Veranstaltungsorte

  • Alte Schmiede

    Zeichnung © Jan Krieger

    ( Mittelstraße 19 ) Landenhausen

    Ehemalige Hufschmiede (Kulturdenkmal)* erbaut 1928.

    Die Alte Schmiede, bestehend aus einem schlichten zweigeschossigen Rechteckbau aus Backstein. Inschriftlich ist das Baujahr 1928 angegeben. An der östlichen Giebelseite ist das Dach als Wetterschutz weit vorgezogen; die verbretterte Konstruktion stützt sich auf Sandsteinkonsolen mit Hufeisenreliefs. Als relativ anspruchsvolle architektonische Ausbildung eines für das Wirtschaftsleben des Dorfs wichtigen Handwerksbetriebs ist die Hufschmiede erhaltenswert.

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    Die Geschichte

    Die Alte Schmiede wurde 1928 als Hufschmiede erbaut. Damals spielte das Schmiedehandwerk auf dem Land eine unverzichtbare Rolle. Pferde waren das wichtigste Transport- und Arbeitstier, Wagen mussten repariert und landwirtschaftliche Geräte instand gehalten werden.

    Der Schmied war damals einer der wichtigsten Handwerker des Dorfes. Zu seinen Aufgaben gehörten unter anderem …

    • Beschlagen von Pferden
    • Herstellung und Reparatur von Werkzeugen
    • Anfertigung von Beschlägen und Eisenteilen
    • Reparatur von Wagen und landwirtschaftlichen Geräten
    • kleinere Metallarbeiten für Haus und Hof

    Die Schmiede war dadurch nicht nur Arbeitsplatz, sondern auch Treffpunkt. Während auf die Reparatur oder das Beschlagen der Pferde gewartet wurde, tauschten sich die Dorfbewohner über Neuigkeiten aus.

    Heute steht das Gebäude unter Denkmalschutz und erinnert an diese Zeit.


    Architektur

    Typisch für eine Dorfschmiede besitzt das Gebäude …

    • massive Ziegel- und Natursteinmauern
    • einen großen Arbeitsraum
    • Platz für Esse, Amboss und Werkzeuge
    • hohe Decken wegen der starken Hitzeentwicklung
    • breite Tore für Pferde und Fuhrwerke

    Auch wenn die ursprüngliche Werkstattausstattung heute nur noch teilweise vorhanden ist, vermittelt das Gebäude noch immer den Charakter einer historischen Handwerksschmiede.


    Von der Schmiede zum Kulturort

    Mit der Gründung des Kulturvereins im Jahr 2006 erhielt die Alte Schmiede eine neue Aufgabe.

    Anstatt Hufeisen zu schmieden, werden dort heute Ideen geschmiedet.

    Die historische Atmosphäre macht den besonderen Reiz der Veranstaltungen aus. Besucher sitzen nicht in einem modernen Veranstaltungsraum, sondern in einem Gebäude mit fast hundertjähriger Geschichte. Genau dieser Gegensatz zwischen alter Bausubstanz und zeitgenössischer Kunst ist eines der Markenzeichen des Kulturvereins.


    Veranstaltungen

    Im Laufe der Jahre fanden dort zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt, beispielsweise …

    • Autorenlesungen
    • kleine Konzerte
    • Liederabende
    • Vorträge
    • Ausstellungen
    • Begegnungsabende

    Bekannte Beispiele sind …

    • die Lesung des Autors Falko Löffler aus seinem Politthriller Tiefe Saat im Jahr 2018
    • der Liederabend der Sängerin Constanze Keller
    • verschiedene Veranstaltungen im Rahmen des KunstSpaziergangs
    • kulturelle Treffen des Vereins

    Bedeutung für die Via Regia

    Ein besonderer Moment in der Geschichte der Alten Schmiede war der 9. Februar 2014.

    An diesem Tag wurde dort offiziell bekanntgegeben, dass Landenhausen Mitglied des europäischen Netzwerks der historischen Handelsstraße Via Regia geworden ist.

    Im Rahmen einer Feierstunde überreichte der Projektleiter des Netzwerks dem Kulturverein die Mitgliedsurkunde. Seitdem ist Landenhausen offiziell ein Knotenpunkt der Kulturstraße des Europarates. Für den Kulturverein symbolisiert die Via Regia Offenheit, Begegnung und kulturellen Austausch – Werte, die auch in der Alten Schmiede gelebt werden.


    Die besondere Atmosphäre

    Viele Besucher beschreiben die Alte Schmiede als außergewöhnlichen Veranstaltungsort.

    Dafür gibt es mehrere Gründe …

    • historische Mauern mit fast 100 Jahren Geschichte
    • überschaubare Größe und persönliche Nähe zu Künstlern
    • rustikales Ambiente
    • Verbindung von Dorfgeschichte und moderner Kultur
    • authentischer Charakter ohne Eventhallen-Atmosphäre

    Gerade Lesungen wirken hier besonders intensiv, weil zwischen Publikum und Künstler kaum Distanz besteht.


    Rolle beim KunstSpaziergang

    Beim jährlich stattfindenden KunstSpaziergang Landenhausen gehört die Alte Schmiede regelmäßig zu den wichtigsten Ausstellungsorten.

    Künstler präsentieren dort …

    • Malerei
    • Fotografien
    • Skulpturen
    • Installationen
    • Literatur
    • Musik

    Dadurch entsteht ein spannender Kontrast zwischen historischem Handwerk und zeitgenössischer Kunst und Kultur.


    Symbol für den Wandel

    Die Alte Schmiede erzählt eigentlich zwei Geschichten …

    • früher ein Ort körperlicher Arbeit, Feuer, Eisen und Handwerk
    • heute ein Ort der Kunst, Kultur und Begegnung

    Dieser Wandel steht sinnbildlich für viele ländliche Regionen, in denen historische Gebäude nicht aufgegeben, sondern mit neuem Leben erfüllt werden.


    Ein schönes Motto

    Über die Alte Schmiede könnte man sagen …

    „Wo früher Eisen geformt wurde, werden heute Gedanken geschmiedet.“

    Dieser Satz beschreibt sehr treffend, welche Bedeutung das Gebäude heute für Landenhausen besitzt: Es verbindet die Geschichte des Dorfes mit seinem kulturellen Leben und zeigt, wie ein historisches Bauwerk zu einem lebendigen Treffpunkt für Kunst, Musik, Literatur und Begegnung werden kann.

    Quellen © Gemeindearchiv, Wartenberg iNFO, Geoportal-Hessen, Wikipedia


    *Als Kulturdenkmal nach § 2 Absatz 1 Hessisches Denkmalschutzgesetz aus geschichtlichen und städtebaulichen Gründen in das Denkmalverzeichnis des Landes Hessen eingetragen.

  • Alte Schule · jetzt Kita & Gemeinschaftsraum

    Zeichnung © Jan Krieger

    ( Mittelstraße 10 ) Landenhausen

    Die Alte Schule in Landenhausen ist weit mehr als ein ehemaliges Schulgebäude. Sie steht sinnbildlich für den Wandel vieler ländlicher Orte: Aus einem Haus des Lernens wurde ein Ort der Begegnung, der Kunst und der Erinnerung. Gerade in Landenhausen spielt sie eine wichtige Rolle in der kulturellen Entwicklung des Dorfes. Über viele Jahrzehnte war die Alte Schule der Mittelpunkt des Bildungslebens in Landenhausen. Hier wurden Generationen von Kindern unterrichtet.

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    Wie in vielen hessischen Dörfern war die Schule nicht nur Lernort, sondern auch Treffpunkt für das gesellschaftliche Leben. Lehrer genossen oftmals eine besondere Stellung im Dorf und wirkten häufig auch als Organisten, Schriftführer oder Chronisten.


    Die historische Bedeutung

    In einer Zeit ohne Internet, Fernsehen oder zahlreiche Vereine war die Schule einer der wichtigsten öffentlichen Orte überhaupt. Hier wurden …

    • Lesen, Schreiben und Rechnen vermittelt
    • Dorfversammlungen abgehalten
    • Feste vorbereitet
    • und das Gemeinschaftsgefühl gestärkt

    Damit gehört die Alte Schule zur kulturellen Identität Landenhausens.


    Die Alte Schule als Beginn einer Kulturgeschichte

    Eine besondere Bedeutung erhielt das Gebäude im Jahr 2006.

    Damals wurde der neu gegründete Kulturverein Landenhausen erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt – und zwar mit einer Kunstausstellung in der Alten Schule. Diese Veranstaltung trug den Namen KunstSpaziergang und markierte den Beginn einer Entwicklung, die Landenhausen weit über die Region hinaus bekannt machte.

    Die erste Ausstellung zeigte Werke von …

    • Dieter Jander
    • Klaus Fischer
    • David Weiß
    • Andreas Schmelzer
    • Carsten Schuldes

    Die Resonanz war überraschend groß. Zahlreiche Besucher kamen nach Landenhausen, darunter Vertreter der Gemeinde und viele Kunstinteressierte. Diese erfolgreiche Premiere bestätigte den Kulturverein in seinem Konzept und legte den Grundstein für den heute jährlich stattfindenden KunstSpaziergang.


    Von der Schule zum Kulturort

    Die Alte Schule symbolisiert den Wandel eines historischen Gebäudes:

    FrüherHeute
    UnterrichtKunst
    SchulraumAusstellungsraum
    KlassenzimmerBegegnungsstätte
    Bildung der KinderBildung und Inspiration für alle Generationen

    Damit erhielt das Gebäude eine völlig neue Aufgabe, ohne seine Geschichte zu verlieren.


    Die Verbindung zur Kunst

    Der Kulturverein verfolgt seit seiner Gründung das Ziel …

    • örtliches Brauchtum zu erhalten
    • zeitgenössische Kunst zu fördern
    • Geschichte sichtbar zu machen
    • Menschen zusammenzubringen

    Die Alte Schule passte von Beginn an hervorragend zu diesen Zielen. Alte Mauern und moderne Kunst bilden einen reizvollen Kontrast.

    Viele Besucher empfinden gerade diese Mischung als besonders spannend …

    • historische Architektur
    • moderne Malerei
    • Skulpturen
    • Fotografie
    • Installationen

    So entsteht ein Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart.


    Ein Symbol für den Kulturverein

    Rückblickend kann man sagen …

    Ohne die Alte Schule hätte der Kulturverein möglicherweise einen anderen Anfang genommen.

    Denn sie war der erste sichtbare Veranstaltungsort des Vereins und wurde zum Ausgangspunkt einer inzwischen langen Reihe kultureller Projekte …

    • KunstSpaziergang
    • Lesungen
    • Ausstellungen
    • Buchprojekte
    • Sonnenweg der Poesie
    • Poetenwanderungen
    • Dokumentationen zur Dorfgeschichte

    Bedeutung für die Dorfgeschichte

    Historische Gebäude erzählen Geschichten.

    Die Alte Schule erinnert an …

    • die Entwicklung des Schulwesens
    • das Leben früherer Generationen
    • den Wandel des Dorfes
    • den Wert von Bildung

    Gleichzeitig zeigt sie, wie historische Gebäude sinnvoll weitergenutzt werden können. Statt leer zu stehen oder zu verfallen, erhielt sie durch kulturelle Nutzung eine neue Zukunft.


    Die Alte Schule und die Identität Landenhausens

    Landenhausen besitzt mehrere geschichtsträchtige Orte …

    • die Alte Schule
    • die Alte Schmiede
    • die Evangelische Kirche Landenhausen
    • den Sonnenweg der Poesie
    • zahlreiche historische Fachwerkhäuser

    Gemeinsam bilden sie ein kulturelles Netzwerk, das Geschichte, Kunst und Gemeinschaft miteinander verbindet. Während die Alte Schmiede heute vor allem für Lesungen und kleinere Kulturveranstaltungen bekannt ist, war die Alte Schule der Ausgangspunkt der öffentlichen Kunstarbeit des Kulturvereins.


    Ein kulturelles Erbe mit Zukunft

    Die Alte Schule ist heute weniger wegen ihrer ursprünglichen Funktion bekannt als wegen ihrer Rolle als Symbol für den kulturellen Aufbruch Landenhausens. Sie zeigt beispielhaft, wie historische Gebäude neue Aufgaben übernehmen können, ohne ihre Vergangenheit zu verlieren.

    Gerade der erste KunstSpaziergang im Jahr 2006 machte deutlich, welches Potenzial in solchen Orten steckt: Aus einem ehemaligen Schulhaus wurde ein Raum für Kreativität, Begegnung und kulturellen Austausch. Dieses Ereignis gilt bis heute als wichtiger Meilenstein in der Geschichte des Kulturvereins Landenhausen und der kulturellen Entwicklung des Dorfes.

    Quellen © Gemeindearchiv, Wartenberg iNFO, Geoportal-Hessen, Wikipedia

  • DorfBräuHaus (Wartenberger Brauerei)

    Zeichnung © Jan Krieger

    ( Mittelstraße 7 ) Landenhausen

    In der Dorfmitte Landenhausen finden Sie das kultige DorfBräuHaus, was eine lange traditionsreiche Geschichte hinter sich hat und nun seine Erfüllung gefunden hat ! Vom alten Backhaus* zum Feuerwehrhaus bis hin zur Bäckerei, heute Brauhaus und Schankstube mit Biergarten. Handwerklich mit regionalen Rohstoffen und liebevoll nach alter Rezeptur werden die Bierspezialitäten vom Braumeister Lars eigenständig vor Ort gebraut – authentischer geht es nicht! Genießen Sie dort frische, naturbelassene Schoppen mit herzhaften, selbstgemachten Snacks in der urigen, gemütlichen Schankstube mit ca. 50 Sitzplätzen. Auch bei kalten Tagen ist es sehr begehrt, da der Holzofen ein kuscheliges Ambiente schafft.

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    Eine ganz besondere, denkmalgeschützte Atmosphäre erleben Sie auch im Biergarten mit ca. 100 Plätzen direkt um den Mühlgraben gelegen, der im Sommer schon mal für die ein oder andere Abkühlung sorgen kann. Wanderer, Radfahrer, Biker, Skater, Jung und Alt – alles trifft sich hier, da das DorfBräuHaus der ideale Dreh- und Angelpunkt für die gut ausgeschilderten Rad- und Wanderwege ist. Und wenn es nicht mehr mit dem eigenen Fahrzeug nach Hause geht, dann bietet die Bushaltestelle direkt vor dem DorfBräuHaus die optimale Mitfahrgelegenheit.


    Die Geschichte

    Historie, Baugeschichte und Bedeutung eines außergewöhnlichen Dorfgebäudes Das Gebäude in der Mittelstraße 7 im Wartenberger Ortsteil Landenhausen gehört zu den markantesten historischen Bauwerken des Dorfes. Kaum ein anderes Gebäude hat im Laufe seiner Geschichte so viele unterschiedliche Aufgaben für die Dorfgemeinschaft übernommen. Es vereint mehrere Kapitel der Ortsgeschichte in einem einzigen Haus und ist heute als DorfBräuHaus der Wartenberger Brauhaus GmbH weit über die Region hinaus bekannt. Seine Entwicklung spiegelt zugleich die Veränderungen des dörflichen Lebens vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart wider.


    Ein Gebäude mit vielen Funktionen

    Das heutige DorfBräuHaus entstand ursprünglich nicht als Gaststätte oder Brauerei, sondern erfüllte mehrere kommunale Aufgaben.

    Im Laufe seiner Geschichte diente das Gebäude unter anderem als …

    • Gemeindebackhaus
    • Feuerwehrhaus mit Schlauchturm
    • Bäckerei
    • jetzt Brauerei mit Schankstube und Biergarten

    Diese ungewöhnliche Entwicklung macht das Gebäude zu einem seltenen Beispiel dafür, wie historische Dorfgebäude immer wieder an neue Anforderungen angepasst werden können, ohne ihren ursprünglichen Charakter zu verlieren.


    Das Gemeindebackhaus

    Im 19. Jahrhundert besaßen viele Dörfer ein zentrales Backhaus.

    Auch in Landenhausen wurde das Gebäude in der Mittelstraße 7 als Gemeindebackhaus genutzt. Da die meisten Wohnhäuser damals keine geeigneten Backöfen besaßen, wurden Brot und Kuchen regelmäßig gemeinschaftlich im Backhaus gebacken.

    Das Backhaus war deshalb nicht nur eine wirtschaftliche Einrichtung, sondern zugleich ein sozialer Treffpunkt. Während des Backens wurden Neuigkeiten ausgetauscht, Nachbarschaften gepflegt und das Dorfleben organisiert.


    Das Feuerwehrhaus

    Direkt an das Backhaus schloss sich das historische Feuerwehrhaus an.

    Hier befanden sich …

    • die Handspritze
    • Löschgeräte
    • Leitern
    • Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehr

    Besonders charakteristisch war der kleine Schlauchturm, an dem nach Einsätzen die Hanfschläuche zum Trocknen aufgehängt wurden. Backhaus und Feuerwehrhaus bildeten gemeinsam ein kommunales Zentrum mitten im Ort. Heute erinnert noch immer die Architektur des Gebäudes an diese frühere Nutzung.


    Die Bäckerei

    Später wurde der ehemalige Backhausteil in eine Bäckerei umgebaut. Über mehr als vier Jahrzehnte betrieb die Familie Rodemer hier ihre Dorfbäckerei. Bis etwa 2006 wurden täglich Brot, Brötchen und Kuchen hergestellt. Für viele Einwohner gehörte der Gang zur Bäckerei selbstverständlich zum Alltag.

    Mit der Schließung der Bäckerei endete ein weiteres Kapitel der Dorfgeschichte.


    Denkmalgeschütztes Ensemble

    Das Gebäude steht innerhalb der historischen Gesamtanlage von Landenhausen. Die Denkmalpflege beschreibt den Bau ausdrücklich als …

    „anspruchsvoll gestaltetes Spritzen- und Backhaus“

    Es bildet den westlichen Abschluss des historischen Ortskerns und besitzt deshalb eine besondere städtebauliche Bedeutung. Zusammen mit den Fachwerkhöfen entlang des Mühlgrabens prägt es bis heute das historische Ortsbild Landenhausens.


    Die Idee eines DorfBräuHauses

    Bereits Anfang der 1990er Jahre begannen die Freunde Lars Hauck und Gunther Thias, in ihrer Freizeit Bier zu brauen. Die Entwicklung verlief Schritt für Schritt …

    • 1991: erster Sud im Kochtopf
    • anschließend Brauen im Wurstkessel
    • später eigener 450-Liter-Edelstahlkessel
    • viele Jahre Experimentieren und Rezeptentwicklung

    Schon früh entstand der Traum einer eigenen Brauerei. Da beide familiäre Verbindungen nach Landenhausen hatten, entstand die Idee, den historischen Gebäudekomplex in der Dorfmitte dafür zu nutzen.


    Verpachtung des historischen Gebäudes

    Nachdem die Bäckerei aufgegeben worden war, bot sich erstmals die Möglichkeit, das Gebäude neu zu nutzen. Nach längeren Verhandlungen beschloss die Gemeinde Wartenberg im Jahr 2009, das ehemalige Backhaus und Feuerwehrhaus an die neu gegründete Wartenberger Brauhaus GmbH zu verpachten. Die Sanierung wäre ohne öffentliche Förderprogramme kaum möglich gewesen.

    Unter anderem kamen Fördermittel aus …

    • dem Landtourismusprogramm
    • sowie dem europäischen LEADER-Programm

    zum Einsatz.

    Damit konnte das denkmalgeschützte Gebäude umfassend restauriert werden.


    Eröffnung des DorfBräuHauses

    Im Jahr 2011 wurde das DorfBräuHaus offiziell eröffnet.

    Dabei wurde großer Wert darauf gelegt …

    • historische Bausubstanz zu erhalten
    • moderne Brautechnik einzubauen
    • den ursprünglichen Charakter des Hauses zu bewahren

    Heute verbinden sich historische Fachwerkarchitektur und traditionelle Braukunst auf besondere Weise.


    Die Brauerei heute

    Heute ist das DorfBräuHaus die erste Vogelsberger Hausbrauerei. Vor Ort werden naturbelassene Bierspezialitäten gebraut, darunter …

    • Helles
    • Landbier
    • Rotkehlchen
    • und saisonale Spezialitäten

    Besonderes Augenmerk liegt auf regionalen Rohstoffen.

    Teilweise stammt sogar die Braugerste direkt von Feldern zwischen Landenhausen und Angersbach und wird regional vermälzt. Dadurch verfolgt das DorfBräuHaus konsequent den Gedanken kurzer Wege und regionaler Wertschöpfung.


    Treffpunkt für Einheimische und Gäste

    Heute erfüllt das Gebäude wieder eine ähnliche Aufgabe wie früher. Es ist Mittelpunkt des Dorflebens.

    Hier treffen sich …

    • Einheimische
    • Wanderer
    • Radfahrer
    • Motorradfahrer
    • Vereine
    • Touristen

    Der Biergarten am Mühlgraben zählt zu den schönsten Aufenthaltsorten im historischen Ortskern.

    Zusätzlich werden angeboten …

    • Brauereiführungen
    • Braukurse
    • Veranstaltungen
    • Bierverkauf
    • private Feiern
    • kulturelle Veranstaltungen

    Historische Entwicklung in Kurzform
    ZeitraumNutzung
    19. JahrhundertGemeindebackhaus
    späterFeuerwehrhaus (Spritzenhaus)
    ca. 1960–2006Bäckerei Rodemer
    2009Verpachtung an die Wartenberger Brauhaus GmbH
    2009–2011umfassende Sanierung
    seit 2011DorfBräuHaus mit Brauerei, Schankstube und Biergarten

    Bedeutung für Landenhausen

    Das Gebäude in der Mittelstraße 7 ist weit mehr als eine Brauerei. Es ist ein lebendiges Zeugnis der Dorfgeschichte und dokumentiert eindrucksvoll, wie sich historische Bausubstanz durch behutsame Umnutzung erhalten lässt. Vom gemeinschaftlichen Backhaus über das Feuerwehrhaus und die traditionsreiche Dorfbäckerei bis hin zur modernen Hausbrauerei blieb das Haus stets ein Ort des Zusammenkommens. Gerade diese Kontinuität macht das DorfBräuHaus zu einem kulturellen Wahrzeichen Landenhausens und zu einem gelungenen Beispiel dafür, wie Denkmalschutz, Handwerk, regionale Identität und Gastlichkeit miteinander verbunden werden können.

    Quellen © Gemeindearchiv, Wartenberg iNFO, Geoportal-Hessen, DorfBräuHaus


    *Als Kulturdenkmal nach § 2 Absatz 1 Hessisches Denkmalschutzgesetz aus geschichtlichen und städtebaulichen Gründen in das Denkmalverzeichnis des Landes Hessen eingetragen.

  • Evangelische Kirche

    Zeichnung © Jan Krieger

    ( Kirchweg 20 ) Landenhausen

    Die evangelische Kirche (Kulturdenkmal)* erbaut 1748. Sie steht bis heute unter dem Patronat der Freiherren Riedesel. Sie waren Protestanten unter deren Herrschaft 1527 die Reformation in unserem Gebiet eingeführt wurde. Das Patronat dokumentiert auch das Riedeselsche Wappen über dem Haupteingang mit dem schönen barocken Portal. Unsere Kirche wurde 1748 auf den Fundamenten einer älteren, bereits 1648 erbauten Fachwerkkirche, durch Baumeister Schweikert aufgebaut. Die Kirche und der Kirchgarten sind weit von einer Steinmauer umringt, die mit dem Renaissance-Torbogen am Haupteingang eine malerische Baugruppe bildet.

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    Die evangelische Kirche in Landenhausen ist weit mehr als ein Gotteshaus. Sie bildet seit Jahrhunderten das geistliche, architektonische und kulturelle Zentrum des Dorfes. Besonders bemerkenswert ist, dass sie heute nicht nur als Ort für Gottesdienste dient, sondern auch zu den wichtigsten Veranstaltungsorten des Kulturverein Landenhausen e.V. gehört. Dadurch ist eine außergewöhnliche Verbindung zwischen Kirche, Kunst und Dorfleben entstanden, die im Vogelsberg eher selten anzutreffen ist.


    Die Geschichte der Kirche

    Die heutige Kirche wurde 1748 durch den Baumeister Schweikert errichtet. Sie entstand auf den Fundamenten einer älteren Fachwerkkirche aus dem Jahr 1648, die nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges gebaut worden war. Die Baugeschichte zeigt eindrucksvoll, wie sich Landenhausen nach den schweren Kriegszeiten wieder entwickelte.

    Noch älter als das Gebäude ist die christliche Tradition des Ortes. Bereits 1527 wurde unter der Herrschaft der Freiherren Riedesel die Reformation eingeführt. Seitdem ist Landenhausen evangelisch geprägt. Bis heute besteht das Patronatsrecht der Familie Riedesel, woran das Wappen über dem barocken Haupteingang erinnert.


    Architektur

    Die Kirche wirkt von außen schlicht und typisch oberhessisch, besitzt aber einige außergewöhnliche Merkmale. Besonders auffällig sind …

    • der vollständig von einer Bruchsteinmauer eingefasste Kirchhof
    • der Renaissance-Torbogen am Haupteingang
    • das barocke Portal mit dem Riedeselschen Wappen
    • der über dem Chor errichtete Dachreiter mit seiner geschwungenen Haube
    • die offene Laterne auf dem Turm

    Der Turm beherbergt drei Stahlglocken aus dem Jahr 1920, die auf die Töne c – e – g abgestimmt sind und einen harmonischen Dreiklang bilden.


    Der Innenraum

    Im Inneren überrascht die Kirche durch ihre Helligkeit. Große Fenster lassen viel Tageslicht einfallen, wodurch der Raum freundlich und offen wirkt. Zu den bedeutendsten Ausstattungsstücken gehören …

    • der Sandstein-Taufstein von 1661, der bereits aus der Vorgängerkirche stammt
    • der von der Decke herabhängende Taufengel mit Taufschale
    • die prachtvolle barocke Kanzel mit den vier Evangelisten
    • die Taube unter dem Schalldeckel als Symbol des Heiligen Geistes
    • die Figur des Guten Hirten über der Kanzel
    • die historische Emporenbemalung mit biblischen Szenen
    • das große Deckengemälde des auferstandenen Christus

    Diese Symbolik macht die Kirche kunsthistorisch besonders interessant. Gerade die Kombination aus barocker Ausstattung und protestantischer Schlichtheit ist typisch für viele Kirchen der Region.


    Die Orgel

    Die heutige Orgel wurde 1972 nahezu vollständig erneuert. Dabei blieb der kunstvolle barocke Prospekt mit seinen vergoldeten Verzierungen erhalten.

    Dadurch verbindet das Instrument moderne Technik mit historischem Erscheinungsbild – ein Grund, weshalb die Kirche für Konzerte hervorragend geeignet ist.


    Die Kirche als Kulturort

    Hier beginnt die besondere Geschichte der Verbindung zum Kulturverein.

    Als der Kulturverein Landenhausen 2006 gegründet wurde, suchte man von Anfang an Orte, die Kultur mitten ins Dorf bringen. Die evangelische Kirche entwickelte sich dabei schnell zu einem der wichtigsten Veranstaltungsorte.

    Heute finden dort regelmäßig statt …

    • Konzerte
    • Kammermusik
    • Orgelkonzerte
    • Trompetenkonzerte
    • Streichquartette
    • Gitarrenkonzerte
    • Veranstaltungen des Kunstvereins

    Die hervorragende Akustik und die besondere Atmosphäre machen die Kirche zu einem Konzertsaal, der weit über Landenhausen hinaus bekannt geworden ist.


    Die WinterKonzerte

    Ein kultureller Höhepunkt waren die WinterKonzerte, die der Kulturverein gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde organisierte.

    Dabei traten in Landenhausen bereits international bekannte Künstler auf, beispielsweise …

    • Prof. Reinhold Friedrich (Trompete)
    • Eriko Takezawa (Orgel)
    • Alexandre Bytchkov (Akkordeon)
    • Christian Reichert (Gitarre)
    • Michael Hahn (Violine)
    • Ulrich Horn (Violoncello)
    • zahlreiche weitere Solisten und Ensembles

    Dass Musiker dieser internationalen Klasse in einem kleinen Vogelsberger Dorf auftreten, ist außergewöhnlich und zeigt das hohe kulturelle Ansehen der Konzertreihe.


    KunstSpaziergang

    Auch beim KunstSpaziergang spielt die Kirche eine wichtige Rolle.

    Während des Wochenendes wird sie regelmäßig zu einem Ausstellungs- oder Konzertort. Besucher erleben dort …

    • Malerei
    • Musik
    • Lesungen
    • Installationen
    • spirituelle Kunst

    Dadurch entsteht eine Verbindung zwischen sakralem Raum und zeitgenössischer Kultur, die den Charakter des gesamten KunstSpaziergangs prägt.


    Warum die Zusammenarbeit so gut funktioniert

    Zwischen Kirchengemeinde und Kulturverein besteht seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit.

    Beide verfolgen ähnliche Ziele …

    • Gemeinschaft fördern
    • Begegnungen schaffen
    • Kultur für alle zugänglich machen
    • Tradition bewahren
    • neue Impulse ins Dorf bringen

    Die Kirche wird dadurch nicht ausschließlich als Gotteshaus verstanden, sondern zugleich als öffentlicher Kulturraum, ohne ihren religiösen Charakter zu verlieren. Diese Balance gelingt in Landenhausen bemerkenswert gut.


    Die Bedeutung für Landenhausen

    Die Kirche erfüllt heute mehrere Aufgaben gleichzeitig …

    • religiöses Zentrum der evangelischen Gemeinde
    • bedeutendes Baudenkmal des Vogelsbergs
    • Konzertkirche
    • Ausstellungsort
    • Treffpunkt des kulturellen Lebens
    • Wahrzeichen des Dorfes

    Gemeinsam mit der Alten Schmiede, dem DorfBräuHaus, der Alten Schule und weiteren historischen Orten bildet sie das kulturelle Herz Landenhausens und prägt wesentlich das Profil des Dorfes als Ort, an dem Geschichte, Kunst und Gemeinschaft eng miteinander verbunden sind.

    Ein interessanter Gedanke dabei ist, dass der Kulturverein die Kirche nicht lediglich als Veranstaltungsraum nutzt. Vielmehr wird ihre Geschichte bewusst in die kulturelle Arbeit eingebunden. Konzerte mit barocker Musik entfalten in diesem historischen Kirchenraum eine besondere Authentizität, Ausstellungen treten in einen Dialog mit der Architektur, und Veranstaltungen wie der KunstSpaziergang machen die Kirche zu einem Ort der Begegnung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Genau diese Verbindung von Denkmalpflege, kultureller Nutzung und bürgerschaftlichem Engagement macht die evangelische Kirche in Landenhausen zu einem außergewöhnlichen Beispiel für lebendige Dorfkultur im Vogelsberg.

    Bitte überzeugen sie sich selbst. Sie sind herzlich eingeladen !
    Die Kirche ist tagsüber für Sie geöffnet.

    Quellen © Kirchengemeinde, Wartenberg iNFO, Geoportal-Hessen, Wikipedia


    *Als Kulturdenkmal nach § 2 Absatz 1 Hessisches Denkmalschutzgesetz aus geschichtlichen und städtebaulichen Gründen in das Denkmalverzeichnis des Landes Hessen eingetragen.

  • Alte Eiche

    Alte Eiche

    Zeichnung, Fotos & Text © Jan Krieger

    Die Alte Eiche in Landenhausen ist weit mehr als nur ein alter Baum. Sie ist ein markantes Naturdenkmal, ein Stück Dorfgeschichte und zugleich ein Ort, an dem sich Natur, Kultur und Gemeinschaft auf besondere Weise begegnen. Gerade durch unser Engagement hat die Eiche in den vergangenen Jahren zusätzlich eine kulturelle Bedeutung erhalten.

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    Das Naturdenkmal

    Nach den aktuellen Vermessungen besitzt die Alte Eiche folgende beeindruckende Daten …

    • Baumart Stieleiche
    • Alter etwa 250 Jahre
    • Höhe rund 20 Meter
    • Kronendurchmesser etwa 25 Meter
    • Stammumfang (Brusthöhe) 5,90 Meter
    • Standort etwa 360 Meter über NN
    • Vermessungsjahr 2024

    Allein diese Maße zeigen, dass die Eiche bereits stand, als im 18. Jahrhundert noch Kutschen statt Autos durch die Region fuhren. Während Generationen kamen und gingen, blieb sie als stiller Zeuge der Ortsgeschichte bestehen.


    Ein Baum als Zeitzeuge

    Eine Eiche ist traditionell ein Symbol für …

    • Beständigkeit
    • Kraft
    • Freiheit
    • Gemeinschaft
    • Heimat
    • Erinnerung

    Gerade alte Dorfeichen dienten früher häufig als Treffpunkt. Unter ihnen wurde gefeiert, beraten, erzählt und manchmal sogar Recht gesprochen. Auch wenn für die Landenhäuser Eiche keine historischen Gerichtsversammlungen belegt sind, verkörpert sie genau diese jahrhundertealte Bedeutung eines gemeinsamen Mittelpunktes.

    Sie verbindet Vergangenheit und Gegenwart auf ganz natürliche Weise.


    Die kulturelle Bedeutung

    Der Kulturverein verfolgt das Ziel …

    • örtliches Brauchtum zu erhalten
    • Kultur sichtbar zu machen
    • zeitgenössischer Kunst Raum zu geben
    • Geschichte und Natur miteinander zu verbinden

    Die Alte Eiche passt hervorragend zu dieser Philosophie. Sie ist kein Museumsexponat hinter Glas, sondern lebendige Geschichte. Während Gebäude sich verändern oder verschwinden können, wächst ein Baum weiter. Dadurch entsteht eine besondere Verbindung zwischen Landschaft, Menschen und Erinnerung.


    Die Eiche als Symbol

    Viele Projekte des Kulturvereins verbinden Natur und Kunst …

    • der KunstSpaziergang
    • die Poetenwanderung
    • der Sonnenweg der Poesie
    • Florinale · GartenKunst
    • Lesungen
    • Konzerte
    • historische Dokumentationen des Dorfes

    Die Alte Eiche fügt sich ideal in dieses Gesamtkonzept ein.

    Sie steht sinnbildlich für …

    Kultur wächst langsam …
    Wie eine Eiche braucht sie Zeit, Wurzeln, Pflege und Menschen, die sie erhalten.
    Jan Krieger (* 1962 )

    Ein „Kulturbaum“

    Man könnte die Alte Eiche sogar als den inoffiziellen Kulturbaum Landenhausens bezeichnen.

    Warum ? Weil sie genau das verbindet, wofür der Verein steht …

    • Natur
    • Heimat
    • Geschichte
    • Begegnung
    • Kunst
    • Nachhaltigkeit

    Während Kunstwerke oft nur für eine Ausstellung sichtbar sind, begleitet die Eiche alle Generationen.


    Ein Ort zum Innehalten

    Im hektischen Alltag besitzt die Eiche noch eine andere Qualität.

    Sie lädt dazu ein …

    • sich darunter auszuruhen
    • den Jahreszeiten zuzusehen
    • Vögel zu beobachten
    • Gedichte zu lesen
    • Musik zu hören
    • miteinander ins Gespräch zu kommen

    Gerade deshalb eignet sie sich hervorragend als Station kultureller Spaziergänge.


    Verbindung zur Poetenwanderung

    Besonders schön ist die Verbindung zur jährlichen Poetenwanderung. Eine Eiche ist seit Jahrhunderten Sinnbild für Weisheit und Erinnerung. Ein Gedicht unter einer 250 Jahre alten Eiche wirkt oft stärker als derselbe Text in einem Buch. Die Natur wird zur Bühne der Literatur.


    Verbindung zu Kunst-& Kulturveranstaltungen

    Auch während zukünftiger Veranstaltungen wird die Alte Eiche als besonderer Ort dienen, beispielsweise für …

    • als eine temporäre Skulptur
    • Klangkunst
    • Lichtinstallationen
    • Lesungen
    • Musik
    • Naturfotografie
    • Land-Art
    • Kinderaktionen

    Der Baum selbst wird dabei nicht verändert, sondern bildet den natürlichen Rahmen.


    Ein lebendiges Denkmal

    Im Gegensatz zu einem Denkmal aus Stein verändert sich eine Eiche ständig.
    Im Frühling: frisches Grün
    Im Sommer: dichter Schatten
    Im Herbst: goldene Blätter, Eicheln
    Im Winter: markante Äste, eindrucksvolle Silhouette
    Dadurch entsteht jedes Jahr ein neues Bild.


    Ideen für die Zukunft

    Der Kulturverein wird die Alte Eiche noch stärker als kulturellen Ort etablieren, beispielsweise durch …

    • „Gedichte unter der Eiche“ – Lesungen im Freien
    • „Musik unter der Krone“ – kleine Akustikkonzerte
    • „Die Eiche erzählt“ – Informationstafel mit Geschichte, Naturkunde und Kultur
    • „Baum der Geschichten“ – Bürger erzählen Erinnerungen an Landenhausen
    • „Licht und Schatten“ – künstlerische Beleuchtung als Veranstaltung
    • Natur- und Kunstführungen, die Geschichte, Ökologie und regionale Kultur miteinander verbinden

    Ein passendes Motto

    „Die Alte Eiche ist das grüne Gedächtnis Landenhausens. Seit rund 250 Jahren erlebt sie das Dorf, seine Menschen und ihre Geschichten. Sie verbindet Natur mit Kultur, Vergangenheit mit Zukunft und erinnert daran, dass wahre Wurzeln nicht nur tief in der Erde liegen, sondern auch im gemeinsamen Leben eines Dorfes.“
    Jan Krieger (* 1962 )

    Damit wäre die Alte Eiche nicht nur ein beeindruckendes Naturdenkmal, sondern zugleich ein starkes Symbol für die kulturelle Identität Landenhausens und die Arbeit des Kulturvereins.

  • KunstCafé

    ( Mittelstraße 10 ) Landenhausen

    Das KunstCafé in Landenhausen – Treffpunkt für Kunst, Kultur und Dorfgemeinschaft. Das KunstCafé ist weit mehr als ein gewöhnliches Café. Es ist ein kultureller Begegnungsort im Herzen von Landenhausen und gehört zu den wichtigsten Veranstaltungsorten. Es befindet sich in der Mittelstraße 10 über dem Kindergarten und dient vor allem während des jährlich stattfindenden KunstSpaziergangs als zentraler Treffpunkt für Besucher, Künstler und Vereinsmitglieder. (geöffnet nur am KunstSpaziergang)

    mehr erfahren …
    Entstehung und Idee

    Das KunstCafé entstand aus der Idee, den KunstSpaziergang nicht nur als Ausstellung zu gestalten, sondern den Besuchern auch einen Ort zum Verweilen und Begegnen zu bieten. Während in den Straßen, Scheunen, Höfen und Werkstätten Kunst präsentiert wird, bildet das KunstCafé den kommunikativen Mittelpunkt.
    Hier treffen sich …

    • Künstler
    • Besucher zum Austausch
    • Dorfbewohner mit Gästen aus der Region
    • Vereinsmitglieder zur Organisation der Veranstaltung

    Das Café verfolgt keinen kommerziellen Zweck, sondern wird ehrenamtlich betrieben und versteht sich als Teil des kulturellen Gesamterlebnisses des KunstSpaziergangs. Der Raum wird speziell für Veranstaltungen genutzt und verwandelt sich während des KunstSpaziergangs in ein gemütliches Café mit wechselnder Dekoration und künstlerischem Ambiente.


    Süsser Genuss für den Gaumen

    Seit vielen Jahren bildet das KunstCafé das gastronomische Zentrum des KunstSpaziergangs. Während an vielen der Stationen Kunst ausgestellt wird, kehren viele Besucher zwischendurch dort ein.
    Besonders bekannt sind …

    • selbstgebackene Kuchen
    • zahlreiche Torten
    • Kaffee
    • kalte Getränke

    Bereits in den Programmheften von 2017 wird das KunstCafé ausdrücklich als offizieller Verpflegungsort des KunstSpaziergangs erwähnt. Ein besonderes Merkmal ist, dass nahezu alle Kuchen ehrenamtlich entstehen. Traditionell werden sie gestiftet von …

    • Vereinsmitgliedern
    • Künstlern
    • engagierten Dorfbewohnern

    Dadurch entsteht jedes Jahr ein sehr vielfältiges Kuchenbuffet. Viele Besucher verbinden den KunstSpaziergang inzwischen genauso mit den hausgemachten Torten wie mit der Kunst selbst.
    Oft entstehen hier Gespräche über … Kunsttechniken, regionale Geschichte, Dorfentwicklung, neue Projekte des Kulturvereins. Dadurch ist das KunstCafé wesentlich mehr als eine reine Gastronomie. In den vergangenen Jahren entwickelte sich das KunstCafé zu einem Publikumsmagneten. Sogar Bürgermeister und Gemeindevertreter unterstützten zeitweise den Kuchenverkauf.


    Zusammenarbeit im Dorf

    Das KunstSpaziergang zeigt beispielhaft das Zusammenwirken vieler Gruppen in Landenhausen. Beteiligt sind unter anderem …

    • der Kulturverein
    • die LandFrauen
    • zahlreiche Ehrenamtliche
    • Künstler
    • Helfer aus dem Dorf

    Während die LandFrauen Suppen nach „Hausfrauen Art“ anbieten, kümmern sich Vereinsmitglieder mit ehrenamtlichen Helfern um Kaffee und Kuchen. Dadurch entsteht eine besondere Dorfgemeinschaft, die Besucher häufig hervorheben.


    Atmosphäre

    In Presseberichten wird häufig beschrieben, dass das KunstCafé eine besondere Stimmung vermittelt …

    • Gespräche zwischen Künstlern und Besuchern
    • Livemusik in unmittelbarer Nähe
    • Blick auf historische Gebäude
    • gemütliche Sitzgelegenheiten
    • selbstgebackener Kuchen und selbstgebackene Torten
    • Begegnungen ohne Zeitdruck

    Gerade diese Mischung macht einen wesentlichen Teil des Erfolges des KunstSpaziergangs aus.


    Bedeutung für den Kulturverein

    Für den Kulturverein besitzt das KunstCafé mehrere Aufgaben gleichzeitig …

    • Informationszentrum
    • Treffpunkt und Anlaufpunkt
    • Versorgung der Gäste
    • Ort für Begegnungen
    • Einnahmequelle zur Finanzierung des KunstSpaziergangs

    Es trägt somit unmittelbar dazu bei, dass Veranstaltungen wie der KunstSpaziergang in ihrer heutigen Form noch möglich sind.


    Fazit: Einordnung als Kultur- und Begegnungsort

    Das KunstCafé ist kein dauerhaft geöffnetes Café mit regulärem Gastronomiebetrieb, sondern ein temporärer Kultur- und Begegnungsort, der insbesondere während des KunstSpaziergangs und weiterer Veranstaltungen des Kulturvereins zum Leben erwacht. Gerade diese Verbindung von Kunst, Ehrenamt und dörflicher Gemeinschaft macht seinen besonderen Charakter aus.

    Text & Foto © Jan Krieger

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