… die Vorbereitungen auf die Veranstaltungen für dieses Jahr laufen schon !
Auch für das Jahr 2026 wird für den Kulturverein Landenhausen wieder ein sehr spannendes, ereignisreiches und auch sehr arbeitsintensives Jahr werden. Unser Kulturverein besteht dann ganze 20 Jahre und der KunstSpaziergang wird volljährig, es ist nämlich der 18te. Dazu lassen wir uns natürlich auch was ganz Spezielles einfallen …
Folgende Veranstaltungen sind schon fest geplant:
Dienstag 10.02.2026 Jahreshauptversammlung
Sonntag 26.04.2026 Die 11te Poetenwanderung auf dem Sonnenweg der Poesie. Neue Texte auf den Stelen, Thema ist 2026 „Rainer Maria Rilke“.
Samstag 26.09. & Sonntag 27.09.2026 Unser legendärer KunstSpaziergang Landenhausen der zum 18ten Mal statt findet, Neues und auch Altbewährtes wird den KunstSpaziergang auch 2026 wieder sehr interessant machen.
Unsere alljährliche Vorstellung der neuen inspirierenden Texte auf den Poeten-Tafeln des „Sonnenweg der Poesie“. Der Kulturverein Landenhausen lädt wieder zur Wanderung ein. Die Tafeln auf den 16 Stelen des Sonnenwegs beleuchten in 2026 die Vielschichtigkeit seiner Werke zum 100. Todestag von …
„Rainer Maria Rilke“
Rainer Maria Rilke↑ ( *1875 – †1926 ) war ein österreichischer Lyriker deutscher und französischer Sprache. 1905 erschien sein Stunden-Buch mit nachdenklichen, nicht selten religiösen Gedichten, wodurch er bald eine große Popularität erreichte.
Es ist wieder Frühling, Zeit, den Blick über die Landschaft schweifen zu lassen. Freut euch, wie immer, auf inspirierende Gedanken und Texte, sowie auf den Blick in die Weite.
Eine Anmeldung für die Poetenwanderung ist nicht notwendig und die Teilnahme ist kostenlos. Wir freuen uns wie immer auf zahlreiche Teilnehmer.
Wenn Du es 2025 nicht geschafft hast … macht nichts, → hier kannst Du dich schon für den 18. KunstSpaziergang 2026 anmelden. ( 26. & 27. September 2026 )
Auch 2026 wird der KunstSpaziergang wie jedes Jahr heiß erwartet, und Deine Anmeldung ist der erste Schritt in ein aufregendes Abenteuer! Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Doch sei gewarnt: Der Anmeldeschluss ist der 15. Juni 2026. Verpasse nicht die Gelegenheit, Teil dieses kreativen Events zu werden! Nach dem Stichtag werden weitere Details folgen, aber entscheide schnell, denn das Interesse ist hoch. Mache Dich bereit, in die Welt der Kunst einzutauchen. Habe den Mut und die Inspiration, die Du für diese Reise brauchst? Wir stehen jetzt schon für 2026 in den Startlöchern!
Künstlerinnen und Künstler aus Nah und Fern meldet Euch ab sofort zum traditionellen KunstSpaziergang an und Ihr könnt damit auch in 2026 zum Erfolg dieser Veranstaltung beitragen.
Bis zum 15. Juni 2026 solltest Du dich/Ihr euch bei uns
mit dem Anmeldeformular anmelden,
uns ein Foto eines Deiner Kunstwerke zusenden,
eine kurze Beschreibung (4-5 Zeilen) Deiner Person geschickt haben,
und Angaben wie E-Mail, Homepage, Facebook, Instagram usw. bitte nicht vergessen!
Die Einhaltung dieses Termins ist ganz und gar wichtig, da der Flyer rechtzeitig erstellt und anschließend verteilt werden muss. Auch da bitten wir jeden Teilnehmer darum, sich ebenfalls an der Verbreitung/Verteilung der Flyer zu beteiligen.
Wir sind schon so gespannt, welche Kunstwerke in der ‚stillen‘ Zeit bei Euch entstanden sind, welche Ideen Ihr entwickelt habt und mit welchen Materialien und Gedanken Ihr euch beschäftigt habt, denn Kunst ist Leben!
In diesem Sinne bündeln wir alle Kräfte, dass es wieder eine inspirierende, kreative und bezaubernde Veranstaltung wird.
Informationen zum 18. KunstSpaziergang 2026 ( Der 15. Juni 2026 ist die letzte Anmeldemöglichkeit für 2026 )
Wenn Du es 2025 nicht geschafft hast … macht nichts, → hier kannst Du dich schon für den 18. KunstSpaziergang 2026 anmelden. ( 26. & 27. September 2026 )
Liebe Kreative & Freunde des KunstSpazierganges !
Die Planung für den 18. KunstSpaziergang ist jetzt schon in vollem Gange. Wir freuen uns schon sehr auf den 18. KunstSpaziergang mit Euch. Die Vielfältigkeit und die tollen Kunstwerke sprechen dafür, dass es wieder eine ganz besondere Veranstaltung wird. Meldet Euch doch jetzt schon an … je früher um so besser !
Für eventuelle Fragen oder Anregungen sind wir für Euch unter …
Der Kulturverein freute sich auch dieses Jahr ganz besonders auf dieses Event, denn dieses Jahr war der 17. KunstSpaziergang wieder eine Veranstaltung im VulkanSommer Kulturfestival 2025.
Beim KunstSpaziergang trafen sich Kreative und Kunstbegeisterte und präsentieren ihre Kunst in den unterschiedlichsten Räumen. Bei einem Bummel durch den Ort begegnete man Kunst in ihrer gesamten Bandbreite, phantasievollen Objekten, künstlerischen Arbeiten in Bild und Schrift, blühenden und ausdrucksstarken Bildern von „alten Hasen“ und auch von denen, die am Anfang ihres Weges stehen – alles zusammen, Kunst und Begegnung, macht den besonderen Reiz dieser Veranstaltung aus, es ist eben der KunstSpaziergang !
Hunderte Besucher und volle Höfe beim 17. KunstSpaziergang in Landenhausen Kunst, Musik und Dorfatmosphäre: Der 17. KunstSpaziergang lockte am Samstag viele hunderte Besucher nach Landenhausen. In Scheunen und Höfen präsentierten 35 Kunstschaffende ihre Werke. Am Sonntag geht es von 10 bis 17 Uhr mit Stelzenläufern, Musik und einem bunten Programm weiter.
Landenhausen – Zwischen alten Scheunen, verwinkelten Höfen und aufgeschlagenen Garagentoren verwandelte sich am Samstag (27. September) der Wartenberg Ortsteil Landenhausen in eine offene Galerie. Der 17. KunstSpaziergang des Kulturvereins lockte trotz durchwachsenem Herbstwetter zahlreiche Besucherinnen und Besucher in das Wartenberger Dorf.
Kunstinteressierte aus Osthessen, dem Vogelsbergkreis, dem Raum Gießen, aber auch aus Bayern und Thüringen strömten in die kleinen Straßen – auf der Suche nach Begegnung, Inspiration und handgemachter Kultur. „Es ist wie ein Tag Urlaub“, beschrieb Ute Schwagerus, Vorsitzende des Kulturvereins, die Stimmung. Zusammen mit Jan Krieger bildete sie die Doppelspitze des Vereins, der das Format seit Jahren trägt. „Die Gäste genießen, dass sie frei flanieren können – ohne festgelegtes Programm, jeder findet seinen eigenen Rhythmus.“
„Die Gäste genießen, dass sie frei flanieren können – ohne festgelegtes Programm, jeder findet seinen eigenen Rhythmus.“
Ute Schwagerus, Vorsitzende des Kulturvereins Landenhausen
Schon am frühen Nachmittag füllten sich die Stationen. An der Mittelstraße zog die Ausstellung von Anna Schleicher und Sonja Wiesner viele Blicke auf sich. Schleicher, gebürtig aus Kasachstan und seit über 30 Jahren in Deutschland, zeigte erstmals ihre abstrakte Malerei. „Ein Arbeitskollege hat mich ermutigt, hier teilzunehmen“, erzählte sie. „Ich bin dankbar, dass ich hier bin. Die Rückmeldungen sind großartig. Viele erkennen in meinen Bildern meine Gefühle wieder – und auch die Titel passen offenbar.“ Ihre Technik beschrieb sie schlicht: „Abstrakte Kunst nach Gefühl. Ich male, wann immer ich Zeit habe – nachts, frühmorgens oder am Wochenende.“
Skulpturen aus heimischen Hölzern und Kunst aus Sperrmüllfunden Sonja Wiesner dagegen war längst eine feste Größe. Die gelernte Holzbildhauerin aus der Rhön ist am Wochenende zum vierten Mal dabei. „Weil es Spaß macht“, sagte sie. „Die Leute sind prima, freundlich – und man weiß hinterher wieder, warum man das macht.“ Sie präsentiert Skulpturen aus heimischen Hölzern. Ihre Schmuckstücke aus Silber und Ebenholz wirken ästhetisch und machen Lust auf die Suche nach Geschenken für die Liebsten in der Vorweihnachtszeit. „Ob es Kunst oder Handwerk ist, das sollen andere entscheiden“, sagt Wiesner bescheiden. „Ich mache meine Arbeit gern und freue mich, wenn jemand Freude daran hat.“
Die Besucher ließen sich am ersten Tag von atmosphärischen Orten treiben. Mal führte der Weg in eine dunkle Scheune, wo Installationen aus alten Skiern und Radios geheimnisvolles Licht warfen. Mal stand man im Carport, wo Bratwürste brutzelten. Eckhard Schleiter und sein Team sorgten dafür, dass niemand hungrig blieb. Wie in den Vorjahren schenkten die Landfrauen Suppe nach „Hausfrauen Art“ aus. Und wer es süß mochte, fand im KunstCafé an der Mittelstraße reichlich Tortenstücke – serviert von den „Kuchenfrauen“ des Vereins, unter ihnen auch Gerlinde Kielburger, die langjährige Vereinsvorsitzende. Zwischen den Ständen erklangen Lieder von Sonja Garcia Burgos, die mit warmer Stimme und Gitarre auftrat.
Auch Performancekunst hatte ihren Platz. Karin Reichardt aus Kleinsassen, zum fünften Mal dabei, tauchte gemeinsam mit ihrem Sohn Erik als kunstvolles Fantasie-Duo auf. Goldene Strahlen und dunkle Gewänder symbolisierten „Tag und Nacht“ – selbstgeschneiderte Kostüme, die zwischen Publikum und Dorfstraße für Aufsehen sorgten. Im vergangenen Jahr waren die Reichardts noch als „Digital und Analog“ unterwegs. „Tag und Nacht gehören zusammen – Helligkeit und Dunkelheit sind untrennbar“, sagte Reichardt. An ihrer Seite: Ehemann Lothar Reichardt, ein in der Region bekannter Maler und Illustrator.
Landenhausen wird zum offenen Atelierdorf – Kunst mit allen Sinnen erleben
Ein Anziehungspunkt war auch die Installation der „Sperrmüllpiloten“ Josef Michael Ruhl aus Herbstein und Christian Schneider aus Hopfmannsfeld (Gemeinde Lautertal). Zwischen alten Radios, Plattenspielern und Skiern entstand ein begehbarer Raum, der eher Atmosphäre als Objekt war. „Ich habe bestimmt 500 Radios und 100 Skier gesammelt. Daraus bauen wir Architekturen“, erklärte Ruhl, der beruflich als Architekt tätig ist. Bekannt wurde er unter anderem durch das Vulkanium in Schotten.
„Ich sehe die Teile wie Bausteine, wie Hohlblöcke – damit kann man immer neue Welten zusammensetzen.“ Für die lebendige Dimension sorgte Christian Schneider: Er übernahm die Performance im Inneren der Installation. Mit Platten, Plattenspielern, Objekten und auch Personen erzeugte er Klang- und Bildräume, die sich ständig veränderten. „Die Kunst ist atmosphärisch, man kann da hineinstehen und sie mit allen Sinnen erleben. Es ist nichts, was man einfach aufhängt – es wird immer wieder neu zusammengestellt“, beschrieb Schneider.
Sechs Stunden Arbeit steckten allein in der aktuellen Installation. Alles stammte aus dem Sperrmüll, aus über 50 Jahren Sammelleidenschaft. „Wir wollen anregen zum Nachdenken über Zeit. Heute hat ja kaum noch jemand Zeit. Hier geht es darum, dass Besucher sich einen Moment nehmen und die Atmosphäre bewusst wahrnehmen“, sagte Ruhl. Zwischen mittelalterlich anmutenden Fenstern entstanden so Räume, die Erinnerungen weckten und zugleich Zukunftsbilder aufscheinen ließen.
Zufriedene Veranstalter Auch die Organisatoren selbst zogen ein positives Zwischenfazit. „Der Kuchen geht weg und der Kaffee läuft – mehr können wir uns nicht wünschen“, resümierte Jan Krieger. „Die Künstler sind zufrieden, der Aufbau hat wunderbar geklappt. Wir haben viel ermöglicht, auch schon vorab beim Einrichten der Stationen.“
So wirkte Landenhausen am Samstag wie ein offenes Atelierdorf. Menschen standen in Gruppen zusammen, diskutierten vor Bildern, nippten an Kaffeetassen oder lauschten Musik. Vor einer roten Backsteinscheune formierten sich Schlangen, an anderer Stelle saß man in geselliger Runde bei Kuchen und Kerzen. Auf einer Wiese glänzte eine Mosaikskulptur im Wasserlicht, am Grill dampften Bratwürste, Kinder liefen zwischen Staffeleien und Werkbänken hindurch. Kunst mischte sich mit Alltag – und gerade das machte den Reiz aus.
Startschuss am Sonntag um 10 Uhr Am Sonntag startet der KunstSpaziergang um 10 Uhr. Bis 17 Uhr sind die 15 Stationen geöffnet. Als Höhepunkt werden um die Mittagszeit Stelzenläufer aus Hildesheim erwartet, die mit poetischer Straßenkunst neue Perspektiven eröffnen. Dazu kommen weitere musikalische Beiträge, offene Ateliers und zahlreiche Begegnungen. Wer den Auftakt verpasst hat, hat also noch Gelegenheit, den KunstSpaziergang in voller Vielfalt zu erleben – mit allen Facetten, die ihn seit 17 Jahren zu einem kulturellen Fixpunkt im Vogelsberg gemacht haben.
Pressebericht → Osthessen News
KunstSpaziergang Landenhausen: Viel geboten am Wochenende Landenhausen – Der Kulturverein Landenhausen veranstaltet am Samstag von 13 bis 18 Uhr und am Sonntag von 10 bis 17 Uhr den 17. KunstSpaziergang Landenhausen 2025. Das Event wird bereits seit dem Gründungsjahr 2006 und jährlich im Herbst zusammen mit Künstlerinnen und Künstlern aus der Gemeinde und der umliegenden Region veranstaltet.
Die Veranstaltung bietet eine einzigartige Gelegenheit, sich mit der zeitgenössischen Kunst auseinanderzusetzen und die Kreativität der Region zu erleben. Die unterschiedlichen Stilrichtungen, von traditionellen Maltechniken bis hin zu modernen Konzepten, machen die Ausstellung zu einer aufregenden Erfahrung für alle Sinne.
Der KunstSpaziergang ist mehr als nur eine Ausstellung – er ist ein Erlebnis, das Kunst, Künstler und Besucher miteinander verbindet. Ob Kunstliebhaber oder Neuling, jeder Besucher findet hier die Möglichkeit, sich inspirieren zu lassen und sich aktiv mit Künstler ins Gespräch zu kommen. Ein unvergessliches Event wartet auf alle, die bereit sind, die kreativen Seiten des KunstSpaziergangs in Landenhausen zu entdecken.
Die verschiedenen Ausstellungsorte laden dazu ein, das Dorf aus einer neuen Perspektive zu erleben. Man kann durch die Straßen schlendern und sich von den lebendigen Farben und außergewöhnlichen Formen inspirieren lassen. Die Kombination aus statischen Kunstwerken und lebendigen Darbietungen schafft eine Atmosphäre, die zum Verweilen und Entdecken nur so einlädt.
Landenhausen wird somit nicht nur zu einem Schauplatz für Kunst, sondern auch zu einem Ort der Begegnung und des Austauschs. Hier kommen Künstler und Kunstliebhaber zusammen, um ihre Ideen und Emotionen zu teilen. Dieses kreative Miteinander stärkt das Gemeinschaftsgefühl und lässt das Dorf als lebendigen Teil der Kunstszene erblühen, es ist KunstSpaziergang.
17. KunstSpaziergang Landenhausen – Ein Erlebnis nicht nur für Kunstfreunde ! Mehr Informationen zur Veranstaltung, den Künstlern und der Ausstellungsort finden Sie unter: kulturverein-landenhausen.de
Der Kulturverein Landenhausen e.V. freut sich auf Ihr Kommen !
Veranstaltungsort: Verschiedene Orte (Höfe, Scheunen etc.) innerhalb von Landenhausen Veranstaltungszeiten: Samstag, 27.09.2025 | 13:00 – 18:00 Uhr Sonntag, 28.09.2025 | 10:00 – 17:00 Uhr Eintritt: frei
Samstag, 21.06.2025 19:00 Uhr Ev. Kirche Landenhausen
Musikalisches Multitalent
Texte, „die an die Gedichte einer Mascha Kaleko oder eines Erich Kästners erinnern“ Ein „warmherzig klingendes, wohlwollendes Sangesorgan, dass durch ein herrlich zeitloses Geschehen leitet“ und ein Oboenstudium, was ihr „eine stabile Basis und Flügel verleiht“ – das alles ist Miriam Hanika.
Aus einem Konzert der vielfach ausgezeichneten Sängerin und Oboistin geht man immer anders heraus, als man hineingekommen ist. Allein weil man danach weiß, dass Miriam Hanikas poetisches Universum und ihr seltenes Instrument füreinander geschaffen wurden. Ganz logisch sozusagen. Und trotzdem ungekünstelt progressiv. Ob solo am Klavier oder mit ihrer mitreißenden Band – die Lieder dieser Multiinstrumentalistin leuchten.
Als „musikalisches Multitalent“ ist sie Preisträgerin zahlreicher Lieder-Wettbewerbe. 2024 wurde sie mit dem Förderpreis für junge Liedermacher der Hanns-Seidel-Stiftung ausgezeichnet. 2021 erhielt Miriam Hanika das Stipendium für Musik der Stadt München. Mit dem Dandelion Quintett gewann sie im Rahmen des internationalen Ars Ventus Wettbewerb für Kammermusik 2019 den ersten Preis.
Miriam Hanika veröffentlicht ihre Alben bei Konstantin Weckers Label Sturm & Klang. Ihr zweites Album „Louise“ (2021) wurde für den Deutschen Schallplattenpreis nominiert. Ab März 2025 ist Miriam Hanika mit ihrem Programm *INNENLEBEN auf Tour. Mit ihrem neuen Album rückt sie die Suche nach Identität in einer kälter werdenden Welt in den Mittelpunkt.
Unsere alljährliche Vorstellung der neuen inspirierenden Texte auf den Poeten-Tafeln des „Sonnenweg der Poesie“. Der Kulturverein Landenhausen lud zur Poetenwanderung am Sonntag, 27. April 2025 um 14 Uhr ein. Die Tafeln auf den 16 Stelen des Sonnenwegs beleuchten dieses Jahr die Vielschichtigkeit zum Thema …
„Mut & Zuversicht“
Eine Anmeldung für die Poetenwanderung ist nicht notwendig und die Teilnahme ist immer kostenlos. Wir freuten uns wie immer auf die zahlreichen Teilnehmer.
Bis zum nächsten Frühjahr sind die neuen Tafel an den Stelen auf dem Sonnenweg der Poesie installiert und laden zu einer Wanderung durch Poesie und die wunderschöne Natur ein, einfach auch nur zum genießen dieser Atmosphäre.
Das Jahr 2025 ist für den Kulturverein Landenhausen wieder ein sehr spannendes und ereignisreiches Jahr. Es sind folgende Veranstaltungen geplant:
27.04.2025 Die 10te Poetenwanderung auf dem Sonnenweg der Poesie. Neue Texte auf den Stelen, Thema dieses Jahr „Mut und Zuversicht“.
21.06.2025 Das 2te Konzert mit Miriam Hanika, „*INNENLEBEN“ heißt ihr neues Album. Sie ist derzeit auf Tournee und in Landenhausen macht sie Halt mit ihren Musikern, um ihr neues Album zu präsentieren. Wir freuen uns riesig diese Ausnahmekünstlerin wieder hier bei uns in Landenhausen begrüßen zu dürfen.
27.09. & 28.09.2025 Unser KunstSpaziergang der zum 17ten Mal statt findet, Neues und auch Altbewährtes wird den KunstSpaziergang auch dieses Jahr wieder sehr interessant machen. Unsere Veranstaltung wird auch dieses Jahr wieder eine Abschlussveranstaltung beim VolkanSommer 2025 sein.
Insofern sind wir für alles offen und wünschen uns sehr, dass Ihr Euch beteiligt und uns unterstützt.
Vielen Dank und freut Euch auf ein tolles Kunst-& Kulturjahr 2025 !
Änderungen natürlich vorbehalten !
Info’s für Kunstschaffende: hier → Anmeldeformular · KunstSpaziergang 2025↑ ausfüllen und zurücksenden. ( Nur noch bis zum 15. Juni 2025 läuft die Anmeldefrist )
KunstSpaziergang in Landenhausen lockt zahlreiche Besucher Am Wochenende hatte der Wartenberger Ortsteil Landenhausen erneut seine Tore für Kunstliebhaber und Neugierige geöffnet: Der mittlerweile 16. KunstSpaziergang erwies sich als voller Erfolg – rund 3000 Besucher waren am Samstag und Sonntag da. Strahlende Sonnenstrahlen durchbrachen am ersten Veranstaltungstag am Samstag zeitweise die Wolken, während die Straßen des kleinen Ortes im Vogelsberg mit Menschen gefüllt waren, die aus nah und fern angereist waren. Erstmals wurde die Marke von 40 Ausstellern überschritten – und damit der Rekord von 35 Künstlern aus dem vergangenen Jahr gleich gebrochen. Gastgeber des von der hessischen Rhön bis Gießen beliebten Events mit regionalen und überregionalen Künstlern ist der Kulturverein Landenhausen (KvL), der aktuell 60 Mitglieder zählt. Jan Krieger, der den rührigen Verein als Doppelspitze mit Uwe Günzel führt, zog am Nachmittag eine Bilanz des ersten Tages. „Normalerweise ist der Sonntag der Haupttag, aber heute ist schon sehr viel Betrieb im Ort zu sehen.“ Günzel geht über den Tag verteilt von einer vierstelligen Besucherzahl aus.
Besuch aus allen Himmelsrichtungen „Man kann an den Autokennzeichen erkennen, dass wir Besuch aus allen Himmelsrichtungen haben“, verkündete er. Die Besucher hatten die Möglichkeit, an verschiedenen Stationen Kunstwerke zu begutachten, die vom Verein und lokalen Künstlern präsentiert wurden. „Alle sind eingebunden“, fügte Krieger hinzu. Ob im KunstCafé oder direkt an den Ausstellungsständen – die Mitglieder des Vereins waren ein lebendiger Teil des Geschehens. Besonders die Aufführung der Trommler-Formation „Drums aus Panama“ aus Fulda stand am Nachmittag im Mittelpunkt des Interesses. Trotz kleinerer Regenschauer ließen sich die Kunstinteressierten nicht abschrecken. „Vielmehr genossen die Besucher das Geschehen in der Gemeinschaft“, so Krieger.
Mehr als 40 Künstler stellen in diesem Jahr ihre Werke auf dem Kunstspaziergang aus – so viele wie noch nie, hier Hans-Peter Würz
KunstCafé mit selbstgebackenen Kuchen zog viele Besucher an Den größten Andrang gab es im „KunstCafé“, wo unter anderem der Wartenberger Bürgermeister Olaf Dahlmann (SPD) und die Vorsitzende der Gemeindevertretung Wartenberg, Gabriele Oestreich-Renker (SPD), den Verkauf von selbstgebackenen Kuchen unterstützen. Den steuerten traditionell zu großen Teilen die Künstler bei. Währenddessen versorgten die LandFrauen Landenhausen die Gäste mit leckeren Suppen nach „Hausfrauen Art“. Am Stand des Lauterbacher Weinkontors warteten liebliche Weine und frisch abgefüllter Federweißer auf die Besucher, die die zahlreichen Weinspezialitäten genießen wollten.
Die Landfrauen Landenhausen versorgten die Besucher mit selbstgemachten Suppen
Es macht total Spaß, mal direkt ein Feedback zu bekommen Erstmals mit von der Partei ist Monika Noll, eine Malerin aus Lich. Sie präsentierte ihre Werke bereits in renommierten Ausstellungen wie „Kunst in Lichs Scheunen“ und „Fluss und Flair“ in Gießen. „Es macht total Spaß, mal direkt ein Feedback zu bekommen“, äußerte Noll voller Begeisterung in Landenhausen. Für die in der Versicherungsbranche tätige Künstlerin ist Malerei vor allem ein Hobby – eine Leidenschaft, die sie mit großem Engagement lebt. Noll lobte die Organisation des Kunstspaziergangs und betonte: „Man fühlt sich gut betreut. Der KunstSpaziergang ist wirklich sehr schön organisiert. Sehr liebevoll – ich fühle mich hier als Künstlerin total klasse aufgehoben.“
„Nana“-Figur ist das Highlight des 16. KunstSpaziergangs Bereits am Vortag des KunstSpazierganges war in dem kulturbegeisterten Wartenberger Ortsteil im malerischen Hof Häuser im Schnepfenhain ein neues Kapitel in der Landenhäuser Kunstszene aufgeschlagen worden. Die Enthüllung der „Nana“-Figur – geschaffen von Gerlinde Kielburger, Ingrid Schwidddessen und Heidi Höll – zog zahlreiche Kunstinteressierte an und setzte ein starkes Zeichen für Weiblichkeit und kreative Freiheit. Die „Nana“, eine Hommage an die ikonische Künstlerin Niki de Saint Phalle, verkörpert eine Ode an die Lebenskraft und die Vielfalt der Frauen. „Die Nanas stehen für Lebenskraft, Weiblichkeit und die Freiheit, ohne Hemmungen und Konventionen zu gestalten. Sie vereinigen alle Frauen und reflektieren die weibliche Existenz in ihrer vollen Pracht“, hatte Gerlinde Kielburger, Vorstandsmitglied des Kulturvereins Landenhausen.
Highlight des 16. Kunstspazierganges Landenhausen: Die Enthüllung der „Nana“-Figur – geschaffen von Gerlinde Kielburger, Ingrid Schwidddessen und Heidi Höll – zog zahlreiche Kunstinteressierte an
Uns hat’s einen Riesenspaß gemacht Kielburger, die zusammen mit ihrem Ehemann Thomas zu den 41 Ausstellern des zweitägigen Events gehört, schilderte die Herausforderungen, die die Herstellung der Figur mit sich brachte. „Es hat sich alles Mögliche bewegt, gedreht und geklappert, aber am Ende haben wir das ganz gut hinbekommen“, sagte sie schmunzelnd. Ihre ebenfalls anwesenden Kolleginnen, die Schwester Ingrid Schwidddessen aus Petersberg und Heidi Höll, stimmten begeistert überein: „Uns hat’s einen Riesenspaß gemacht!“
Samstag, 28.10.2023 19:00 Uhr Ev. Kirche Landenhausen
Miriam Hanika Ihr musikalisches Repertoire lässt sich keiner bestimmten Schublade zuordnen und sprengt Genre-Grenzen. Miriam Hanika ist eine Multiinstrumentalistin, die Standards setzt. Sie ist eine Musikerin, die durch ihren vielseitigen Wechsel zwischen Gesang, Oboe, Englischhorn und Klavier beeindruckt. Miriam Hanika singt und spielt ihr drittes Album „Wurzeln & Flügel“ mit emotionaler und virtuoser Kraft und Berührungskraft. Die Texte stammen von einer philosophischen Dichterseele und die warmen Klänge der Oboe erinnern an das Symphonieorchester.
Am 28. Oktober 2023 beendete sie ihre „Wurzeln & Flügel“ Tour bei uns in Landenhausen !
„Das selbe alte Lied“ mit diesem Song begann Miriam Hanika, eine Oboistin und Liedermacherin, das Konzert „Wurzeln & Flügel“ aus ihrem neuen Album am Samstagabend in der vollen ev. Kirche zu Landenhausen. Das Lied schrieb sie bereits vor einigen Jahren im Auftrag der Lauterbacher Soroptimistinnen als Hymne gegen den Krieg. Es ist unglaublich aktuell, so dass es einen sofort berührte. Wir unterliegen alle immer wieder dem gleichen alten Spiel und obwohl keiner den Krieg will, ist er heute wieder so nah. Und mit diesem Text hat die außergewöhnliche Künstlerin das Publikum auch sofort in ihren Bann gezogen. Jedes Wort, jedes Lied, jeder Ton drang tief ins Herz.
Die Musikerin wurde in Lauterbach geboren und lebt heute in München. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Liedermacher-Wettbewerbe (u.a. Peter-Rohland-Singe-Wettstreit, Friedensson-Wettbewerb Bonn, Giesinger Kulturpreis). Mit dem Dandelion Quintett gewann sie im Rahmen des internationalen Ars Ventus Wettbwerb für Kammermusik 2019 den ersten Preis. 2021 erhielt sie das Stipendium für Musik der Stadt München und war gemeinsam mit dem Schlagzeuger Simon Popp Finalistin der internationalen Piazolla Music Competition. 2019 veröffentlichte sie ihr Debüt-Album „Wanderlust“ bei Konstantin Weckers Label Sturm & Klang. Ihr zweites Album „Louise“ folgte im Mai 2021 und wurde für den Deutschen Schallplattenpreis nominiert.
Miriam Hanika führte mit unglaublicher Leichtigkeit und tiefer Emotionalität von einem Lied zum anderen. Sie wurde unterstützt von Elisa von Wallis Cello und Backingvocals sowie von Misha Antonov Klavier. Alle drei sind phantastische Musiker mit großer Ausstrahlung.
Die Künstlerin berührte nicht nur mit ihren Liedern. Auch mit dem Klang ihrer Oboen fesselte sie das Publikum. Der Funke sprang sofort über und trug die Veranstaltung von der ersten bis zur letzten Sekunde. Unterbrochen wurde das Konzert durch eine kleinen Pause. Hier konnten die Besucher bei einem Glas Wein vom Lauterbacher Weinkontor ins Gespräch kommen. Die schöne Landenhäuser Kirche war durch das Programm der Künstlerin erfüllt von einem hoffnungsvollen Geist, den die Menschen in diesen Zeiten so dringend brauchen und den diese drei jungen Künstler ausgestrahlt haben. Diese Stimmung nahmen alle mit nach Hause und waren einheitlich getragen von dem Wunsch, die Musiker bald wieder in der Kirche von Landenhausen zu erleben. Eine rundum gelungene Veranstaltung über die sich der Kulturverein Landenhausen sehr freute und sich bei allen Unterstützern hiermit herzlichst bedankt.
15. KunstSpaziergang Landenhausen mit Rekordbeteiligung, Premieren und Künstlern zum Anfassen
Bilderbuchwetter, ein Hauch von Babylon Berlin, viel Kunst und inspirierende Musik: Der mittlerweile 15. KunstSpaziergang Landenhausen lockte am Wochenende wieder enorm viele Kunstinteressierte aus einem Umkreis von 100 Kilometern – und brachte Ausstellende und Publikum in direkten Kontakt.
Rekord „Die 35 Künstlerinnen und Künstler, die in diesem Jahr mitmischen, sind Rekord“, freute sich Thomas Kielburger, der selbst ausstellte und eine Auswahl seines fotografischen Schaffens präsentierte. An insgesamt 17 Locations gab es Kunst und Künstler zum Anfassen, wobei die Szenerie einmal mehr von künstlerischer Vielfalt geprägt war. Wegweiser zu den Locations war wie immer der Event-Flyer, der eine Übersichtskarte mit den einzelnen Stationen und Kurzporträts der teilnehmenden Kunstschaffenden enthielt. Beliebtes Motiv zum Teilen in den Sozialen Medien sind die von Streetart-Künstler Nikolaj Arndt kreierten Waschbären in 3-D-Optik. „Es ist das erste Mal in 15 Jahren, wo wir an zwei Tagen so ein grandioses Wetter haben werden”, freute sich Uwe Günzel, der mit Jan Krieger die Doppelspitze des Kulturvereins Landenhausen bildet. Zwar seien die Vorbereitungen aufgrund der wachsenden Größe des Events wie immer stressig gewesen, doch der Aufwand habe sich gelohnt, „denn jede Location ist für sich schön“. Dem stimmte Wilhelm Riedl zu, ein ehemaliger Landenhäuser, der aus Berlin anreiste, um seine Verwandtschaft und natürlich den KunstSpaziergang zu besuchen.
Qualität und Tiefe der Ausstellungen Er verspürte nicht nur Heimatgefühle, sondern war von der Qualität und Tiefe der Ausstellungen, die das regionale Künstler-Netzwerk auf die Beine stellte, sehr angetan. Der Kunstspaziergang bildete in diesem Jahr den Abschluss vom VulkanSommer Kulturfestival des Vogelsbergkreises. Musikalische Mitgestalter waren unter anderem Dudelsackspieler „Quest the Piper“ und die bunt gemischte Fuldaer Trommelgruppe „Drums of Panama“. Unter den Orten, wo Kunst präsentiert wurde, befand sich ein kurzerhand umfunktionierter Schweinestall, in dem unter anderem Anna-Elisabeth Härtel-Geise, 1. Vorsitzende des Kunstvereins Fulda, textile Exponate präsentierte, die mit Näh-, Stick- und Häkel-Nadeln entstanden sind. Die frühere Krankenschwester und heutige „glückliche Rentnerin“ hatte wie alle teilnehmenden Aussteller einen Kuchen – in dem Fall eine Schokoladen-Kirschtorte – spendiert. Der Kuchen im Kunstcafé trug ebenso zur Finanzierung der Veranstaltung bei wie Sponsorengelder einheimischer Kulturförderer. Zu den Unterstützern gehörte einmal mehr die Gemeinde Wartenberg. „Den Zuschuss im Rahmen der Sport- und Vereinsförderung geben wir gern, denn der mittlerweile über die Kreisgrenzen berühmte KunstSpaziergang hat sein ganz eigenes Flair“, sagte der Wartenberger Bürgermeister Dr. Olaf Dahlmann (SPD). Egal, ob die Kunstwerker bildhauerisch hergestellt, gezeichnet oder gemalt worden seien, das in den Scheunen und anderen privaten Locations gezeigte Angebot sei einzigartig, „und das jedes Jahr aufs Neue“.
Eine Doppel-Premiere Die gab es im Evangelischen Gemeindehaus zu erleben. „Ich bin nicht nur zum ersten Mal beim Kunstspaziergang dabei, es ist das erste Mal, dass ich überhaupt etwas ausstelle“, verriet Andreas Würkner aus dem Hosenfelder Ortsteil Hainzell. „Es ist absolut toll, live zu sehen, wie ganz unterschiedliche Menschen von meinen Raum-Zeit-Objekten berührt werden und man darüber in den Austausch kommt“, so der künstlerische Autodirekt, zu dessen Arbeitsutensilien unter anderem Axt und Stemmeisen gehören. Damit bearbeitete er beispielsweise den Abschnitt der Esche, der als Material für sein die Leichtigkeit thematisierendes Exponat „Tanz in den Wolken“. Schon als Schüler habe ihn der Werkunterricht Freude gemacht, die in Landenhausen zu sehenden Objekte habe er eigentlich nur für sich gemacht, bis er irgendwann darauf angesprochen worden sei, diese doch einmal öffentlich zu zeigen. „Die meisten Objekte entstehen im Moment des Tuns in Verbindung mit dem Material. Dem Holz kann ich meine Gedanken ja nicht aufzwingen, sondern muss schauen, was das Material zulässt“, so der hauptberuflich in der Prozessberatung und Softwareentwicklung tätige Künstler, der in seiner Freizeit – im Posaunenchor Fulda – eine weitere künstlerische Ader auslebt.
Ein Hauch von Babylon Berlin im Vogelsberg Einen Hauch der Kult-Fernsehserie „Babylon Berlin“ brachte einer der Sponsoren des gastgebenden Kulturvereins mit in den 1300-Seelen-Ortsteil der Gemeinde Wartenberg. So gehört der Opel 1,2 Liter (Nachfolger legendären „Laubfrosch“), mit dem der aus Großenlüder stammende Unternehmer Luca Lehrich in Begleitung seiner Schwester Marlene ins beschauliche Künstlerdorf rollte, zu den Filmrequisiten in der vierten Staffel von “Babylon Berlin”. Seine Mutter, Künstlerin Sabine Lehrich, stellte im Pfarrhaus gemeinsam mit Clara Morgenthau aus Bad Salzschlirf Malerei und Drahtwerke aus, präsentierte dort aber auch filmisch den ganzen Stolz der Familie – das “Stanley Steamcar 735 D” aus dem Jahr 1919, das sich, wie die begeisterte Dampfautofahrerin schon mal einem Journalisten-Kollegen verriet, „wie eine Lokomotive mit Lenkrad und Reifen lenken lässt“. Ihr Mann, Stefan Mohr, ist in der europäischen Oldtimer-Szene quasi der “deutsche Dampfpapst”. Mohr reiste mit dem Chandler Six (1923) an – einer weiteren gern als Filmauto gebuchten Auto-Legende seines Unternehmens “Mohrs Oldtimertouren” – an und hatte jede Menge über die begehrten Filmautos zu erzählen.
Countdown für 15. KunstSpaziergang Landenhausen am 30. September und 1. Oktober läuft
Street-Art-Kunst, Trommelmusik, Kulinarik: Künstlerdorf rüstet sich für Ansturm Er hat schon so etwas wie Kultcharakter, der KunstSpaziergang in Landenhausen. Die Gründe hierfür sind sehr vielschichtig – einen der wichtigsten glaubt Christel Steinert zu kennen. „Viele Besucher stellen immer wieder fest, dass Kunst bei unserem Event keineswegs so unnahbar und abgehoben ist, wie es in vielen Köpfen als Klischee herumgeistert. Bei uns kann man direkt mit Künstlern in Verbindung treten und sich die Dinge erklären lassen.“
Ja, sie sei leider gesundheitlich etwas eingeschränkt gewesen in den letzten zwei Jahren, doch zum Glück geht es wieder bergauf, erzählt Steinert, die zu den Vereinsmitgliedern der ersten Stunde zählt. Lange Zeit bildete sie mit Gerlinde Kielburger das Vorsitzenden-Duo des Vereins. Trotz der gesundheitlichen Einschnitte freut sie sich auf den mittlerweile 15. KulturSpaziergang, der in dem 1300-Seelen-Ort an rund 20 Event-Locations „Kunst und Künstler zum Anfassen“ bietet, wie es Jan Krieger, einer der beiden Vorsitzenden des Kulturvereins Landenhausen, bei einer Besprechung im Garten von Gerlinde Kielburger (heute Beisitzerin im Vorstand) formuliert. Der Vereins-Doppelspitze gehört noch Uwe Günzel an.
Ausstellungsorte mit besonderem Charakter Es ist zum Teil ein ausgefallenes Ambiente, an dem in zwei Wochen Kunst unterschiedlicher Couleur ausgestellt sein wird. Viele Scheunen und alte Schmieden befinden sich darunter, aber auch ein Schweinestall, der neu gestrichen wurde und in dem die Tröge abgedeckt sind, gehört zu den Anlaufpunkten. „Die Künstler, die da ausstellen, sind total begeistert, gleichwohl sie angesichts der unkonventionellen Ausstellungsorte sehr kreativ sein müssen“, verrät Gerlinde Kielburger am Tisch mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen. Den wird es – wie in den Vorjahren – in reichlicher Form zum 15. KulturSpaziergang geben. So ist es schon zu einer guten Tradition geworden, dass die teilnehmenden Aussteller einen Kuchen spendieren, dessen Verkauf ebenso zur Finanzierung des zweitägigen Events beiträgt wie Sponsorengelder heimischer Kulturförderer und weitere gastronomische Angebote im „süßen Paradies Landenhausen“. Im Gegensatz zu vielen anderen Event-Formaten der Region nehmen die Veranstalter an beiden Tagen keinen Cent Eintritt. Der KulturSpaziergang in diesem Jahr hat – als krönender Abschluss des Kulturfestivals Vulkan-Sommer – gute Karten, eine der am stärksten besuchten Veranstaltungen in der bisherigen Vereinshistorie zu werden.
Vorfreude auf künstlerische Vielfalt „Die 33 Künstler, die in diesem Jahr mitmischen, sind Rekord!“, freut sich Thomas Kielburger. Er stellt – wie seine Frau Gerlinde – selbst aus. „Ich freue mich auf die künstlerische Vielfalt“, sagt der leidenschaftliche Fotograf, der gerne experimentiert und sich wie Gerlinde Kielburger von der Natur inspirieren lässt. Allerdings mit dem Unterschied, dass sich diese der Acrylmalerei verschrieben hat. Auf ihrer Entdeckungsreise sucht Gerlinde Kielburger durch die Anwendung immer neuer Materialien und Techniken frische, kreative Ausdrucksmöglichkeiten. „Ich bin heute schon sehr auf die Resonanz des Publikums gespannt und freue mich auf einen spannenden Dialog“, blickt sie nach vorn.
Werbung auf allen Kanälen Insgesamt 5.000 Event-Flyer wurden gedruckt, parallel dazu setzt der Verein auf einen Mix klassischer Bannerwerbung und Postings in den Sozialen Medien. Es wird allein schon deshalb spannend, weil unter den Künstlern viele neue Gesichter sind. Ein Akteur, Diethard Wies, war im vorigen Jahr noch Besucher. Der ausgebildete Kunst- und Theaterpädagoge war so begeistert, dass er sich zu einem Rollentausch entschied und als aktiver Mitgestalter Werke der Kunstgeschichte, Comics und der Werbung „zitieren“ will, indem er auf großformatige Acrylgemälde im Stil der Pop-Art-Bildteile, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben, collagiert. Gespannt sein darf man auf Street-Art-Künstler Nikolay Arndt, der die Technik der 3-D-Kunst einsetzen wird.
Trommelgruppe aus Fulda zu Gast Auch Musikfreunde kommen auf ihre Kosten. Im Stundentakt gibt es beispielsweise musikalische Interventionen vom Lauterbacher Liedermacher und Straßenmusiker Broder Braumüller. „Drums of Panama“, eine bunt gemischte Trommelgruppe aus Fulda, spielt am 1. Oktober ab 15:00 Uhr auf dem Hof des KunstCafés Lieder nach westafrikanischem Stil. Am Tag zuvor, ab 14:30 Uhr, ist außerdem Dudelsackpfeider „Quest the Piper“ in einer der kulturellen Hochburgen des Vogelsbergkreises unterwegs. Froh und stolz ist der Verein außerdem über den Kindergarten Landenhausen, zeigen doch die kleinen Künstlerinnen und Künstler ihren kindlichen, fantasievollen Blick auf die Welt.
Kulinarisches Verwöhnprogramm Weinliebhaber werden indes beim Lauterbacher Weinkontor vor der alten Schmiede auf ihre Kosten kommen. Wer hingegen eher ein Freund handgemachter Bierspezialitäten ist, die mit regionalen Rohstoffen und nach alten Rezepturen gebraut wurden, sollte im DorfBräuHaus einkehren. Für die Stärkung der aus allen Himmelsrichtungen erwarteten Gäste sorgen zudem das KunstCafé mit selbstgebackenem Kuchen und die Landfrauen mit ihren leckeren Suppen.
In den Jahren 2016 – 2020 jeweils um 17:00 Uhr Ev. Kirche Landenhausen & Angersbach
In den Jahren 2016 bis 2020 haben wir die WinterKonzerte mit zahlreichen bekannten klassischen Musikern veranstaltet. Die Konzerte haben die Kunst-und Kulturlandschaft der Region mit Künstlern bereichert, die auf einem qualitativ hohem Niveau begeisterten.
Sonntag, 01.03.2020 17:00 Uhr Ev. Kirche Landenhausen
Der französische Oboist Nicolas Cock-Vassiliou und sein Kammermusikpartner Bernhard Zoselan der Orgel sind der Einladung des Kulturvereins Landenhausen gefolgt und haben ein abwechslungsreiches, hauptsächlich barockes Programm mit Werken von Bach, Couperin, Krebs u.a. aufgeführt.
Die Oboe wird für ihren wunderschönen Klang gerühmt, der das Herz berührt und der menschlichen Stimme von allen Instrumenten in seiner Ausdruckskraft am nächsten kommt.
Nicolas Cock-Vassiliou wurde in Paris geboren und begann im Alter von acht Jahren Oboe zu spielen. Im Pariser Conservatoire ausgebildet, ist er ein bedeutender junger Vertreter der traditionsreichen französischen Oboenschule. Diese ist für ihre elegante und farbenreiche Tongebung berühmt. Seit 2010 ist Cock-Vassiliou Solo-Oboist im hr- Sinfonieorchester und Gast in verschiedenen renommierten Orchestern, darunter das Gewandhausorchester Leipzig, das Orchestre National de France, die Bamberger Symphoniker und das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin.
Zusätzlich fördert er als Dozent u.a. an der Hochschule für Musik in Stuttgart, dem Cyprus Youth Symphony Orchestra und dem Landesjugendorchester Hessen den musikalischen Nachwuchs.
Bernhard Zosel erhielt seine Ausbildung an der Hochschule für Musik an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und ist seitdem als Pädagoge, Pianist, Dirigent, Organist und Komponist tätig. 1997 wurde der vielseitige Musiker Organist und Kantor an der Johanniskirche in Kronberg am Taunus und ist seit 2015 Dekanatskantor für das Dekanat Kronberg.
Durch sein musikalisches Wirken an der Johanniskirche wurde diese überregional bekannt für ihre hochwertigen musikalischen Veranstaltungen.
Sonntag, 17.02.2019 17:00 Uhr Ev. Kirche Landenhausen
Im Mittelpunkt der beiden WinterKonzerte 2019 standen zwei unterschiedliche Tasteninstrumente. Im ersten Konzert in der evangelischen Kirche in Landenhausen, wurde unter dem Motto „Virtuoses Akkordeon mit russischer Seele“ ein musikalisch abwechslungsreiches Programm vom Barock bis zur leichten Muße dargeboten.
Der Akkordeon-Virtuose Alexandre Bytchkov, ausgebildet in Sankt Petersburg, lebt seit einigen Jahren in Deutschland und ist mehrfacher Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe. Das zumeist nur als Volksmusikinstrument bekannte Akkordeon wurde hier in höchster Meisterschaft und Virtuosität vorgestellt.
Die WinterKonzerte 2019 versprachen ein außergewöhnliches und seltenes Musikerlebnis, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen haben sollte.
Da der Kulturverein Landenhausen e.V. in seiner Satzung u.a. auch die Pflege des heimischen Dialekts festgelegt hat. Das jetzt fertiggestellte Buch dokumentiert das alte Sprachgut in hervorragender Weise. Somit ist es gelungen, dieses Erbe für die Nachwelt zu erhalten. Dem 140-seitigen Buch ist eine CD beigefügt, auf der die Mundart-Wörter angehört werden können.
Das Buch incl. CD konnte für 29,50 €uro erworben werden.
Bilder, Bilder, Bilder. Wir haben die Vorbereitungen und die beiden Veranstaltungstage des Kulturfestivals auf der Burgruine Wartenberg in Bildern festgehalten. Viel Spaß beim Durchstöbern !
Sonntag, 29.01.2017 17:00 Uhr Ev. Kirche Landenhausen
Im ersten Konzert gastierte dasBell´arco Streichtrio Hannover in der evangeischen Kirche Landenhausen. Die Musiker sind Mitglieder der beiden großen Hannoveraner Orchester – Angela Jaffé als Geigerin und Lukas Helbig als Cellist im Niedersächsischen Staatsorchester der Staatsoper Hannover und Carolin Frick als Bratschistin in der NDR Radiophilharmonie Hannover. Die Geschichte des Streichtrios für Geige, Bratsche und Cello beginnt mit Mozart, Beethoven und Schubert. Dass diese Perlen der Kammermusik dennoch in Konzerten relativ selten zu hören sind, liegt also nicht an mangelndem Repertoire, sondern möglicherweise daran, dass alle drei Spieler buchstäblich alle Hände voll zu tun haben, um die Vollstimmigkeit eines Quartettsatzes zu suggerieren.
Sonntag, 19.02.2017 17:00 Uhr Ev. Kirche Angersbach
Das Posaunenensemble der Musikhochschule Mainz war zu Gast in der evangelischen Kirche Angersbach. Das Ensemble unter der Leitung von Prof. Klaus Bruschke (Soloposaunist des hr-Sinfonieorchesters in Frankfurt und Professor für Posaune an der Musikhochschule in Mainz) bot ein sehr abwechslungsreiches Programm. Neben Bearbeitungen einiger Werke von Gabrieli, Gervaise, Susato und Weber kamen unter dem Titel „Trombone Only – Posaune Pur“ auch interessante Originalkompositionen für die Posaune zu Gehör.
Sonntag, 12.03.2017 17:00 Uhr Ev. Kirche Landenhausen
Höhepunkt und Abschluss der Konzertreihe war ein Sonderkonzert zum Lutherjahr 2017. Am 12.03.2017 musizierten in Landenhausen die beiden Spitzenmusiker Franz Vitzthum (Countertenor) und Julian Behr (Laute). Unter dem Titel Luthers Laute wurden Werke aus dem Umfeld Martin Luthers dargeboten. Das Programm beleuchtete das intensive Verhältnis Luthers zur Musik seiner Zeit. Er war ein großer Bewunderer der Werke Ludwigs Senfls, Heinrich Fincks und Josquin de Prez. Darüber hinaus haben Luthers eigene Lieder Einzug in den Kanon der Kirchenlieder gefunden. Auch ein Stück aus dem Eisenacher Kantorenbuch ist erklungen – diese Sammlung von Motetten enthält ein Repertoire, das Luther in seiner Zeit als Schüler gehört oder selbst gesungen haben dürfte.
Landenhausen war bis zur Gebietsreform im Jahr 1972 selbständig. Das Dorf Landenhausen kann auf eine mehr al 1200 Jahre lange Geschichte zurückblicken. Als einschneidender bzw. prägendes Ereignis war die Zeit des 30-jährigen Krieges und die überaus große Armut Mitte bis Ende des 18. Jahrhunderts in der Bevölkerung. Armut und fehlende Perspektive veranlasste viele Menschen nach Nordamerika auszuwandern.
Besonders nach dem zweiten Weltkrieg standen demzufolge auch nur überwiegend Frauen und ältere Männer im Fokus des Wiederaufbaues und der Erneuerung der Dorfstruktur. Doch trotz all den schweren Zeiten nach dem Krieg konnte sich das Dorf behaupten und gut entwickeln. Das „Wirtschaftswunder“ machte auch vor Landenhausen nicht halt. So war es nicht verwunderlich, dass schon im Jahr 1950 das erste Neubaugebiet „Neu-Landenhausen“ entstand. Ab 1960 veränderte sich das Dorf und hier besonders das Straßenbild grundsätzlich.
Wenn wir heute zum Einkaufen durch den Supermarkt gehen, sind die Regale immer randvoll gefüllt. Selbst im Winter können wir aus einer großen Vielfalt von Kartoffeln über Gemüse bis zum Obst alles kaufen. Die „Moderne Landwirtschaft“ bietet uns diese Nutzung der Frische und Qualität, ermöglicht durch neuste Lagerungs- und Verarbeitungsmöglichkeiten.
Inspiriert durch den Ernährungsreichtum – zu jeder Zeit im Jahr – reifte in Dieter Jander der Gedanke, einmal den Entstehungsprozess dieser Produkte im Bild festzuhalten und zu dokumentieren.
Am 19. und 20. November 2016 fand zum 11. mal der KunstSpaziergang in Landenhausen statt. Scheunen, Gemeindehaus, Straßen und Plätze sind zum Ausstellungsraum und Atelier geworden: Am November Wochenende hatte der Wartenberger Ortsteil Landenhausen zum elften KunstSpaziergang geladen. An beiden Tagen konnten Besucher aus Nah und Fern im ganzen Ort Kunst sehen. Nach Informationen des Veranstalters, dem Kulturverein Landenhausen, waren 31 Künstler an 14 Stationen zu sehen. Das dörfliche Leben, der Kontakt der Besucher zur Bevölkerung des Ortes und zu den kreativen Köpfen hätten eine besondere Atmosphäre geschaffen, in der man sich wohlfühlte.
Das Organisatorenteam mit Kulturvereinsvorsitzenden Heinz-Gert Funke hatte sich vorgenommen, Künstlern und Besuchern etwas Besonderes zu bieten. „Die künstlerische Vielfalt war eindrucksvoll“, sagte Funke. Unter anderem zeigten die Künstler Kunst in Kirchen, Wirtschafts- und Wohngebäuden und im Freien. So fertigte Kettensägenschnitzer Hans-Peter Würz Skulpturen, Ilona Kurz führte Malaktionen für und mit Kindern durch und Thomas Kielburger zeigte Fotografien auf Acrylglas. Arbeiten unter dem Titel „Auseinandersetzung mit Gesichtern“ aus einem Arbeitszyklus präsentierte Anna Gerlinde Kielburger, Werke von Menschen und Bäumen hatte Dr. Heide Küchler gefertigt und bei Eva Wiener hieß es „Urban Sketching“ – es wurde dabei vor Ort gezeichnet. Außerdem präsentierten sich Mona Löffler, Gabi Loos, Karin Reidt, Meta Perschel, Michèle Pfeffermann, Bodo Runte, Volkhard Michel, Ralf Steinmüller, Torsten Ulrich, Norbert Grimm und Andreas Schmelzer Kunst aus verschiedenen Bereichen und sorgten für eine abwechslungsreiche Mischung. Eine pfiffige Idee hatte Brigitte Herprich: Sie verarbeitete Reste der im Vorjahr vom Winde verwehten Werbebanner am Ortseingang zu Taschen und bot sie zum Verkauf an.
Im Jahr 2014 beschloss Dieter Jander, die Idee „Alte-Häuser-Dokumentation“ durchzuführen. In einer Gegenüberstellung von Bildern mit alten Gebäuden und den im Laufe der Jahre vorgenommen Veränderungen, bis hin zu dem Aussehen der heutigen Häuser, möchte er darauf aufmerksam machen, wie schnell sich ein Dorf verändert.
Diese Bücher sind keine wissenschaftliche Arbeit, sondern es geht ihm in erster Linie darum, die baulichen Veränderungen vieler uralter Häuser bis zum heutigen Tag zu dokumentieren.
Mitglieder des Kulturverein Landenhausen haben sich der Aufgabe gewidmet, die Szenen und Kleidung der Menschen aus Landenhausen im Zeitraum der letzten 150 Jahre wiederzugeben. Dank der Erfindung der Fotografie Mitte des 19. Jahrhunderts konnten zahlreiche Landenhäuser Familien sowohl professionelle als auch private Aufnahmen für dieses Fotobuch zur Verfügung stellen.
Viele Besucher ließen sich von dem regnerischen Wetter nicht abhalten, im Wartenberger Ortsteil Landenhausen am achten KunstSpaziergang des dortigen Kulturvereins teilzunehmen, der unter der Leitung des Vorsitzenden Heinz-Gert Funke 20 Künstler an neun Ausstellungsorten aufzubieten hatte.„Im letzten Jahr regnete es hier Bindfäden, so dass einem der leichte Regen heute die Veranstaltung nicht vermiesen kann“, ließ Adelheid Eurich aus dem benachbarten Bad Salzschlirf mit Blick aus dem Galerie Café wissen. Nach den Worten des Vereinsvorsitzenden Funke, der über viele Jahre in Landenhausen als Pfarrer wirkte, bietet der Spaziergang einmal die Möglichkeit zum Entdecken von Kunstwerken aus dem Bereich Malerei in den verschiedensten Stilen und Techniken, Skulpturen aus Holz oder auch Kunst aus Müll und Metall. „Auf der anderen Seite“, so Funke, „treffen sich bei dem Spaziergang Menschen zum Gespräch über das Gesehene, wobei die Besucher aus der Region und darüber hinaus kommen“.
Denken, Handeln und Gestalten Nach Funkes Worten, der vor acht Jahren als Ideengeber und Motivator bei der Vereinsgründung mitwirkte, ist die Wissenschaft der Verstand der Welt, die Kunst jedoch ist ihre Seele. Mit Blick auf die unterschiedlichen Ausstellungsstücke erklärte er weiter: „Die Vorstellung eröffnet Räume in Denken, Handeln und Gestalten, was die Besucher dazu anleitet, immer wieder zu dieser jährlichen Veranstaltung zu kommen.“ Bildern aus Metallteilen und Schrott Viele Besucher ließen es sich nicht nehmen, sich die Werke von den Ausstellern persönlich erklären zu lassen. So erregte Egon Weiß mit seinen Bildern aus Metallteilen und Schrott sowie Motiven aus der Motorrad-Szene ein besonderes Aufsehen, zumal er zunächst gar nicht an der Veranstaltung teilnehmen wollte. Die einheimischen Sylke und Erwin Peichl zeigten sich verwundert darüber, dass man im Vogelsberg eine solch perfekte Kunst wie die von Weiß finden kann. Der Lauterbacher Schreiner Michael Lippert begeisterte mit Holzskulpturen, die er aus alten Fachwerkbalken schuf, darunter ein herrlich anzusehender, übergroßer Wurm oder Skulpturen, die die Wohnung als Beleuchtungskörper und natürliche Elemente beleben können. Hier gefielen der Schülerin Anna Kirst und ihrer Mama Ute besonders „die Kombination von Alt und Jung, die viel Nähe zur Natur in eine Wohnung bringen kann“. Im Rahmen der Vernissage erinnerte Heinz-Gert Funke daran, dass der neunte KunstSpaziergang im kommenden Jahr unter der Schirmherrschaft von „Via Regia – Kulturstraße des Europarates“ stehen könnte. Sollten die Landenhausener sich dieser Organisation anschließen, so könnte der Ort „europaweit in den Fokus des Kunstinteresses rücken“, so Heinz-Gert Funke abschließend. Die Vernissage wurde mit Live-Musik von der Band „SIXX“ musikalisch gestaltet.
Kunstarbeiten · 9 Ausstellungsorte · 20 Künstler · Live Act
Einladung zur Kreativität: Der Kulturverein Landenhausen erforscht neue Ausdrucksformen. Wer uns Fotos zum KunstSpaziergang 2006 zur Verfügung stellen kann, bitte eine E-Mail an uns. Danke !!!
Einladung zur Mithilfe: Der Kulturverein Landenhausen sucht nach Berichten, Fotos, Flyer, und weiteres Bildmaterial. Wer uns etwas zum KunstSpaziergang 2012 zur Verfügung stellen kann, bitte eine E-Mail an uns. Danke !!!
Einladung zur Mithilfe: Der Kulturverein Landenhausen sucht nach Berichten, Fotos, Flyer, und weiteres Bildmaterial. Wer uns etwas zum KunstSpaziergang 2011 zur Verfügung stellen kann, bitte eine E-Mail an uns. Danke !!!
Einladung zur Mithilfe: Der Kulturverein Landenhausen sucht nach Berichten, Fotos, Flyer, und weiteres Bildmaterial. Wer uns etwas zum KunstSpaziergang 2010 zur Verfügung stellen kann, bitte eine E-Mail an uns. Danke !!!
Einladung zur Mithilfe: Der Kulturverein Landenhausen sucht nach Berichten, Fotos, Flyer, und weiteres Bildmaterial. Wer uns etwas zum KunstSpaziergang 2009 zur Verfügung stellen kann, bitte eine E-Mail an uns. Danke !!!
Einladung zur Mithilfe: Der Kulturverein Landenhausen sucht nach Berichten, Fotos, Flyer, und weiteres Bildmaterial. Wer uns etwas zum KunstSpaziergang 2008 zur Verfügung stellen kann, bitte eine E-Mail an uns. Danke !!!
Einladung zur Mithilfe: Der Kulturverein Landenhausen sucht nach Berichten, Fotos, Flyer, und weiteres Bildmaterial. Wer uns etwas zum KunstSpaziergang 2007 zur Verfügung stellen kann, bitte eine E-Mail an uns. Danke !!!
Mit mit einer Kunstausstellung namens „KunstSpaziergang“ in der alten Schule des Ortes stellte sich unser neu gegründete Kulturverein der Öffentlichkeit vor.
Die Maler Dieter Jander, Klaus Fischer, David Weiß und Andreas Schmelzer zeigten ihre Bilder, Carsten Schuldes präsentierte seine Arbeiten aus Stein und Holz. Die Resonanz auf diese Ausstellung bedeutete eine erste Bestätigung für den vor rund einem Monat gegründeten neuen Kulturverein Landenhausen in der Vogelsberg-Gemeinde vor den Toren der Kreisstadt Lauterbach. Zahlreiche Besucher, unter ihnen Wartenbergs Bürgermeister Manfred Dickel, kamen in die alte Schule.
Einladung zur Mithilfe: Der Kulturverein Landenhausen sucht nach Berichten, Fotos, Flyer, und weiteres Bildmaterial. Wer uns etwas zum KunstSpaziergang 2007 zur Verfügung stellen kann, bitte eine E-Mail an uns. Danke !!!
Sie steht bis heute unter dem Patronat der Freiherren Riedesel. Sie waren Protestanten unter deren Herrschaft 1527 die Reformation in unserem Gebiet eingeführt wurde. Das Patronat dokumentiert auch das Riedeselsche Wappen über dem Haupteingang mit dem schönen barocken Portal. Unsere Kirche wurde 1748 auf den Fundamenten einer älteren, bereits 1648 erbauten Fachwerkkirche, durch Baumeister Schweikert aufgebaut. Die Kirche und der Kirchgarten sind weit von einer Steinmauer umringt, die mit dem Renaissance-Torbogen am Haupteingang eine malerische Baugruppe bildet.
Der Kirchturm in dem sich 3 Stahlglocken und die Kirchenuhr befinden ist über dem Altarraum aufgebaut. Die Glocken, die zuletzt 1920 erneuert wurden, läuten harmonisch in den Tönen „c“, „e“, und „g“. Durch die großen, frei zugänglichen Fenster, ist der Innenraum sehr hell und freundlich. Die Bestuhlung ist für rund 320 Besucher ausgelegt. Es ist eine Warmluftheizung vorhanden.
Vor dem hölzernen Altar befindet sich der Taufstein aus Sandstein aus dem Jahre 1661. Er stand bereits in der Vorgängerkirche. Direkt darüber hängt von der Decke herab, der Taufengel mit der hölzernen Taufschale. An der rechten Seite ist am Chorbogen die prächtige barocke Kanzel angebracht. Sie trägt ringsum die hölzernen Figuren der 4 Evangelisten. Die mächtige Weintraube am Boden der Kanzel hängend, ist das Symbol für die Frucht, die Gottes Wort hervorbringen will. Unter dem Schalldeckel befindet sich die Taube. Darüber die Gestalt des guten Hirten mit dem Lamm auf der Schulter, der Strahlenkrone und dem Zepter.
Die Orgel wurde 1972 fast vollständig erneuert. Sie ersetzte die alte barocke Orgel von 1904. Die barocken goldenen Zierrate der alten Orgel wurden vollständig übernommen. An den Brüstungen der beiden Emporen ist in einzelnen Bildern die biblische Geschichte dargestellt. In der Mitte des Kirchenschiffs befindet sich an Decke das Bild des auferstandenen Christus’. Die grundhafte Außen- und Innenrenovierung fand 1995 statt. Kleinere Renovierung werden ständig, nach Bedarf durchgeführt, so dass sich unsere Kirche in einem neuwertigen Zustand befindet.
Bitte überzeugen sie sich selbst. Sie sind herzlich eingeladen !
In der Dorfmitte Landenhausen finden Sie das kultige DorfBräuHaus, was eine lange traditionsreiche Geschichte hinter sich hat und nun seine Erfüllung gefunden hat ! Vom alten Backhaus zum Feuerwehrhaus bis hin zur Bäckerei, heute Brauhaus und Schankstube mit Biergarten.
Handwerklich mit regionalen Rohstoffen und liebevoll nach alter Rezeptur werden die Bierspezialitäten vom Braumeister Lars eigenständig vor Ort gebraut – authentischer geht es nicht! Genießen Sie dort frische, naturbelassene Schoppen mit herzhaften, selbstgemachten Snacks in der urigen, gemütlichen Schankstube mit ca. 50 Sitzplätzen. Auch bei kalten Tagen ist es sehr begehrt, da der Holzofen ein kuscheliges Ambiente schafft.
Eine ganz besondere, denkmalgeschützte Atmosphäre erleben Sie auch im Biergarten mit ca. 100 Plätzen direkt um den Mühlgraben gelegen, der im Sommer schon mal für die ein oder andere Abkühlung sorgen kann. Wanderer, Radfahrer, Biker, Skater, Jung und Alt – alles trifft sich hier, da das DorfBräuHaus der ideale Dreh- und Angelpunkt für die gut ausgeschilderten Rad- und Wanderwege ist. Und wenn es nicht mehr mit dem eigenen Fahrzeug nach Hause geht, dann bietet die Bushaltestelle direkt vor dem DorfBräuHaus die optimale Mitfahrgelegenheit.
Höhe des Standortes: 360 m über NN Baumart: Stieleiche Alter: etwa 250 Jahre Brusthöhenumfang: 5,90 m Taillenumfang: 5,77 m Höhe des Baumes: 20 m Kronendurchmesser: 25 m Jahr der Messung: 2024
Oscar Fingal O’Flahertie Wills Wilde (* 16.Oktober1854 in Dublin; † 30.November 1900 in Paris) war ein irischer Schriftsteller, der sich nach Schulzeit und Studium in Dublin und Oxford in London niederließ. Als Lyriker, Romanautor, Dramatiker und Kritiker wurde er zu einem der bekanntesten und gleichzeitig umstrittensten Schriftsteller im viktorianischen Großbritannien.
Wegen homosexueller „Unzucht“ wurde er 1895 zu zwei Jahren Zuchthaus mit harter Zwangsarbeit verurteilt; sie ruinierte seine Gesundheit. Nach der Entlassung lebte er verarmt in Paris, wo er im Alter von 46 Jahren starb.
Herausgeber, Dramatiker und Erzähler
Wilde arbeitete von 1887 bis 1889 für die Pall Mall Gazette und danach als Herausgeber der Zeitschrift Woman’s World. Während dieser Jahre veröffentlichte er die für seine Söhne geschriebene Märchensammlung Der glückliche Prinz und andere Märchen (1888, klassische Vertreter der Gattung Kunstmärchen) und den Roman Das Bildnis des Dorian Gray (The Picture of Dorian Gray) (1891). In diesem Werk, seinem einzigen Roman, fanden Kritiker einerseits autobiographische Elemente, andererseits eine direkte Antwort auf den französischen Symbolismus, insbesondere auf Gegen den Strich von Joris-Karl Huysmans. Dessen Romanheld Jean Floressas des Esseintes hat auf die Figur des Dorian Gray abgefärbt. Reales Vorbild für den Floressas war wiederum der Schriftsteller Robert de Montesquiou, der später auch in Marcel Prousts Romanfolge Auf der Suche nach der verlorenen Zeit zum Vorbild für den Baron Charlus wurde.
In den folgenden Jahren schrieb Oscar Wilde etwa jährlich ein neues Werk, vor allem Gesellschaftskomödien. Am bekanntesten sind Lady Windermere’s Fan (1892), A Woman of No Importance (1893), An Ideal Husband (1895) und The Importance of Being Earnest (1895), das die Oberklasse satirisch darstellt und als eines seiner besten Werke gilt.
Sein Stück Salome aus dem Jahr 1891 nach der biblischen Salome-Legende (mit berühmten, zum Teil sehr freizügigen Jugendstil-Illustrationen von Aubrey Beardsley) wurde vom Zensor abgelehnt und fand daher keinen Verleger in England. 1894 wurde es von und mit Sarah Bernhardt in Paris uraufgeführt. Richard Strauss vertonte die deutsche Übersetzung von Hedwig Lachmann zu seiner Oper Salome, die am 9. Dezember 1905 an der Dresdner Hofoper uraufgeführt wurde.
Oscar Wilde schrieb auch eine Kriminalerzählung: Lord Arthur Saviles Verbrechen (1887), eine „Studie über die Pflicht“, wie der Untertitel der Erzählung lautet. Dem Titelhelden wird geweissagt, er werde einen Mord begehen. Entsprechend seinem Leitspruch „Was du tun musst, das tue gleich“, beschließt Lord Arthur, das vorhergesagte Verbrechen noch vor seiner Eheschließung zu begehen.
Das Bildnis des Dorian Gray gilt als Oscar Wildes zentrales Prosawerk. Seine Themen sind die Moralität von Sinnlichkeit und Hedonismus im Viktorianismus und die Dekadenz der britischen Oberschicht. In der Handlung des Romanes und in den eingearbeiteten Kunstbemerkungen lässt sich aber sowohl eine Proklamation wie auch eine Kritik des Ästhetizismus herauslesen, einer literarischen Strömung des Fin de Siècle.
Johann Ralf Michael Krieger (* 14. Juni 1962 in Hanau ) ist ein deutscher Radio-& Fernsehmoderator und Musiker.
Bekannt wurde er als Moderator (der Krieger) bei VIVA↑(1993–1994) dort moderierte er die Sendungen Jam, Metalla, WAH WAH, Neu bei VIVA, auch als Musiker (Tasteninstrumente und Sänger) in diversen Bands wie den Rock-Gruppen Satisfaction (1977-1980), Burning Sky (1980-1982), Juicy Cabage (1982-1985), einige Soloprojekte (1986-1992) und zuletzt bei der Hanauer Black-Gothic-Metal-Band Anubis↑(1993-1996).
Jan lebte seit 1996 in Greifswald, dort arbeitete er im Hauptamt und gestaltete die Intra-& Internetseiten der Hansestadt. Ab 2005 verbrachte er seine Zeit in Düsseldorf und übernahm die Pflege eines Freundes zusammen mit seinem Lebenspartner. Aktuell wohnt er in Wartenberg (Hessen), dort im schönen Ortsteil Landenhausen und engagiert sich im Vorstand des Kulturvereins Landenhausen, der Hilfsgemeinschaft Landenhausen sowie in verschiedenen anderen lokalen Initiativen, darunter leitet er die Organisation vom Wartenberger Dorf-Flohmarkt und den Wartenberger Dorf-Gesprächen und auch den Wochenmarkt in Landenhausen als Marktmeister. Beruflich ist er Mitarbeiter der Gemeinde Wartenberg und dort als Flüchtlingsbetreuer tätig.
Victor-Marie Vicomte Hugo (* 26. Februar 1802 in Besançon; † 22. Mai 1885 in Paris ) war ein französischer Schriftsteller und Politiker.
Er verfasste Gedichte sowie Romane und Dramen und betätigte sich als literarischer, aber auch politischer Publizist. Mehrfach war er als Angehöriger der Pairskammer Abgeordneter oder Senator und damit direkt politisch aktiv.
Neben Molière, Voltaire oder Balzac gilt er vielen Franzosen als ihr größter Autor. Sein Schaffen kann teils der Romantik, teils dem Realismus zugeordnet werden.
Einsatz für ein Urheberrecht
Victor Hugo setzte sich gemeinsam mit Honoré de Balzac für ein Urheberrecht ein und war einer der wichtigsten Verfechter der Berner Übereinkunft zum Schutz von Werken der Literatur und Kunst.
„Das Buch als Buch gehört dem Autor, aber als Gedanke gehört es – der Begriff ist keineswegs zu mächtig – der Menschheit. Jeder denkende Mensch hat ein Recht darauf. Wenn eines der beiden Rechte, das des Autors oder das des menschlichen Geistes, geopfert werden sollte, dann wäre es, zweifellos, das Recht des Autors, denn unsere einzige Sorge gilt dem öffentlichen Interesse, und die Allgemeinheit, das erkläre ich, kommt vor uns.“ Victor Hugo ( *1802 – †1885 )
Hallo Martina, Du hattest bei uns angefragt wann die nächste Florinale · GartenKunst stattfindet. 2026 am 13. & 14. Juni.…