der Mittelstraße 10 über dem Kindergarten und dient vor allem während des jährlich stattfindenden KunstSpaziergangs als zentraler Treffpunkt für Besucher, Künstler und Vereinsmitglieder. (geöffnet nur am KunstSpaziergang)

    mehr erfahren …
    Entstehung und Idee

    Das KunstCafé entstand aus der Idee, den KunstSpaziergang nicht nur als Ausstellung zu gestalten, sondern den Besuchern auch einen Ort zum Verweilen und Begegnen zu bieten. Während in den Straßen, Scheunen, Höfen und Werkstätten Kunst präsentiert wird, bildet das KunstCafé den kommunikativen Mittelpunkt.
    Hier treffen sich …

    • Künstler
    • Besucher zum Austausch
    • Dorfbewohner mit Gästen aus der Region
    • Vereinsmitglieder zur Organisation der Veranstaltung

    Das Café verfolgt keinen kommerziellen Zweck, sondern wird ehrenamtlich betrieben und versteht sich als Teil des kulturellen Gesamterlebnisses des KunstSpaziergangs. Der Raum wird speziell für Veranstaltungen genutzt und verwandelt sich während des KunstSpaziergangs in ein gemütliches Café mit wechselnder Dekoration und künstlerischem Ambiente.


    Süsser Genuss für den Gaumen

    Seit vielen Jahren bildet das KunstCafé das gastronomische Zentrum des KunstSpaziergangs. Während an vielen der Stationen Kunst ausgestellt wird, kehren viele Besucher zwischendurch dort ein.
    Besonders bekannt sind …

    • selbstgebackene Kuchen
    • zahlreiche Torten
    • Kaffee
    • kalte Getränke

    Bereits in den Programmheften von 2017 wird das KunstCafé ausdrücklich als offizieller Verpflegungsort des KunstSpaziergangs erwähnt. Ein besonderes Merkmal ist, dass nahezu alle Kuchen ehrenamtlich entstehen. Traditionell werden sie gestiftet von …

    • Vereinsmitgliedern
    • Künstlern
    • engagierten Dorfbewohnern

    Dadurch entsteht jedes Jahr ein sehr vielfältiges Kuchenbuffet. Viele Besucher verbinden den KunstSpaziergang inzwischen genauso mit den hausgemachten Torten wie mit der Kunst selbst.
    Oft entstehen hier Gespräche über … Kunsttechniken, regionale Geschichte, Dorfentwicklung, neue Projekte des Kulturvereins. Dadurch ist das KunstCafé wesentlich mehr als eine reine Gastronomie. In den vergangenen Jahren entwickelte sich das KunstCafé zu einem Publikumsmagneten. Sogar Bürgermeister und Gemeindevertreter unterstützten zeitweise den Kuchenverkauf.


    Zusammenarbeit im Dorf

    Das KunstSpaziergang zeigt beispielhaft das Zusammenwirken vieler Gruppen in Landenhausen. Beteiligt sind unter anderem …

    • der Kulturverein
    • die LandFrauen
    • zahlreiche Ehrenamtliche
    • Künstler
    • Helfer aus dem Dorf

    Während die LandFrauen Suppen nach „Hausfrauen Art“ anbieten, kümmern sich Vereinsmitglieder mit ehrenamtlichen Helfern um Kaffee und Kuchen. Dadurch entsteht eine besondere Dorfgemeinschaft, die Besucher häufig hervorheben.


    Atmosphäre

    In Presseberichten wird häufig beschrieben, dass das KunstCafé eine besondere Stimmung vermittelt …

    • Gespräche zwischen Künstlern und Besuchern
    • Livemusik in unmittelbarer Nähe
    • Blick auf historische Gebäude
    • gemütliche Sitzgelegenheiten
    • selbstgebackener Kuchen und selbstgebackene Torten
    • Begegnungen ohne Zeitdruck

    Gerade diese Mischung macht einen wesentlichen Teil des Erfolges des KunstSpaziergangs aus.


    Bedeutung für den Kulturverein

    Für den Kulturverein besitzt das KunstCafé mehrere Aufgaben gleichzeitig …

    • Informationszentrum
    • Treffpunkt und Anlaufpunkt
    • Versorgung der Gäste
    • Ort für Begegnungen
    • Einnahmequelle zur Finanzierung des KunstSpaziergangs

    Es trägt somit unmittelbar dazu bei, dass Veranstaltungen wie der KunstSpaziergang in ihrer heutigen Form noch möglich sind.


    Fazit: Einordnung als Kultur- und Begegnungsort

    Das KunstCafé ist kein dauerhaft geöffnetes Café mit regulärem Gastronomiebetrieb, sondern ein temporärer Kultur- und Begegnungsort, der insbesondere während des KunstSpaziergangs und weiterer Veranstaltungen des Kulturvereins zum Leben erwacht. Gerade diese Verbindung von Kunst, Ehrenamt und dörflicher Gemeinschaft macht seinen besonderen Charakter aus.

    Text & Foto © Jan Krieger

  • Heinrich Heine


    Christian Johann Heinrich Heine (* 13. Dezember 1797 als Harry Heine in Düsseldorf, Herzogtum Berg; † 17. Februar 1856 in Paris) war einer der bedeutendsten deutschen Dichter, Schriftsteller und Journalisten des 19. Jahrhunderts.

    mehr erfahren …

    Heine gilt als einer der letzten Vertreter und zugleich als Überwinder der Romantik, machte die Alltagssprache lyrikfähig, erhob das Feuilleton und den Reisebericht zur Kunstform und verlieh der deutschen Literatur eine zuvor nicht gekannte, elegante Leichtigkeit. Die Werke kaum eines anderen Dichters deutscher Sprache wurden bis heute so häufig übersetzt und vertont. Als kritischer, politisch engagierter Journalist, Essayist, Satiriker und Polemiker war Heine ebenso bewundert wie gefürchtet. Im Deutschen Bund mit Publikationsverboten belegt, verbrachte er seine zweite Lebenshälfte im Pariser Exil. Antisemiten und Nationalisten feindeten Heine wegen seiner jüdischen Herkunft und seiner politischen Haltung über den Tod hinaus an. Die Außenseiterrolle prägte sein Leben, sein Werk und dessen Rezeptionsgeschichte.

    „Er besitzt, was man Genie nennt, und eine ganz außerordentliche Einbildungskraft. Er ist in seinen Affekten heftig. Er hat eine edle Denkungsart. […] Er liebt die Kinder und kann sich mit ihnen sehr beschäftigen. Er ist bizarre und hat in seinem Betragen, seinem Äußerlichen verschiedenes, das ihn unangenehm machen könnte. Aber bei Kindern, bei Frauenzimmern und vielen andern ist er doch wohl angeschrieben. – Er tut, was ihm gefällt, ohne sich darum zu kümmern, ob es anderen gefällt, ob es Mode ist, ob es die Lebensart erlaubt. Aller Zwang ist ihm verhaßt. […] Aus den schönen Wissenschaften und Künsten hat er sein Hauptwerk gemacht oder vielmehr aus allen Wissenschaften, nur nicht denen sogenannten Brotwissenschaften.“

    Das Werkverzeichnis dokumentiert mehr als 700 Werke, von denen fast ein Drittel verschollen ist. Ein großer Teil seiner Werke ging verloren, als sein Enkel, der Kunstsammler und Maler Alfred Oppenheim (1873–1953) in der NS-Zeit gezwungen war, nach London zu emigrieren. Sein Besitz, darunter die Heimkehr eines jüdischen Freiwilligen aus den Befreiungskriegen, blieb jedoch fast vollständig in Frankfurt zurück. Ein halbes Jahr vor der 11. Verordnung zum Reichsbürgergesetz wurde Oppenheims Besitz, der bei einer Spedition lagerte, 1941 von der Gestapo beschlagnahmt. Auf Betreiben Ernst Holzingers, des Leiters des Städelschen Kunstinstituts, wurde ein Teil der Gemälde 1943 vor der Versteigerung für verschiedene Frankfurter Museen angekauft. In der Nachkriegszeit gelang es Oppenheim, hierfür finanziell entschädigt zu werden, doch verstarb er, bevor dies endgültig durchgeführt war. Die Erben Alfred Oppenheims verkauften die ihnen verbliebenen Teile des Nachlasses 1958 an das Israel-Museum in Jerusalem.

    Neben den Stücken, die in den Kunsthandel und in internationale Museen gelangt sind, gibt es heute größere Bestände mit Gemälden von Moritz Daniel Oppenheim im Jüdischen Museum Frankfurt am Main und im Historischen Museum Hanau Schloss Philippsruhe. Der Ludwig Rosenthal-Saal des Hanauer Museums ist vollständig den Werken Oppenheims gewidmet. Gezeigt werden in regelmäßigem Wechsel Bilder aus dem reichhaltigen Hanauer Bestand, darunter Der Bleichgarten, Mignon und der Harfner, Die Museumsbesucher und ein Selbstbildnis.

    Bild © Moritz Daniel Oppenheim, Text © Wikipedia

  • Victor Hugo


    Victor-Marie Vicomte Hugo (* 26. Februar 1802 in Besançon; † 22. Mai 1885 in Paris) war ein französischer Schriftsteller und Politiker.

    mehr erfahren …

    Er verfasste Gedichte sowie Romane und Dramen und betätigte sich als literarischer, aber auch politischer Publizist. Mehrfach war er als Angehöriger der Pairskammer Abgeordneter oder Senator und damit direkt politisch aktiv.

    Neben Molière, Voltaire oder Balzac gilt er vielen Franzosen als ihr größter Autor. Sein Schaffen kann teils der Romantik, teils dem Realismus zugeordnet werden.


    Einsatz für ein Urheberrecht

    Victor Hugo setzte sich gemeinsam mit Honoré de Balzac für ein Urheberrecht ein und war einer der wichtigsten Verfechter der Berner Übereinkunft zum Schutz von Werken der Literatur und Kunst.

    „Das Buch als Buch gehört dem Autor, aber als Gedanke gehört es – der Begriff ist keineswegs zu mächtig – der Menschheit. Jeder denkende Mensch hat ein Recht darauf. Wenn eines der beiden Rechte, das des Autors oder das des menschlichen Geistes, geopfert werden sollte, dann wäre es, zweifellos, das Recht des Autors, denn unsere einzige Sorge gilt dem öffentlichen Interesse, und die Allgemeinheit, das erkläre ich, kommt vor uns.“
    Victor Hugo↑ ( * 1802 – † 1885 )

    Foto © Étienne Carjat, Text © Wikipedia

  • Oscar Wilde


    Oscar Fingal O’Flahertie Wills Wilde (* 16. Oktober 1854 in Dublin; † 30. November 1900 in Paris) war ein irischer Schriftsteller, der sich nach Schulzeit und Studium in Dublin und Oxford in London niederließ. Als Lyriker, Romanautor, Dramatiker und Kritiker wurde er zu einem der bekanntesten und gleichzeitig umstrittensten Schriftsteller im viktorianischen Großbritannien.

    mehr erfahren …

    Herausgeber, Dramatiker und Erzähler

    Wilde arbeitete von 1887 bis 1889 für die Pall Mall Gazette und danach als Herausgeber der Zeitschrift Woman’s World. Während dieser Jahre veröffentlichte er die für seine Söhne geschriebene Märchensammlung Der glückliche Prinz und andere Märchen (1888, klassische Vertreter der Gattung Kunstmärchen) und den Roman Das Bildnis des Dorian Gray (The Picture of Dorian Gray) (1891). In diesem Werk, seinem einzigen Roman, fanden Kritiker einerseits autobiographische Elemente, andererseits eine direkte Antwort auf den französischen Symbolismus, insbesondere auf Gegen den Strich von Joris-Karl Huysmans. Dessen Romanheld Jean Floressas des Esseintes hat auf die Figur des Dorian Gray abgefärbt. Reales Vorbild für den Floressas war wiederum der Schriftsteller Robert de Montesquiou, der später auch in Marcel Prousts Romanfolge Auf der Suche nach der verlorenen Zeit zum Vorbild für den Baron Charlus wurde.

    Wegen homosexueller „Unzucht“ wurde er 1895 zu zwei Jahren Zuchthaus mit harter Zwangsarbeit verurteilt; sie ruinierte seine Gesundheit. Nach der Entlassung lebte er verarmt in Paris, wo er im Alter von 46 Jahren starb.

    In den folgenden Jahren schrieb Oscar Wilde etwa jährlich ein neues Werk, vor allem Gesellschaftskomödien. Am bekanntesten sind Lady Windermere’s Fan (1892), A Woman of No Importance (1893), An Ideal Husband (1895) und The Importance of Being Earnest (1895), das die Oberklasse satirisch darstellt und als eines seiner besten Werke gilt.

    Sein Stück Salome aus dem Jahr 1891 nach der biblischen Salome-Legende (mit berühmten, zum Teil sehr freizügigen Jugendstil-Illustrationen von Aubrey Beardsley) wurde vom Zensor abgelehnt und fand daher keinen Verleger in England. 1894 wurde es von und mit Sarah Bernhardt in Paris uraufgeführt. Richard Strauss vertonte die deutsche Übersetzung von Hedwig Lachmann zu seiner Oper Salome, die am 9. Dezember 1905 an der Dresdner Hofoper uraufgeführt wurde.

    Oscar Wilde schrieb auch eine Kriminalerzählung: Lord Arthur Saviles Verbrechen (1887), eine „Studie über die Pflicht“, wie der Untertitel der Erzählung lautet. Dem Titelhelden wird geweissagt, er werde einen Mord begehen. Entsprechend seinem Leitspruch „Was du tun musst, das tue gleich“, beschließt Lord Arthur, das vorhergesagte Verbrechen noch vor seiner Eheschließung zu begehen.

    Das Bildnis des Dorian Gray gilt als Oscar Wildes zentrales Prosawerk. Seine Themen sind die Moralität von Sinnlichkeit und Hedonismus im Viktorianismus und die Dekadenz der britischen Oberschicht. In der Handlung des Romanes und in den eingearbeiteten Kunstbemerkungen lässt sich aber sowohl eine Proklamation wie auch eine Kritik des Ästhetizismus herauslesen, einer literarischen Strömung des Fin de Siècle.

    Foto © Metropolitan Museum of Art, Text © Wikipedia

  • Johann Wolfgang von Goethe


    Johann Wolfgang Goethe ab 1782 von Goethe (* 28. August 1749 in Frankfurt am Main; † 22. März 1832 in Weimar), war ein deutscher Dichter, Politiker und Naturforscher. Er gilt als einer der bedeutendsten Schöpfer deutschsprachiger Dichtung.

    mehr erfahren …

    Goethe stammte aus einer wohlhabenden und angesehenen bürgerlichen Familie; sein Großvater mütterlicherseits war als Stadtschultheiß höchster Justizbeamter der Stadt Frankfurt am Main, sein Vater Doktor der Rechte und Kaiserlicher Rat. Er und seine Schwester Cornelia erfuhren eine aufwendige Ausbildung durch Hauslehrer. Dem Wunsch seines Vaters folgend, studierte Goethe in Leipzig und Straßburg Rechtswissenschaft und war danach als Advokat in Wetzlar und Frankfurt tätig. Gleichzeitig folgte er seiner Neigung zur Dichtkunst. Die ersten Anerkennungen in der Welt der Literatur erzielte er 1773 mit dem Drama Götz von Berlichingen, das ihm nationalen Erfolg eintrug, und 1774 mit dem Briefroman Die Leiden des jungen Werthers, mit dem er sogar europäischen Erfolg erreichte. Beide Werke sind der literarischen Strömung des Sturm und Drang (1765 bis 1785) zuzuordnen.

    Der jugendliche Herzog Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach berief den 26-jährigen Goethe 1775 an seinen Hof in Weimar, wo er schließlich für den Rest seines Lebens blieb. Er bekleidete dort als Freund und Minister des Herzogs politische und administrative Ämter und leitete ein Vierteljahrhundert das Weimarer Hoftheater. Die aus seiner amtlichen Tätigkeit resultierende Vernachlässigung seiner schöpferischen Fähigkeiten löste nach dem ersten Weimarer Jahrzehnt eine persönliche Krise aus, der sich Goethe durch die Flucht nach Italien entzog. Die Italienreise von September 1786 bis Mai 1788 empfand er als eine „Wiedergeburt“. Ihr verdankte er die Vollendung wichtiger Werke wie Iphigenie auf Tauris (1787), Egmont (1788) und Torquato Tasso (1790).

    Nach seiner Rückkehr wurden seine Amtspflichten weitgehend auf repräsentative Aufgaben beschränkt. Der in Italien erlebte Reichtum an kulturellem Erbe stimulierte seine dichterische Produktion, und die erotischen Erlebnisse mit einer jungen Römerin ließen ihn unmittelbar nach seiner Rückkehr eine dauerhafte, „unstandesgemäße“ Liebesbeziehung zu Christiane Vulpius aufnehmen, die er erst achtzehn Jahre später mit einer Eheschließung legalisierte.

    Goethes literarisches Werk umfasst Lyrik, Dramen, Epik, autobiografische, kunst- und literaturtheoretische sowie naturwissenschaftliche Schriften. Daneben ist sein umfangreicher Briefwechsel von literarischer Bedeutung. Selbst Napoleon bat ihn zu einer Audienz anlässlich des Erfurter Fürstenkongresses. Im Bunde mit Schiller und gemeinsam mit Herder und Wieland verkörperte er die Weimarer Klassik. Die Wilhelm-Meister-Romane wurden zu beispielgebenden Vorläufern deutschsprachiger Künstler- und Bildungsromane. Sein Drama Faust (1808) errang den Ruf als die bedeutendste Schöpfung der deutschsprachigen Literatur. Im Alter wurde er auch im Ausland als Repräsentant des geistigen Deutschlands angesehen.

    Im Deutschen Kaiserreich wurde er zum deutschen Nationaldichter und Künder des „deutschen Wesens“ verklärt und als solcher für den deutschen Nationalismus vereinnahmt. Es setzte damit eine Verehrung nicht nur des Werkes, sondern auch der Persönlichkeit des Dichters ein, dessen Lebensführung als vorbildlich empfunden wurde. Goethes Lyrik, der Faust und der Roman Die Leiden des jungen Werthers gehören zur Weltliteratur.

    „Er besitzt, was man Genie nennt, und eine ganz außerordentliche Einbildungskraft. Er ist in seinen Affekten heftig. Er hat eine edle Denkungsart. […] Er liebt die Kinder und kann sich mit ihnen sehr beschäftigen. Er ist bizarre und hat in seinem Betragen, seinem Äußerlichen verschiedenes, das ihn unangenehm machen könnte. Aber bei Kindern, bei Frauenzimmern und vielen andern ist er doch wohl angeschrieben. – Er tut, was ihm gefällt, ohne sich darum zu kümmern, ob es anderen gefällt, ob es Mode ist, ob es die Lebensart erlaubt. Aller Zwang ist ihm verhaßt. […] Aus den schönen Wissenschaften und Künsten hat er sein Hauptwerk gemacht oder vielmehr aus allen Wissenschaften, nur nicht denen sogenannten Brotwissenschaften.“
    Johann Wolfgang von Goethe↑ (* 1749 – † 1832 )

    Foto © Weimar Anna Amalia Bibliothek, Text © Wikipedia

  • Dieter Jander


    Dieter Jander (* 15. Februar 1939 – † 25. April 2021 ) Landenhäuser Urgestein, Maurermeister, Künstler, Maler, Buchautor, Organisationstalent

    mehr erfahren …

    Wir grüßen Dieter Jander auf seiner letzten Reise. Im April 2021 hat er seinen Lebensweg vollendet. Für den Kulturverein war er ein sehr aktives Mitglied. Viele Projekte hat er gemeinsam mit uns getragen. Auch der „Sonnenweg der Poesie“ gehörte dazu. Mit ganz viel Engagement, Tatkraft, Organisationstalent und jede Menge Herzblut hat er zu diesem schönen Weg beigetragen und ihn maßgeblich geprägt.

    Unser Landenhausen mit seiner Kultur, seinen Traditionen, seinen Künstlern, seiner Sprache, seinen Häusern und, vor allem, seinen Menschen die lagen ihm immer sehr am Herzen. Das zeigten seine ständig sprudelnden Ideen und Projekte. Er hinterlässt eine große Lücke in unseren Reihen. Immer wenn wir hier vorbei gehen, werden wir innehalten und gerne an ihn denken.

    Dir, gute Reise, lieber Dieter,
    wir vermissen dich !

    Foto © Dieter Jander · Text © Tafel auf dem Sonnenweg der Poesie

  • Heinz-Gert Funke


    Heinz-Gert Funke (* 10. Oktober 1941 ) Gründungsvorsitzender und Ehrenmitglied unseres Kulturvereins.

    mehr erfahren

    Wirken als Pfarrer in Landenhausen

    Heinz-Gert Funke prägte über viele Jahre das kirchliche, gesellschaftliche und kulturelle Leben des Wartenberger Ortsteils Landenhausen. Sein Wirken beschränkte sich nicht auf den Gottesdienst oder die klassische Gemeindearbeit. Vielmehr verstand er sein Pfarramt als Auftrag, Menschen miteinander zu verbinden und Kirche als lebendigen Bestandteil des Dorfes zu gestalten. Nach öffentlich zugänglichen Quellen wirkte er über rund 23 Jahre als Gemeindepfarrer in Landenhausen. Darüber hinaus übernahm er zahlreiche Aufgaben im Dekanat und engagierte sich weit über die Ortsgrenzen hinaus.


    Seelsorger mit weitem Blick

    Er gehörte zu den Pfarrern, die Kirche nicht allein als Ort der Verkündigung verstanden, sondern als Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens. Zu seinem Selbstverständnis gehörten …

    persönliche Begleitung von Menschen in allen Lebenslagen, eine offene und zugewandte Gemeindearbeit, die Förderung ehrenamtlichen Engagements, der Dialog mit Vereinen und gesellschaftlichen Gruppen, sowie eine Kirche, die mitten im Dorf präsent ist.

    Viele Gemeindemitglieder erinnern sich daran, dass unter seiner Amtszeit zahlreiche Ehrenamtliche Verantwortung übernahmen und dauerhaft in das Gemeindeleben eingebunden wurden. Dass ihm dieses Miteinander wichtig war, zeigte sich auch noch nach seinem Ruhestand, als er den langjährigen Ehrenamtlichen der Kirchengemeinde ausdrücklich seine Grüße übermitteln ließ.


    Wegbereiter der Kulturarbeit in Landenhausen

    Sein Wirken reicht weit über die Gründung eines Vereins hinaus. Er verstand Kultur nie als Selbstzweck, sondern als verbindendes Element zwischen Geschichte, Gemeinschaft und Zukunft. Als langjähriger evangelischer Pfarrer und späterer Gründungsvorsitzender des Kulturvereins gelang es ihm, Menschen zusammenzubringen und dem Dorf neue kulturelle Impulse zu geben.


    Der Gedanke hinter seinem Engagement

    Er vertrat stets die Überzeugung … „Der ländliche Bereich verfügt über Kulturgüter, die wir nicht hoch genug schätzen können.“ Dieser Satz entwickelte sich praktisch zum Leitmotiv des Kulturvereins. Dahinter steht die Überzeugung, dass Kultur nicht nur in großen Städten entsteht, sondern gerade kleine Orte über einen reichen Schatz an Geschichte, Brauchtum, Architektur, Landschaft und kreativen Menschen verfügen.


    Die Gründung des Kulturvereins

    Im Jahr 2006 war Heinz-Gert Funke maßgeblicher Initiator der Gründung des Kulturvereins Landenhausen und wurde dessen erster Vorsitzender. Bereits im Vorfeld gelang es ihm, zahlreiche Bürger für seine Idee zu begeistern. Ziel war es …

    • heimischen Künstlern eine Plattform zu geben
    • kulturelles Leben dauerhaft im Dorf zu etablieren
    • Brauchtum und Mundart zu erhalten
    • historische Gebäude kulturell zu beleben
    • Menschen generationenübergreifend zusammenzuführen

    Was zunächst mit wenigen engagierten Menschen begann, entwickelte sich in den folgenden Jahren zu einer festen Größe im kulturellen Leben der Region.


    Der KunstSpaziergang – seine bedeutendste Idee

    Am stärksten verbunden ist der Name Heinz-Gert Funke mit dem KunstSpaziergang Landenhausen. Die Grundidee war ebenso einfach wie außergewöhnlich …

    Nicht die Besucher sollten in eine Galerie gehen – sondern die Kunst sollte ins Dorf ziehen.

    Scheunen, Wohnhäuser, Kirchen, Höfe, Gärten und öffentliche Plätze wurden zu Ausstellungsräumen. Dadurch entstand ein völlig neues Ausstellungskonzept, bei dem Dorf und Kunst miteinander verschmolzen. Unter seiner Leitung entwickelte sich der KunstSpaziergang Jahr für Jahr weiter.
    Dabei gelang es …

    • immer mehr Künstler zu gewinnen
    • Besucher weit über die Region hinaus anzuziehen
    • unterschiedlichste Kunstformen miteinander zu verbinden
    • Begegnungen zwischen Künstlern und Besuchern entstehen zu lassen

    Funke betonte immer wieder, dass Kunst nicht nur betrachtet werden solle, sondern Gespräche anregen müsse. Gerade diese persönliche Begegnung machte den besonderen Charakter der Veranstaltung aus.


    Der KunstSpaziergang – seine bedeutendste Idee

    Ein häufig zitierter Gedanke von Heinz-Gert Funke lautet sinngemäß …

    Wissenschaft ist der Verstand der Welt – Kunst aber ihre Seele.

    Damit beschrieb er seine Vorstellung von Kultur: Kunst schafft Räume zum Denken. Sie eröffnet neue Perspektiven. Sie verbindet Generationen. Sie lässt Menschen miteinander ins Gespräch kommen. Diese Haltung spiegelte sich in nahezu allen Projekten des Kulturvereins bis heute wider.


    Erhaltung des kulturellen Erbes

    Neben zeitgenössischer Kunst setzte sich Funke besonders für die Bewahrung der regionalen Identität ein.
    Dazu gehörten unter anderem …

    • Mundart
    • Dorfgeschichte
    • historische Gebäude
    • traditionelle Veranstaltungsformen
    • örtliches Brauchtum

    Er verstand Kultur nie als Gegensatz zwischen Alt und Neu.
    Sein Ziel war vielmehr, beides miteinander zu verbinden.
    Tradition sollte nicht konserviert werden, sondern weiterleben.


    Öffnung des Dorfes

    Ein wesentliches Verdienst Heinz-Gert Funkes war die Öffnung Landenhausens nach außen. Er wollte zeigen, dass kulturelle Qualität nicht von der Größe eines Ortes abhängt. Durch den KunstSpaziergang, Konzerte, Lesungen und weitere Veranstaltungen kamen Besucher aus ganz Hessen nach Landenhausen. Das Dorf wurde dadurch weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt.


    Via Regia – Europa beginnt im Dorf

    Ein weiterer Meilenstein seines Wirkens war die Aufnahme Landenhausens in das Netzwerk der europäischen Kulturstraße Via Regia. Für Heinz-Gert Funke war die Via Regia weit mehr als eine historische Handelsstraße.
    Sie stand für …

    • Begegnung
    • kulturellen Austausch
    • Offenheit
    • Verständigung zwischen Menschen

    Mit großem Engagement setzte sich der Kulturverein unter seiner Leitung erfolgreich für die Aufnahme Landenhausens in dieses europäische Netzwerk ein. Dadurch erhielt das Dorf internationale kulturelle Aufmerksamkeit.


    Ehrenmitgliedschaft

    Nach zwölf Jahren an der Spitze des Kulturvereins legte Heinz-Gert Funke 2018 den Vorsitz aus Altersgründen nieder. Für seine außergewöhnlichen Verdienste wurde er 2026 zum Ehrenmitglied des Kulturvereins Landenhausen ernannt – eine Auszeichnung, die seine prägende Rolle für die Entwicklung des Vereins würdigt. Heute sind viele Veranstaltungen, die aus dem kulturellen Kalender Landenhausens nicht mehr wegzudenken sind, eng mit seinem Namen verbunden. Dazu gehören insbesondere …

    • der KunstSpaziergang
    • die Förderung regionaler Künstler
    • die Belebung historischer Orte
    • die Verbindung von Kunst und Dorfleben
    • die Öffnung Landenhausens für Gäste aus nah und fern
    • die europäische Vernetzung über die Via Regia

    Sein Wirken zeigt, wie nachhaltiges ehrenamtliches Engagement eine Dorfgemeinschaft prägen kann. Die von ihm angestoßenen Ideen wirken bis heute fort und bilden die Grundlage für zahlreiche kulturelle Aktivitäten des Kulturvereins.


    Zusammenfassende Würdigung

    Heinz-Gert Funke hat Landenhausen nicht nur kulturelle Veranstaltungen geschenkt, sondern eine Haltung vermittelt: dass Kultur Menschen verbindet, Identität stiftet und auch in einem kleinen Dorf große Wirkung entfalten kann. Sein Engagement hat gezeigt, dass ehrenamtliche Initiative, Offenheit und Beharrlichkeit aus lokalen Ideen Projekte entstehen lassen können, die weit über die Grenzen des Ortes hinaus Beachtung finden. Seine Arbeit legte das Fundament für den Kulturverein Landenhausen und für eine lebendige Kulturlandschaft, die bis heute Bestand hat.


    Foto © Heinz-Gert Funke

  • Jan Krieger


    Jan Krieger, geboren als Johann Ralf Michael Krieger (* 14. Juni 1962 ) in Hanau ist ein deutscher Kulturakteur, Vereinsvorsitzender, Musiker und ehemaliger Filialleiter, Prokurist, Radio- und Fernsehmoderator, IT-Spezialist der in Wartenberg (Hessen) im Ortsteil Landenhausen lebt und wirkt.

    mehr erfahren …

    Vom VIVA-Krieger zu „barfuß“ durch Landenhausen

    Der Junge mit klingendem Namen begann seine Karriere ganz anders als erwartet: Statt in Kriegsgang zu schalten schlug er mit 14 musikalische Wege ein. Tatsächlich landete er Mitte der 1990er im stolzen Kampfgetümmel der deutschen Musikfernseh-Landschaft – in Köln bei VIVA TV, dem neuen MTV-Gegner, der gerade 1993 an den Start gegangen war. Noch bevor Stefan Raab und Heike Makatsch zu bekannten Gesichtern wurden, hatte sich dort schon ein gewisser „Der Krieger“ als Moderator etabliert. Dieses Pseudonym trug er mit Wohlwollen und bescherte uns Sendungen wie Metalla, Jam, WAH WAH und Neu bei VIVA.


    Karriere-Highlights im Überblick:

    • VIVA-Moderator↑ (1993–94): Unter dem Künstlernamen „Der Krieger“ präsentierte er die neu
      gegründete deutsche Musik-Senderkette VIVA.
    • Rock- & Metalmusiker: Parallel zum Fernsehen war er Sänger und Keyboarder in verschiedenen
      Rock- und Metal-Bands, zuletzt der Hanauer Gothic-Metal-Band Anubis.
    • Kommunaler Webdesigner: Nach der Blitzkarriere vor der Kamera landete er im öffentlichen
      Dienst in Greifswald und kümmerte sich dort um die Gestaltung von Intranet- und Internetseiten
      der Hansestadt.
    • Kultur-Vereinsboss: Heute ist Jan Krieger in Wartenberg-Landenhausen Vereinsvorsitzender,
      Organisator und Universal-Genie. Er zeichnet Grafiken und Websites, betreibt das
      Nachrichtenportal Wartenberg iNFO, und plant als Marktmeister den Wochenmarkt in Landenhausen sowie den Wartenberger Dorf-Flohmarkt.
    • Barfußläufer & Symbol: Und als kleines Special, er ist kultig barfuß unterwegs – orangefarbene
      Fußabdrücke sind zum Erkennungszeichen des KunstSpaziergangs Landenhausen und leuchtend grüne Fußabdrücke bei der Florinale · GartenKunst geworden, denn seine eigenen Fußabdrücke sind zum Markenzeichen der Events avanciert.


    VIVA-Zeit und Rock’n’Roll

    Nur wenige Jahre nach der Gründung von VIVA (1. Dezember 1993) gehörte Jan Krieger schon zum Urgestein des Senders. Dort moderierte er Rock-, Metal- und Alternative-Formate – man kann sich vorstellen, wie der bekennende Musikfan in Lederweste durch die Kameras grinst. Im Nachhinein mutet es fast so an, als hätte Jan den Sendernamen „Der Krieger“ (Wortspiel: aus seinem Nachnamen) gleich als Titel seiner Rolle angelegt. Auf jeden Fall stand er Seite an Seite mit anderen (noch) unbekannten Moderator wie Stefan Raab, Matthias Opdenhövel und Heike Makatsch, die wie er später zu Stars aufstiegen. In dieser Zeit entdeckte er aber nicht nur die Menschheit als Zuschauer seiner Shows – als Musiker legte er auch selbst los und haute in die Tasten in einer Gothic-Metal-Band namens Anubis↑ mit, wobei er jetzt, nach gut 35 Jahren wieder die Tasteninstrumente für sich entdeckt hat. Danach tauschte er die Bühne gegen Bürokratie: Er zog nach Greifswald und bastelte im Rathaus fleißig an Intra- und Internetseiten.


    Vom Musiker zum Kulturschaffenden

    Später zog es Jan zurück in seine Heimatregion Hessen, genauer ins kleine Landenhausen, Ortsteil von Wartenberg Hessen. Dort lebt er heute ein Leben, das sich wie aus verschiedenen romanartigen Kapiteln zusammenfügt: Er ist Vereinsvorsitzender, Grafikdesigner, Redakteur und noch vieles mehr. Als Vorsitzender des Kulturvereins Landenhausen organisiert er mit seinem Team den legendären KunstSpaziergang und die Florinale · GartenKunst. Er entwirft Flyer und Webseiten, managt das lokale Bürger Informations-Portal Wartenberg iNFO↑ und sorgt als Marktmeister fürs reibungslose Aufgebot auf dem Wochenmarkt in Landenhausen↑. Sogar an den XXL-Dorf-Flohmarkt erinnert sich jeder: Er steht mit Matthias Keller im Organisationsteam, entwirft das Werbematerial und achtet darauf, dass keiner seine Creationen vertauscht. Nebenher hat Jan noch Aufgaben als Mitglied im Vorstandsteam in der Hilfsgemeinschaft Landenhausen und … kurzum: Für Langeweile bleibt keine Zeit.


    Der Barfußläufer von Wartenberg

    Besonders bekannt – und für so manche der heimliche Star – sind Jans Fußabdrücke in Landenhausen. Beim KunstSpaziergang führen orangefarbene Pfeile und Fußstapfen den Besuchern den Weg. „Die orangefarbenen Fußabdrücke und leuchtend-grünen Fußmarkierungen der Florinale · GartenKunst … stehen für das ehrenamtliche Engagement … und zugleich für die persönliche Handschrift von Jan Krieger, dessen eigene Fußabdrücke zum unverwechselbaren Symbol einer inzwischen weit über die Region hinaus bekannten Kulturveranstaltungen geworden sind“. Kein Wunder also, dass ihn Presse und der Dorftratsch augenzwinkernd den „Barfußläufer“ nennen. Tatsächlich sieht man Jan bei Veranstaltungen öfter ohne Chucks – vielleicht, um leichter über neue Ideen nachzudenken, oder einfach weil ihm der Schlamm nach 30 Jahren Fernsehglitzer an den Fußsohlen kleben geblieben ist. Wie auch immer – ob er generell barfuß ist oder nur seine Event-Location ungern mit dreckigen Schuhen betritt, bleibt ein Geheimnis. Fakt ist nur: Seine Fußspur verbindet sich mit jedem Landenhäuser KunstSpaziergang und der Florinale · GartenKunst ein bisschen mehr mit dessen Identität.


    Fazit: Ein echter Kultur-Krieger

    Zusammengefasst ist Jan Krieger eine Art Vielzweckwerkzeug der hiesigen Kulturszene. Er tauschte
    einst Kameralicht gegen Kerzenschein, Rocknächte gegen Lesenächte, aber immer blieb er ein Kämpfer – nur eben für Kunst und Gemeinschaft statt für Charts. Ob als „Der Krieger“ auf VIVA oder als „Barfußläufer“ in Wartenberg, er verleiht allem, was er anfasst, eine persönliche Note. Ein waschechter Kulturorganisator, Eventmanager und (Fuß-)Ästhetiker eben, der mit Witz und Engagement dafür sorgt, dass sogar ein kleines hessisches Dorf zum Mittelpunkt kreativen Schaffens wird.

    Quellen © Biografische Details entstammen verschiedener Webseiten sowie der lokalen Presse


    Vorstand
    Kulturverein Landenhausen
    Hilfsgemeinschaft Landenhausen

    Grafik & Design · Layout · Entwürfe · Ausführung

    Webseiten Gestaltung & Betreuung
    Kulturverein Landenhausen
    Hilfsgemeinschaft Landenhausen
    wartenberg-info.de
    bblw-info.de

    Redakteur
    Wartenberg iNFO
    Bürger Bündnis lebenswertes Wartenberg

    Flüchtlingsbetreuer der Gemeinde Wartenberg

    Verantwortlicher
    Wartenberger Dorf-Flohmarkt
    Wartenberger Dorf-Gespräche


    Foto © Jan Krieger


  • Ehren-& Gründungsmitglied · Heinz Gert Funke
    12 Jahre – 1. Vorsitzender des Vereins

  • Links

    ↓ Befreundete Kultur- & Kunstschaffende


    Alsfeld

    Alsfelder Kulturtage e.V.
    Ansprechpartner: Traudi Schlitt


    Bad Salzschlirf

    Kunst und Kultur aktiv e.V.
    Ansprechpartner: Adelheit Eurich


    Fulda

    Kunstverein Fulda e.V.
    Ansprechpartner: Anna-Elisabeth Härtel-Geise


    Kleinsassen

    Malerdorf Kleinsassen e.V.
    Ansprechpartner: Sonja Reith, Monika Klüber-Ott


    Lauterbach

    Kulturspinnerei
    Ansprechpartner: Klaus Scheuer

    Lauterbacher Musikschule e.V.
    Ansprechpartner: Michael Hahn, Jonas Pfanschilling

    Musikkulturschule Lauterbach e.V.
    Ansprechpartner: Helmut Ströher

    VulkanSommer Kulturfestival
    Ansprechpartner: Carolin Henningsen

    Kulturförderung Vogelsberg e.V.
    c/o Amt für Wirtschaft und dem ländlichen Raum
    Ansprechpartner: Dr. Jens Mischak, Joachim Legatis

    TraVogelsberg – Eine Region bricht auf
    Ansprechpartner: Katja Schmirler-Wortmann



    ↓ Derzeit schon verfügbare Seiten auf unserer Webseite …

  • Sei einfach mit dabei … Kultur ist etwas Schönes !

    Hand aufs Herz: Wann hast du das letzte Mal etwas gemacht, das nicht nur dir selbst, sondern einem ganzen Dorf ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat ?

    Genau darum geht es bei uns.

    Foto © KvL

    Kulturarbeit bedeutet nämlich nicht, den ganzen Tag geschniegelt mit einem Notizblock durch Museen zu laufen oder komplizierte Reden über moderne Kunst zu halten. Kulturarbeit bedeutet vor allem eines: Menschen zusammenzubringen.


    Hier entstehen Ideen bei einer Tasse Kaffee, beim Aufbau einer Ausstellung, beim Aufhängen eines Bildes, beim Verteilen von Programmheften oder auch einfach bei einem netten Gespräch auf einer Gartenbank. Manchmal wird aus einer verrückten Idee ein ganzes Festival. Manchmal reicht schon ein kleiner Gedanke, um viele Menschen zu begeistern.





    Und das Schönste daran ?





    Jeder kann mitmachen !

    Ganz egal, ob du …

    • gerne organisierst
    • lieber im Hintergrund hilfst
    • handwerklich geschickt bist
    • Kuchen backst
    • Flyer verteilst
    • fotografierst
    • Musik liebst
    • Kunst spannend findest
    • historische Geschichten erzählen kannst
    • oder einfach nur gute Laune mitbringst


    Für all das – und noch viel mehr – ist bei uns Platz …

    • Du musst auch kein Künstler sein
    • Du musst keine Gedichte schreiben
    • Du musst keine Bilder malen
    • Und du musst schon gar nicht ein Kulturprofi sein


    Die wichtigste Voraussetzung lautet lediglich …

    Du hast Lust, gemeinsam mit anderen etwas Schönes auf die Beine zu stellen !
    Viele unserer Projekte wären ohne die Unterstützung engagierter Menschen nie entstanden. KunstSpaziergang, Florinale · GartenKunst, Lesungen, Konzerte, der Sonnenweg der Poesie oder zahlreiche andere Veranstaltungen leben von Menschen, die sagen …


    „Komm, das machen wir einfach !“

    Und genau diese Einstellung macht unseren Verein aus. Vielleicht möchtest du zunächst einfach Mitglied werden und den Verein unterstützen. Vielleicht hilfst du gelegentlich bei einer Veranstaltung.
    Vielleicht bringst du eigene Ideen mit, oder vielleicht stellst du irgendwann fest, dass dir das Ganze so viel Freude macht, dass du sogar im Vorstandsteam mitarbeiten möchtest.

    Keine Sorge – dort wartet kein geheimer Aufnahmetest und niemand muss ein Kulturlexikon auswendig lernen. Viel wichtiger sind Neugier, Engagement und die Bereitschaft, gemeinsam anzupacken. Der Rest ergibt sich meist ganz von selbst – oft mit einer Portion Humor und einem herzlichen Miteinander.


    Denn eines haben wir in den vergangenen Jahren gelernt …

    Die schönsten Projekte entstehen selten am Schreibtisch. Sie entstehen dort, wo Menschen miteinander lachen, diskutieren, improvisieren und gemeinsam Ideen Wirklichkeit werden lassen.

    Kultur verbindet … Kultur begeistert … Kultur schafft Erinnerungen
    Und manchmal entstehen dabei Freundschaften fürs Leben
    Jan Krieger (* 1962 )


    Also … Sei einfach mal mit dabei !

    Füll die Beitrittserklärung aus … Schick ihn ab.

    Komm vorbei … Lerne nette Menschen kennen. Bring deine Ideen ein … Gestalte unsere Veranstaltungen mit. Oder unterstütze den Verein einfach dadurch, dass du Mitglied wirst und unsere Arbeit möglich machst. Jede Unterstützung zählt, jede Idee ist willkommen.

    Und jedes neue Gesicht bereichert unseren Verein.

    Foto © KvL

    Wer weiß – vielleicht erzählst du schon in ein paar Jahren lachend die Geschichte, wie du „nur mal kurz“ Mitglied werden wolltest und plötzlich mitten im Aufbau des nächsten KunstSpaziergangs standest, ein Schild festhieltest, Künstler begrüßtest oder mit Fußspuren den Weg für unsere Besucher markiertest.


    Genau so beginnt Kulturarbeit, mit einem kleinen Schritt, und manchmal führt dieser Schritt zu etwas ganz Besonderem.

    Antrag ausfüllen. Absenden. Dabei sein. Mitgestalten !


    Wir freuen uns auf dich !

  • Künstlerinnen & Künstler

    derzeit noch in Arbeit …

    Alexander von Pazatka Lipinski

    [ Fuldaer Straße 5 / Hof Schmitz ] Scheune & im Hof

    Bildhauerei, Skulpturen, Stelen, Malerei klassisch und abstrakt, Kieselkunst

    Hartgestein ist sein Lieblingsmaterial. Ob Granite, Basalte oder Rhein-Kiesel, der Stein kann nicht hart genug sein. Materialien aus der Natur werden schon vor der Bearbeitung zu Lieblingsstücken. Manchmal braucht es eine gewisse Zeit, bist ein Stein zur Bildhauerarbeit wird. Schöne Stücke brauchen eine gute Idee, die der Bildhauer dann umsetzt. Auch andere natürliche Materialien, wie Holz zum Beispiel, inspirieren ihn sehr und dienen auch als Bildhauermaterial.

    kunst-pazatka.de
    info@kunst-pazatka.de

  • Kulturarbeit … seit 2006

    Foto © Ai

    Diese Seite ist im Moment noch in Arbeit …


    2006

    November 2006

    Gründung des Vereins

    In der Gründungsversammlung gewählter Vorstand, er bestand aus …
    Vorstand: Heinz Gert Funke
    Vorstand: Andreas Schmelzer (stellv.)
    Kassenführer: Dieter Lachmann
    Schriftführerinnen: Angelika Rößler
    Beisitzende: Sabine Günzel


    27. & 28. November 2006

    1. KunstSpaziergang Landenhausen


    2024

    13. Februar 2024

    Jahreshauptversammlung

    2024 gewählter Vorstand, er bestand aus …
    Teamvorsitz: Uwe Günzel
    Teamvorsitz: Jan Krieger
    Kassenführer: Wolfgang Sauter, Sabine Günzel (stellv.)
    Schriftführerinnen: Helga Rupp-Obenhack, Sabine Lehrich (stellv.)
    Beisitzende: Bin Zhang, Heidi Höll, Tino Mickstein


    28. April 2024

    9. Poetenwanderung


    15. & 16. Juni 2024

    2. Florinale · GartenKunst


    28. & 29. September 2024

    16. KunstSpaziergang Landenhausen


    6 Vorstandssitzungen · 2 Kulturausschuss


    2025

    11. Februar 2025

    Jahreshauptversammlung

    2025 gewählter Vorstand, er bestand aus …
    Vorsitz: Jan Krieger
    Vorsitz: Ute Schwagerus (stellv.)
    Kassenführer: Wolfgang Sauter, Sabine Günzel (stellv.)
    Schriftführerinnen: Helga Rupp-Obenhack, Sabine Lehrich (stellv.)
    Beisitzende: Bin Zhang, Heidi Höll, Tino Mickstein


    27. April 2025

    10. Poetenwanderung


    21. Juni 2025

    Konzert: Miriam Hanika · Innenleben


    27. & 28. September 2025

    17. KunstSpaziergang Landenhausen


    8 Vorstandssitzungen · 1 Kulturausschuss


    2026

    10. Februar 2026

    Jahreshauptversammlung

    Der Vorstand setzt sich jetzt wie folgt zusammen …
    Vorsitz: Jan Krieger
    Vorsitz: Ute Schwagerus (stellv.)
    Kassenführer: Wolfgang Sauter, Sabine Günzel (stellv.)
    Schriftführerinnen: Helga Rupp-Obenhack, Sabine Lehrich (stellv.)
    Beisitzende: Heidi Höll, Uwe Günzel und Tino Mickstein


    26. April 2026

    11. Poetenwanderung


    13. & 14. Juni 2026

    3. Florinale · GartenKunst


    26. & 27. September 2026

    18. KunstSpaziergang Landenhausen


    8 Vorstandssitzungen


    2027

    Ausblick auf 2027 (kommt im Oktober 2026)

  • KvL · Besucherleitsystem – Pfeile & Fußabdrücke

    KvL · Besucherleitsystem – Pfeile & Fußabdrücke

    Comiczeichnung © Jan Krieger

    Die orangefarbenen Fußabdrücke, die beim KunstSpaziergang in Landenhausen auf Straßen und Gehwegen zu sehen sind, gehören seit einigen Jahren zum festen Erscheinungsbild des Kulturvereins Landenhausen e.V.. Sie dienen als offizielles Besucherleitsystem und führen Gäste zuverlässig durch das Dorf zu den verschiedenen Veranstaltungsorten. Besonders beim jährlich stattfindenden KunstSpaziergang markieren die auffälligen leuchtend-orangen Füße die rund drei Kilometer lange Route zwischen Höfen, Scheunen und Garagen, in denen Künstlerinnen und Künstler ihre Werke präsentieren. Die Markierungen werden kurz vor der Veranstaltung von den ehrenamtlichen Helfern des Kulturvereins mit wasserlöslicher Kreidesprühfarbe aufgebracht und verschwinden nach einiger Zeit durch Witterung und Verkehr wieder vollständig.

    Genauso verhält es sich bei der Florinale · GartenKunst dort sind die Markierungen jedoch in leuchtend grün und leiten die Gäste von Garten zu Garten.

    mehr erfahren …

    Besucherleitsystem · KunstSpaziergang & Florinale · GartenKunst

    Die Idee hinter den Fußabdrücken entstand aus dem Wunsch, den Namen „KunstSpaziergang“ auch visuell aufzugreifen und den Besuchern eine unkomplizierte Orientierung zu ermöglichen. Statt zahlreiche Hinweisschilder aufzustellen, entschied sich der Verein für das sympathische Symbol der Fußspuren, das sich inzwischen als unverwechselbares Markenzeichen etabliert hat. Ein historisches oder künstlerisches Vorbild gibt es dabei nicht. Die Schablonen wurden vielmehr vom Vorstand des Vereins selbst entwickelt und basieren auf echten Fußabdrücken.

    Eine besondere Rolle spielt hierbei Jan Krieger, Vorsitzender des Kulturvereins Landenhausen. Für die Gestaltung der Schablone wurden seine eigenen Fußabdrücke als Vorlage verwendet. Diese persönlichen Abdrücke bilden nicht nur die Grundlage für die Wegmarkierungen des KunstSpaziergangsund der Florinale · GartenKunst, sondern wurden von ihm auch grafisch aufbereitet und zum Erkennungszeichen seines eigenen Grafik- und DesignStudios weiterentwickelt. Das markante Logo mit den zwei spiegelverkehrt angeordneten orangefarbenen Füßen findet sich auf zahlreichen von ihm gestalteten Plakaten und Flyern im Ort wieder und symbolisiert das „Spuren hinterlassen“ sowie das Entdecken und Bewegen durch das Dorf.

    Während die orangefarbenen Fußabdrücke exklusiv für den KunstSpaziergang verwendet werden, setzt der Kulturverein bei der ebenfalls beliebten Florinale · GartenKunst auf ein anderes farbiges Leitsystem. Hier weisen Fußabdrücke und Pfeile in leuchtenden-grün den Weg durch die geöffneten Privatgärten und schaffen so eine klare gestalterische Trennung zwischen den beiden Großveranstaltungen.

    Bilder, Grafiken & Comiczeichnungen © Jan Krieger

    Aber die Fußabdrücke und Pfeile sind damit weit mehr als bloße Wegweiser. Sie stehen für das ehrenamtliche Engagement des Kulturvereins Landenhausen, für die Identität des KunstSpaziergangs sowie der Florinale · GartenKunst und zugleich für die persönliche Handschrift von Jan Krieger, dessen eigene Fußabdrücke zum unverwechselbaren Symbol zweier inzwischen weit über die Region hinaus bekannten Kulturveranstaltungen geworden sind.

    … weiter Info’s
    KunstSpaziergang
    Florinale · GartenKunst

  • © DESiGN · Jan Krieger


    Grafik & Designstudio

    Grafik & Design · Layout · Entwürfe · Ausführung

    → Logos
    → Flyer, Plakate, Poster
    → Visitenkarten
    → Broschüren & Kataloge
    → Banner & Planen
    → Briefpapier
    → Schilder & Platten
    → Postkarten
    → Etiketten
    → T-Shirts
    → Einladungskarten
    → Bücher
    → Blöcke
    → Roll-Up Displays
    → Briefumschläge
    → Klebefolien
    → Stempel
    → Durchschreibestätze

    Webseiten Gestaltung & Betreuung
    Kulturverein Landenhausen
    Wartenberg iNFO
    Bürger Bündnis lebenswertes Wartenberg

    Verantwortlich
    Wartenberger Dorf-Flohmarkt
    Wartenberger Dorf-Gespräche


    Grafik © Jan Krieger

  • … derzeit hier keine weiteren Info’s.